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Meinung

Wort zum Sonntag: Es gibt nur zwei Geschlechter

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Im Vatikan dreht sich nicht nur alles um Migration und Klimaschutz, hin und wieder setzen sich auch Ansätze durch, die der Christenheit des 21. Jahrhunderts Anlass für Hoffnung geben. So geschehen durch die Veröffentlichung des Grundsatzdokumentes „Als Mann und Frau schuf er sie“.

Kolumne von Raphanus

Dabei wendet sich das etwa dreißigseitige Vatikanpapier unter anderem gegen die Tendenz, Unterschiede zwischen Mann und Frau auszulöschen, denn wer für eine Gesellschaft ohne Geschlechtsunterschiede eintrete, zerstöre die Basis der Familie.

Ehe als Bund zwischen Mann und Frau

Das Dokument unterstreicht, dass die Ehe ein Bund zwischen Mann und Frau sei, und nennt die Familie eine anthropologische Tatsache, die man vor ideologisch motivierten Zersetzungsversuchen schützen muss, da Kinder ein Recht darauf haben, in einer Familie aufzuwachsen – mit Vater und Mutter.

LGBTQ-Aktivisten vermuten hinter dieser Stellungnahme in gewohnter Untergriffigkeit „einen Krieg, den der Vatikan trans und inter Menschen erklärt“ hätte. Der Verband New Ways Ministry, der für die LGBTI-Rechte in der katholischen Kirche einsteht, kritisiert das Papier als schädliches Werkzeug und verortet den Vatikan mit seinen Ansichten in der Zeit des Mittelalters. Er spreche für Mythen, Gerüchte und Unwahrheiten. Lustig, dass gerade Gender-Ideologen von Mythen sprechen, sehen sie sich doch selbst immer wieder mit dem Vorwurf der Unwissenschaftlichkeit konfrontiert.

Gender-Kritiker

Kritiker sehen, dass die Gender-Ideologie mit der wissenschaftlichen Wahrheitssuche von Biologie, Medizin und Gehirnforschung gebrochen hat und wissenschaftlichen Institutionen für ihre revolutionäre Agenda missbraucht. Mit Sorge wird darauf aufmerksam gemacht, dass Aktivisten sich der Manipulation und totalitärer Durchsetzungsmethoden bedienen, was sich in juristischer Einschränkung der Meinungsfreiheit, der Beschneidung der Religionsfreiheit und der Sexualisierung der Kinder durch den Staat festmacht.

Auch die Gender-Ideologie sei tief in die Kirche eingedrungen, sie entwickelte keine christliche Alternative zur staatlichen Sexualerziehung und überließ das Territorium weitgehend kampflos den Zerstörern christlicher Kultur. Eltern, die versuchten, ihre Kinder zu beschützen, fanden kaum Unterstützung.

Doch das alles hätte auch sein Gutes: Denn unter dem Verfall des westlichen Europas sprosst neues Grün in Form unzähliger großer und kleiner Initiativen, die glauben, dass der Kampf zwischen dem rebellischen Menschen und Gott von Gott gewonnen wird.

Das klingt fast wie ein Aufruf: Christen, holt euch eure Kirchen zurück!

Das Originaldokument „Als Mann und Frau schuf er sie“ kann hier – momentan leider nur auf Englisch – gelesen werden: https://zenit.org/articles/new-vatican-document-provides-schools-with-guidance-on-gender-issues


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