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Gesellschaft

Greta Thunberg will mit Rennyacht nach New York segeln

Monika Šimić

Veröffentlicht

am

Bild: Greta Thunberg / Anders Hellberg [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten)

Auf der Überfahrt wird sie von ihrem Vater und von einem Filmemacher begleitet, der die Reise dokumentiert.

London/New York. Die schwedische Umweltaktivistin Greta Thunberg will Mitte August mit der emissionsfreien Rennyacht „Malizia II” in die USA segeln. Wie die 16-Jährige heute mitteilte, wird die Reisezeit von Großbritannien nach New York circa zwei Wochen betragen. Der genaue Abfahrtszeitpukt hänge vom Wetter ab. Sie wird von ihrem Vater und einem Filmemacher auf ihrere Reise begleitet.

Thunberg will beim Klimagipfel sprechen

Die Yacht wird von Profiskipper Boris Herrman aus Hamburg und Pierre Casiraghi, dem Sohn von Prinzessin Caroline von Monaco, geführt. Die „Malizia II” erzeuge keine Abgase und der Strom werde mittels Solarpaneelen und Unterwasserturbinen erzeugt, so Thunberg. Die 16-Jährige möchte nach der Ankunft in Nordamerika an zwei großen Klimademonstrationen am 20. und 27. September teilnehmen. Weiters möchte sie beim Klimagipfel der Vereinten Nationen am 23. September sprechen, zu dem UN-Generalsekretär Antonio Guterres nach New York City geladen hat, wie es in einer Pressemitteilung heißt.

Ziel der Reise seien neben den Vereinigten Staaten von Amerika aber auch Mittel- und Südamerika. Sie wird außerdem zur jährlichen UN-Klimakonferenz nach Santiago de Chile reisen, die vom 2. bis 13. Dezember stattfindet.

Thunberg wird international beachtet

Thunberg nimmt bekanntlich ein Sabbatjahr von der Schule, um einer ganzen Reihe von Veranstaltungen zum Klima-Thema teilzunehmen und andere Klimaaktivisten sowie Entscheidungsträger zu treffen. Seit ihrem Schulstreik, der 2018 begann und sich zur globalen Bewegung „Fridays for Future” entwickelte, wird der 16-Jährigen internationale Beachtung geschenkt. Das amerikanische Magazin Time hat sie etwa in die Liste der 25 einflussreichsten Teenager des Jahres 2018 und in die Liste der 100 einflussreichsten Persönlichkeiten des Jahres 2019 aufgenommen.

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2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    Rainer Seifert

    29. Juli 2019 at 19:14

    Ich fand es schon immer widerlich, wenn Eltern ihren Kindern die Natürlichkeit ihrer Kindheit stahlen.

    Egal ob es um Eiskunstlauf, Tennis, Fußball oder sonstiges ging.

  2. Avatar

    Walter Gräbeldinger

    31. Juli 2019 at 23:50

    Kann jemand vielleicht mal meine Warnung ernstnehmen, daß dies vermutlich Gretas letzte Reise in diesem Leben sein wird. Die Unverantwortlichen, die dieses Mädchen so unsinnig in den Vordergrund gestellt haben, wollen sie schlicht und einfach loswerden, um sie dann als letztes Opfer und als Märtyrerin – für was denn nun bitteschön, o ihr Esel! – groß herauszustellen, o arme „heilige” Greta, für ihre – „religiösen? … o ihr Esel alle! – ganz eigennützigen finanziellen „Zwecke”! Sie gehen über Leichen dafür, o ihr dummen Naivlinge! … So, jetzt hört mal genau zu, so ist’s: Richtig ist die Forderung: Wir wollen eine saubere Umwelt, renaturalisiert, aus Flüssen konnte man einst sauberes Wasser trinken usw. … Nun, das wollen wir wieder, lebenswert alles. … Und die Schmutzverbreitung, Schmutzproduzierung stoppen wir! … Grüne, ich auch, wer will’s nicht? … Achtung! Jetzt genau: WER GENAU will’s nicht?! … Seht sie an, die’s behindern! … Seht sie an, die’s behindern! … Wer sind sie, die diesen Planeten verhunzen, ihn ruinieren?! … Immer dieselben GELDBLÖDEL! … Um dieses schnöden blöden Mammons willen tun sie alles, diese geistlosen Vollidioten! … Deklariert diese Deppen, deklassiert diese unwürdigen SPINNER! … Vertreibt sie aus ihren angemaßten gesellschafts-mißgestaltenden MACHTPOSITIONEN, diese blödsinnigen AFFEN der Menschheit. … Die Umweltforderungen sind RICHTIG, o KLEIN-GRETA, aber deine hinterlistig dich fördernden letztlichen FERN-Manager machen dich und damit auch deine richtigen Forderungen lächerlich, denn KLIMA-ÄNDERUNGEN hält man ALS MENSCH natürlich NIEMALS auf, klar das, durch Abstellen rauchender Schlote schon garnicht! … Klar das, o KLEIN-GRETA? … Also weg, o Greta, von der Blödsinnsrolle einer KLIMA-DOMPTEUSE, und schnurstracks in die Rolle der SCHMUTZVERBIETERIN Greta, der UMWELT-HEILIGEN und RETTERIN DES PLANETEN E R D E ! … Das ist’s, o Greta! … Und: Tritt ja nicht diese Ozean-Reise an! Es wird vermutlich deine letzte Reise sein in diesem Leben. Tu’s nicht !

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Gesellschaft

Wegen Coronavirus: Islamrat fordert Geld für Moscheegemeinden

Joshua Hahn

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Aufgrund der anhaltenden Krise hat der Islamrat in Deutschland die finanziellen Folgen für seine Gemeinden bemängelt und Hilfe von der Regierung gefordert.

Berlin. – Wie die „Junge Freiheit“ berichtet, erklärte der Vorsitzende des Islamrats, Burhan Kesici, gegenüber der „Islamischen Zeitung“, dass die gegenwärtig geltenden Einschränkungen des Alltagslebens die Moscheegemeinden hart treffen würden: „Sie brauchen jetzt finanzielle Unterstützung, um die nächsten Wochen und Monate zu überstehen“. Trotzdem unterstütze man die Ausgangsbeschränkungen „uneingeschränkt“. Man habe bereits vor der offiziellen Einführung eigene Maßnahmen zur Bekämpfung des Virus getroffen, denn „der Schutz des Lebens und die Gesundheit sind uns von Allah anvertraut und genießen höchste Priorität“.

Kein Geld mehr wegen ausbleibenden Gebeten

Seitdem die Gemeinden geschlossen sein müssen und somit auch die Freitagsgebete entfallen, sei ein „beträchtlicher Teil der Spenden“ weggefallen. Folglich sorge man sich um die künftige Finanzierung der Imame und die Bezahlung von Mietkosten. Um größeres Übel abzuwenden, solle nun die Bundesregierung handeln: „Viele Moscheegemeinden leisten einen unschätzbar wichtigen Beitrag für die Gemeinschaft, tragen zum Zusammenhalt bei und engagieren sich in Städten und Kommunen“. Die muslimische Gemeinde nun finanziell alleine zu lassen, wäre „fatal“.

Kesici ist seit 2015 Vorsitzender des Islamrates für Deutschland. Außerdem ist er tätig im Beirat für islamischen Religionsunterricht in Nordrhein-Westfalen.

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Gesellschaft

Österreich: Ab Mittwoch gilt Maskenpflicht in Supermärkten

Stefan Juritz

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 „Es ist die Ruhe vor dem Sturm”, fasst Bundeskanzler Kurz die Situation zusammen.

Wien. –  Die österreichische Bundesregierung weitet ihre Maßnahmen gegen die Verbreitung des Coronavirus weiter aus. So will die Regierung gefährdete Personen besser schützen, indem sie beruflich freigestellt oder verpflichtend ins Homeoffice müssen. Die bisherigen Maßnahmen werden außerdem rigoroser kontrolliert und zusätzlich setzt man auf das Tragen von Masken in der Öffentlichkeit, wie Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) bekannt gab.

Masken in Supermärkten

Bei Einkäufen in Supermärkten wird künftig jeder Kunde eine Schutzmaske (Mund-Nasen-Schutz) tragen müssen. Verteilt werden sollen die Masken an den Supermarkt-Eingängen voraussichtlich ab Mittwoch. Dies hängt noch davon ab, ob bis dahin genügend Masken in Österreich vorhanden sind.

Kurz betonte außerdem, dass das Tragen der Masken kein Ersatz für Abstand zwischen den Menschen ist, sondern lediglich die Übertragung des Virus durch die Luft eindämmen soll. Außerdem sollen die Masken in Zukunft überall getragen werden, wo man an Menschen vorbeigeht.

Weiters werden in Österreich touristische Übernachtungen untersagt. Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) gab bekannt, dass alle Hotels schließen müssen.

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Gesellschaft

Neues von rechts: Ernst Jünger, Anbruch & Podcast

Stefan Juritz

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Ernst Jünger wäre heute 125 Jahre alt geworden. Die erste Ausgabe des Anbruch-Magazins ist erschienen. Und es gibt nun einen rechten Podcast zur Corona-Krise.

Heute vor genau 125 Jahren wurde der deutsche Schriftsteller, Insektenkundler und Kriegsveteran Ernst Jünger in Heidelberg geboren. Am Online-Blog der konservativen Jungen Freiheit schreibt deshalb Ingo Langner über Ernst Jünger und  „Das Rätsel der Konversion”. Am Blog Sezession veröffentlichte Chefredakteur Götz Kubitschek einen „ungeschliffen[n] Text über eine Lesung in Sarajewo zum Tod Ernst Jüngers”: „Der Herr im Eigenen – Jünger zum 125. Geburtstag”

Wer gerne E‑Books liest, sollte jetzt übrigens auf Amazon zugreifen. Dort gibt es aktuell sämtliche Werke in 22 Bänden für 29,99 Euro.

Erste Ausgabe des Anbruch-Magazins erschienen

Passend zum 125. Jubiläum hat auch das Anbruch-Magazin in seiner ersten Ausgabe Ernst Jünger zum Paten des Heftes auserkoren. „Wir widmen ihm nicht nur einen ausführlichen Beitrag, der ihn als prototypischen Abenteuer beleuchtet, sondern zeigen auch seine anderen, weniger bekannten Seiten: Der Eros, die Kunst, der Waldgang und auch der Tod rücken in unserer Blickfeld.”

Die erste Ausgabe des Magazin kann hier bestellt werden: MAGAZIN #01 – Abenteuer

Thor Kunkel: „Wörterbuch der Lügenpresse”

Mittlerweile ist auch das neue Buch von Thor Kunkel erschienen. Es ist beim Kopp Verlag erschienen und trägt den Namen „Wörterbuch der Lügenpresse” und erklärt, „warum eine ideologisch manipulierte Sprache unser Denken blockiert – und was wir dagegen tun können”.

In der Verlagsbeschreibung heißt es: „Dieses Buch ist auch eine Einladung an alle, sich aktiv der Infantilisierung ihrer Sprache – und ihres Denkens – zu widersetzen und selbst zu Aktivisten zu werden. Es ist auch ein »Trainingslagerbuch« mit vielen Tipps aus der Praxis. Holen wir uns unsere Sprache zurück!”

Das Buch kann beispielsweise hier bestellt werden: „Thor Kunkel: Das Wörterbuch der Lügenpresse”

Podcast zur Corona-Krise

Das patriotische Bürgernetzwerk Ein Prozent, die Zeitschrift Sezession, der Verlag Antaios und das Magazin Freilich haben gemeinsam ein neues Podcast-Projekt namens „Lagebesprechung” ins Leben gerufen und informieren ab sofort über die Corona-Krise. „Dabei wollen wir breit aufgestellt sein: Wirtschaft, Gesundheit, Bürger- und Verbraucherrechte – wir informieren sachgerecht und mit verschiedenen, kompetenten Gästen”, heißt es am Freilich-Blog dazu. Die ersten beiden Folgen „Das Ende der Globalisierung?” und „Ausgangssperren – sinnvoll oder gefährlich?” sind bereits online. Man kann sie auf den Blogs von Ein Prozent und Freilich, aber auch auf Spotify, iTunes und anderen Portalen anhören.

Ebenfalls auf Podcasts setzt jetzt übrigens der oberösterreichische Wochenblick. Da aufgrund der aktuellen Corona-Krise das TV-Programm nicht mehr umgesetzt werden kann, gibt es nun von den Redakteuren kurze Podcasts als Ersatz. Hier: https://www.wochenblick.tv/kanal/podcast/

 „Jutta Ditfurth im Corona-Fieber”

Ebenfalls ganz im Zeichen der Corona-Krise steht die neue Folge Laut Gedacht:

Die AfD und ihr „Flügel”

Die parteiinterne Strömung in der AfD, „Der Flügel”, wird bis spätestens Ende April alle eigenen Aktivitäten einstellen. Das hatte zuvor der AfD-Bundesvorstand gefordert und wird nun offenbar auch umgesetzt. Die „Flügel”-Mitinitiatoren Björn Höcke und Andreas Kalbitz veröffentlichten am Dienstag eine gemeinsame Erklärung dazu. Die Tagesstimme veröffentlichte den Text ungekürzt: „AfD-‚Flügel’ gibt Ende der Aktivitäten bekannt”

Darin heißt es etwa deutlich: „Grundsätzlich kann nicht aufgelöst werden, was formal nicht existiert. Um die Einheit der Partei zu wahren und das Projekt einer politischen Alternative für Deutschland nicht zu gefährden, haben Björn Höcke und Andreas Kalbitz jedoch entschieden, diesem Wunsch nachzukommen. Wir fordern alle, die sich der Interessensgemeinschaft angehörig fühlen, auf, bis zum 30. April ihre Aktivitäten im Rahmen des Flügels einzustellen.”

Pro & Contra „Der Flügel”

Die Diskussion um den „Flügel” wurde auch auf der Tagesstimme geführt. Dazu ließ die Redaktion zwei Autoren mit zwei völlig unterschiedlichen Positionen zu Wort kommen.

Patrick Pana, stellvertretender Vorsitzender der Jungen Alternative Hessen, stellt sich demonstrativ hinter den „Flügel” und fordert einen solidarischen Umgang: „Es ist dem Flügel zu verdanken, dass die AfD noch eine Alternative ist”

Georg Pazderski, Berliner AfD-Fraktionschef, lässt hingegen kein gutes Haar am „Flügel”. Er kritisiert Rhetorik und Grenzüberschreitungen: „Ohne den Flügel wird die AfD erfolgreicher sein”

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