Hamburger Polizei stellt Brandsätze bei Linksextremen sicher

Die Beamten kontrollierten nachts drei Personen in einem Park. In den Rucksäcken der zum Teil polizeibekannten Linksextremen fand die Polizei Brandsätze, Grillanzünder, Feuerzeuge und Handschuhe.

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<p>Bild: Polizei Hamburg</p>

Bild: Polizei Hamburg

Hamburg. – Die Polizei hat Montagfrüh offenbar einen oder sogar mehrere linksextreme Brandanschläge verhindert. Im Rahmen eines Schwerpunkteinsatzes wurden die Beamten in einem Park in Hamburg-Eimsbüttel auf zwei Männer (31, 27) und eine Frau (28) aufmerksam. Laut Aussendung der Polizei hatten sich die drei Personen verdächtig verhalten und jeweils ein Gepäckstück mit sich geführt.

Teil der linksextremen Szene

Bei der anschließenden Kontrolle fanden die Beamten in allen drei Rucksäcken selbst gefertigte Brandsätze, Grillanzünder, Feuerzeuge und Handschuhe. Bei dem 27-jährigen Mann und der 28-jährigen Frau fand man darüber hinaus Wechselbekleidung.

Enthüllungen über die ÖVP

Die Überprüfung der Personalien ergab weiters, dass beide Männer bereits polizeibekannt sind und der linksextremen Szene angehören. Alle drei Personen wurden vorläufig festgenommen und einem Haftrichter vorgeführ. Dieser erließ Haftbefehle gegen alle drei Tatverdächtigen, wobei jener gegen die 28-jährige Frau ausgesetzt wurde. Bei den angeordneten Hausdurchsuchungen stellten die Ermittler bei den Verdächtigen umfangreiches Beweismaterial sicher.

„Hohe kriminelle Energie“

Die drei Personen stehen im Verdacht, mutmaßlich mehrere Brandstiftungen vorbereitet zu haben. „Die Tat zeigt, mit welch hoher krimineller Energie die Täter vorgehen wollten. Die Festnahme ist ein großer Erfolg für die Staatsschutzabteilung der Polizei Hamburg“, erklärte Polizeipräsident Ralf Martin Mayer dazu.

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