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Deutschland

Kritik an AKK: Junge (AfD) ruft zum „Aufstand der Generäle“ auf

Joshua Hahn

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Der AfD-Landtagsabgeordnete Uwe Junge kritisierte die neue Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer scharf.

Berlin. – In einem Tweet schrieb der Stabsoffizier und AfD-Politiker Uwe Junge, dass Kramp-Karrenbauer als Verteidigungsministerin viel über den „Zustand des Landes“ aussage. Er forderte Konsequenzen: „Wann kommt endlich der Aufstand der Generäle?“

Das Statement auf Twitter sorgte prompt für Empörung. Andere Parteien unterstellten dem AfD-Politiker einen Aufruf zum „Putsch“. So berichtete unter anderem die „Junge Freiheit“ über die Antwort des CDU-Politikers Lukas Kilian: Es gebe keine gemäßigten in der Partei. Die „Parlamentsarmee“ müsse vor „solchen Parlamentariern“ geschützt werden.

Ruprecht Polenz (CDU) schrieb: „Der ‚gemäßigte‘ AfDler und Oberstleutnant der Reserve, Junge, regt schon mal einen ‚Aufstand der Generäle‘, vulgo, einen Putsch, an.“

Uwe Junge weist Vorwürfe zurück

Junge wies einige Stunden später die Vorwürfe zurück. Der „Deutschen Presse-Agentur“ sagte er, er habe sich nicht für einen bewaffneten Kampf ausgesprochen. Seine Wortwahl habe sich lediglich auf einen „Widerspruch“ bezogen.

Später legte der Stabsoffizier noch nach. Wörtlich schrieb er: „Der schmale Grad (sic) zwischen Loyalität und Kadavergehorsam ist gangbar und wird erwartet! Der Staatsbürger in Uniform ist kein reiner Befehlsempfänger!“ Die militärische Führung müsse sich auch trotz Kritik äußern dürfen. Der Begriff „Aufstand“ würde vom politischen Gegner falsch gedeutet werden.

4 Comments

4 Comments

  1. Avatar

    Rainer Seifert

    18. Juli 2019 at 17:29

    Nur die übliche Methode. Egal, ob „jagen“, „entsorgen“, „Aufstand“, es kommt allein darauf an, ob die Worte aus einem guten Altparlamentariermund stammen oder aus einem dieser verhassten AfDler.

    Wer in dem Satz des Herrn Junge einen Aufruf zum Pusch herausliest, sollte sich mal noch ein paar Stunden sprachlicher Nachhilfe gönnen. Vielleicht wäre dies sogar auf Staatskosten möglich. Es kann sich im Sinne der Allgemeinheit lohnen.

  2. Avatar

    Rainer Seifert

    18. Juli 2019 at 17:36

    Übrigens sehe ich hier einen hoch willkommenen Anlass von der Schluderei der Frau von der Leyen abzulenken. Sie ist ja nun wohl fein raus aus dem von ihr verursachten Schlamassel.

    Ohne nun die Verhältnisse vor 75 Jahren mit den heutigen zu vergleichen, bedurfte es damals immerhin einer sehr großen Portion Mut, die Tyrannei beenden zu wollen. Heute würde Widerspruch gegen eine skandalöse Verteidigungspolitik schlimmstenfalls das Karriereende bedeuten. Was für ein Trauerspiel, dass da niemand den Mut hat, mal seine Stimme zu erheben.

    • Avatar

      Zickenschulze

      20. Juli 2019 at 11:43

      Wieso haben diese die Stimme nicht erhoben?
      Weil sie mit ihrem opportunem Verhalten für sich stets vorteilhaft gefahren sind.

      Dass Merkel noch nicht weg ist, ist sich dem Umstand zuzuschreiben, dass all diese Leute ohne ihren Vasallenstaat Ihre Pfründe, die ihnen nicht so locker zustünden in Gefahr sehen. Sie ahnen, dass die Peitsche der Realität in der Ecke auf sie wartet und versuchen den „ Ist so „ Zustand solange hinaus zu zögern, egal was auch dabei rauskommt.

      Nicht dem Denkfehler verfallen, dass der Bodensatz besser Sein muss als der Abschaum.

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    Walter Gräbeldinger

    19. Juli 2019 at 19:26

    Die Staatsschützer (Militär, also Bundeswehr, nach außen … und Polizei (Schutz der Bürger, innen) sind verpflichtet, den Niedergang eines Staates, wie er gerade stattfindet, aufzuhalten, sei es, einen vernichtenden Bürgerkrieg zu verhindern, oder auch die gesamte Gesellschaft vor einem ruinösen Wirtschaftschaos zu bewahren. Da beides kurz bevorsteht, bezeichne ich die Schutzkräfte längst als verantwortungslos, und fordere sie gleichfalls auf, zeitbegrenzt die völlige Kontrolle über das wirtschaftliche, finanzielle, juristische und auch politische Geschehen zu übernehmen, das Land in Ordnung zu bringen – die Justiz duldet schwerstes Unrecht und bedroht deutsche Bürger, schüchtert sie ein, und ist als blödsinnig zu bezeichnen – und nach Ablauf von (wie ich vorschlage) 2 Jahren das Land wieder in die Staatsform einer Demokratie zurückzuführen, ohne daß irgendwelche Personen zu Schaden gekommen waren. Jetzt im Augenblick haben wir keine Demokratie, und es regieren und urteilen Personen, die in ihrer verantwortungslosen Gesinnung niemals für das haften, was sie verursachen, also unmündige Kinder sind, für die immer ihre Eltern – das ist die ganze betroffene Restbevölkerung – einstehen müssen! Eine totale Blödsinnigkeit im Lande der Dichter und Denker, jetzt der Feiglinge und Spinner !

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