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Laut Sea-Watch

Rackete hat Italien mittlerweile verlassen

Nach Angaben von Sea-Watch, jener Organisation für welche die umstrittene Kapitänin Carola Rackete tätig wurde, ist diese nicht mehr im südeuropäischen Land.

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<p>Bild: Sea-Watch Kapitänin und Klimaaktivistin Carola Rackete / Paul Lovis Wagner / Sea-Watch.org [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0">CC BY-SA 4.0</a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:6_wagner_seawatch3_20190702_5.jpg">via Wikimedia Commons</a> (Bild zugeschnitten)</p>

Bild: Sea-Watch Kapitänin und Klimaaktivistin Carola Rackete / Paul Lovis Wagner / Sea-Watch.org [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten)

Rom. – Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, gab eine Sprecherin der NGO gegenüber der dpa an, dass Rackete sich ihres Wissens nach bereits am Weg zurück nach Deutschland befinde. Anschließlich würde sie an einen anderen Ort reisen. Nähere Angaben, wohin und und in welcher Funktion es gehen soll, machte diese allerdings offenbar nicht.

Rackete keine Sea-Watch-Kapitänin mehr

Noch am Donnerstag hatte sich Rackete ein weiteres Mal den Fragen der italienischen Staatsanwaltschaft gestellt. Wie der Focus am Donnerstag berichtete, gehört sie auch nicht mehr zur Crew von „Sea-Watch“. Ihr Anwalt bestätigte demnach, dass sie sich künftig einer anderen Tätigkeit widmen würde – ohne allerdings nähere Einblicke zu geben.

Nun machte Rackete also ihre Ankündigung, Italien trotz Ausreiseaufforderung erst nach ihrer zweiten Vernehmung zu verlassen, wahr. Wohl auch zur Freude des italienischen Innenministers Matteo Salvini (Lega). Der beliebte Rechtspolitiker hatte letzte Woche bekundet, er könne es nicht erwarten, „diese verwöhnte deutsche Kommunistin auszuweisen und sie nach Hause zu schicken“

Öffentlichkeit gespalten über Thematik

Das Hickhack um die niedersächsische Millionärstochter begann vor mehreren Wochen. Nachdem sich ihr Schiff mit 47 Migranten an Bord über längere Zeit ohne Einlauferlaubnis auf See befand, steuerte sie trotz Verbotes den Hafen von Lampedusa an und rammte dabei ein italienisches Polizeiboot. Seitdem wird unter anderem wegen Beihilfe zur illegalen Einwanderung gegen sie ermittelt.

Der Fall schlug europaweit hohe Wellen. Während sich weite Teile der deutschen Medienlandschaft, Politik und Zivilgesellschaft hinter Rackete stellten, verteidigte etwa der österreichische ex-Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) das Vorgehen Salvinis. Für breites Unverständnis sorgte später auch Racketes Forderung, eine halbe Million Migranten aus libyschen Lagern nach Europa zu holen – Die Tagesstimme berichtete.


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