„Schwarzwesten“

Hunderte Migranten besetzten Pariser Panthéon

Derzeit zeigen vor allem die sogenannten Gelbwesten Präsenz in Frankreich. Nun besetzten mehrere hundert Migranten das Pariser Panthéon – sie nennen sich die Schwarzwesten.

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<p>Bild (Das Panthéon in Paris): Pixabay [CC0]</p>

Bild (Das Panthéon in Paris): Pixabay [CC0]

Paris. – Wie unter anderem die „Süddeutsche Zeitung“ berichtete, besetzten Freitagmittag mehrere hundert Migranten die Ruhmeshalle in Paris. Kurze Zeit später wurde das Panthéon von den Pariser Einsatzkräften geräumt. Die Räumung selbst soll ohne größere Komplikationen verlaufen sein.

„Papiere und Unterkünfte für alle“

Die Gruppierung, welche sich in Anlehnung an die erfolgreichen „Gelbwesten“ die „Schwarzwesten“ nennt, forderte mehr Rechte für Migranten ohne Papiere. In einem Tweet der Bewegung hieß es: „Papiere und Unterkünfte für alle“. 

Enthüllungen über die ÖVP

Forderung nach Gespräch mit Premier

Neben Papieren für alle Migranten wurde außerdem ein Gespräch mit dem französischen Premier Édouard Philippe gefordert. Des Weiteren wollten die Migranten mit der Besetzung die Freilassung von inhaftierten Asylbewerbern ohne Papiere erzwingen.

Ziel der „Gilets Noirs“ ist es laut Eigenangaben, auf die laut ihnen zu schlechten Zustände in Zeltstädten aufmerksam zu machen, welche als Ersatz für andere überfüllte Unterkünfte dienen.

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