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Deutschland

Frankfurt: Wieder Aufregung um Aussage von Grünen-Politiker

Monika Šimić

Veröffentlicht

am

Bild: Frankfurter Hauptbahnhof / Urmelbeauftragter (talk | contribs | Gallery) (German Wikipedia)Deutsch: Gesamtzahl meiner hochgeladenen Dateien: 891English: Total number of my uploaded files: 891Jürgen Heegmann ([email protected]) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten)

(Beitrag wurde aktualisiert)

Im Autoverkehr sterben jährlich mehr als 3.000 Personen – keine allzu großen Diskussionen. Im Bahnverkehr stirbt eine Person – Interview mit dem Chef eines Sicherheitsdienstes, Bundesminister unterbricht Urlaub”, kommentierte Lengemann (Grüne) auf Twitter.

Frankfurt/Hannover. Nach den Geschehnissen am Frankfurter Hauptbahnhof zu Beginn dieser Woche gingen in der Bevölkerung die Wogen hoch. Die Aussage von Grünen-Politiker Benedikt Lux, der sich dafür aussprach, dass geprüft werden solle, ob Züge„nicht grundsätzlich mit Schrittgeschwindigkeit” in Bahnhöfe einfahren sollten, konnte diese Wogen ganz und gar nicht glätten. Nun kommentierte ein weiterer Grünen-Politiker den Fall.

Man solle die „Verhältnismäßigkeit” wahren

Eike Lengemann, der unter anderem Mitglied im Vorstand des Regionsverbandes der Grünen in Hannover und Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft Verkehr ist, kommentierte auf Twitter einen Artikel der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung. „Im Autoverkehr sterben jährlich mehr als 3.000 Personen – keine allzu großen Diskussionen. Im Bahnverkehr stirbt eine Person – Interview mit dem Chef eines Sicherheitsdienstes, Bundesminister unterbricht Urlaub”. Er schließt seinen Tweet mit: „Bitte immer die Verhältnismäßigkeit wahren, @HAZ & Hr. Seehofer”. Die Reaktionen auf diese Aussage ließen nicht lange auf sich warten. So schrieb ein Twitter-Nutzer: „Im Bahnverkehr? Viel weniger Pietät geht wohl kaum. Traurig.”

Mittlerweile hat der Grünen-Politiker seinen Tweet gelöscht, ein Screenshot belegt jedoch die getätigte Aussage.

Screenshot Twitter

Ermittlungen gehen weiter

Indes gehen die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei nach der tödlichen Attacke heute weiter. Ein 40-jähriger Eritreer sitzt seit gestern unter Mordverdacht in Untersuchungshaft. Die Hintergründe der Tat sind weiter unklar. Seehofer hatte nach dem Vorfall „angesichts mehrerer schwerwiegender Taten in jüngster Zeit” seinen Urlaub abgebrochen, um sich mit den Sicherheitsbehörden zu beraten. Am Dienstag informierte er in Berlin über den aktuellen Kenntnisstand und seine Folgerungen. „Ein solches Ereignis macht uns alle fassungslos und trifft uns mitten ins Herz”, so Seehofer. „Ich darf versichern, dass wir alles tun werden, damit der mutmaßliche Täter einer gerechten Bestrafung zugeführt wird.”

Der deutsche Innenminister sagte auch, in jüngster Zeit habe es angesichts mehrerer schlimmer Verbrechen eine „Werteerosion” gegeben. Eine Verknüpfung des Asylthemas und des Vorfalls in Frankfurt wolle er aber nicht. Der Mann habe in der Schweiz einen gültigen Status gehabt.

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14 Kommentare

14 Comments

  1. Avatar

    Michael Buchholz

    31. Juli 2019 at 10:54

    … (un-)Herr Lengemann möchte ich mal hören, wenn es sein Kind (falls er denn dazu in der Lage wäre; ist ja bei den Grünen GenderGagaRisten eher unwahrscheinlich) getroffen hätte… Wobei… In der Links/Grün versifften Landeshauptstadt Hannover ist die Chance doch recht hoch…
    Auch DrehHofers Aussage „… Verknüpfung des Asylthemas … gültiger Status …” ist mal wieder so richtig voll daneben nach dem Motte „scheiß auf das Kind und die Hinterbliebenen, so lange ich mich mit platten Äußerungen irgendwie ins Gespräch bringen kann”

    • Avatar

      Brigitte Wenny

      31. Juli 2019 at 21:06

      Die sind an Frechheit nicht mehr zu überbieten .

    • Avatar

      Brigitte Wenny

      31. Juli 2019 at 21:10

      Das kann man kaum noch in Worte fassen , DIE sind doch alle nicht mehr zu überbieten . Ich bin genau Ihrer Meinung . Mein Mitgefühl gilt der Mutter und der Familie .

  2. Avatar

    Klasube

    31. Juli 2019 at 11:26

    Der Grüne Lengemann schließt seinen Tweet mit: „Bitte immer die Verhältnismäßigkeit wahren, @HAZ & Hr. Seehofer”.
    Zwar sehr undiplomatisch und pietätlos, aber so ganz Unrecht in der Sache hat er ja nicht. Das Gleiche gilt ja dann wohl auch für 33.000 Todesopfer von multiresistenten Erregern in Krankenhäusern und ca. 2.300 ertrunkene Migranten im Mittelmeer…
    „Eine Verknüpfung des Asylthemas und des Vorfalls in Frankfurt wolle er (Seehofer) aber nicht. Der Mann habe in der Schweiz einen gültigen Status gehabt.”
    Ja richtig, Herr Seehofer. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass er Migrationshintergrund hatte und es immer deutlicher wird, dass diese Menschen offenbar eine andere Wertevorstellung, eine andere Gewaltbereitschaft und Hemmschwelle haben. Das sollte man einfach so zur Kenntnis nehmen…!

    • Avatar

      Brigitte Wenny

      31. Juli 2019 at 21:17

      Es ist so wie Sie sagen . Joachim Herrmann konnte ich zufällig am Tag vorher noch im TV sagen hören , das die Gewaltbereitschaft bei den Migranten höher ist als bei Deutschen . Das war ja mal endlich ein Stück Wahrheit .

  3. Avatar

    H.-D. Bretzke

    31. Juli 2019 at 11:27

    Das soll sie mal der Mütter des Jungen persönlich, angesichtzu angesicht erklären.
    Einfach Em phatielos und widerlich.

    • Avatar

      Brigitte Wenny

      31. Juli 2019 at 21:22

      Ja Sie sagen es , das würde ich Lengemann am liebsten selbst ins Gesicht sagen . Was haben wir bloß für Politiker .

  4. Avatar

    Svend-Uwe Weber

    31. Juli 2019 at 12:01

    .….und wieder eine „kompetente” Aussage seitens der Grünen.
    Die Realität sieht doch so aus:
    Ein Anhänger der Grünen ist i.d.R. zwischen 17 und 30 Jahre alt…und hat demzufolge keinerlei Kenntnisse über die BRD bis 1990, denn die Schule hat ihm ein gänzlich anderes Bild hiervon vermittelt.
    Leider ist dieser Bevölkerungsanteil inzwischen so groß, dass sich die Grünen vor Wählern kaum noch retten können.

    .…denn Sie wissen nicht, was Sie tun.…”

    • Avatar

      Brigitte Wenny

      31. Juli 2019 at 21:25

      Ja – ” Denn sie wissen nicht was sie tun ” Grüne Politik ohne Sinn und verstand zerstört unser Land!

  5. Avatar

    Rainer Seifert

    31. Juli 2019 at 14:24

    Es muss sich um eine ganz neue Erkenntnis dieser Person handeln. Oder hat jemand beim gemeinen Lübcke Mord etwa ähnliche Worte gehört?

    Übrigens: Der Junge ist nicht einfach im Bahnverkehr „gestorben”, sondern er wurde ermordet. Zwei Frauen entgingen nur mit sehr viel Glück dem Tode. Wobei das Wort „Glück” bei der Mutter eigentlich falsch ist. Wie sie im Leben jetzt mit dem furchtbaren Mord fertig wird bleibt offen.

    Hören wir jetzt auch wieder so einen neunmalklugen Kommentar wie in einer NDR Sendung, als es um die Massenvergewaltigung einer jungen Frau ging? „Ihr Leben wird jetzt ein anderes sein, aber es muss kein schlechteres sein.” Früher hätte man eine solche Person aus dem Studio geschmissen.

  6. Avatar

    Brigitte Wenny

    31. Juli 2019 at 21:33

    Es erschüttert mich unglaublich , es ist sowas von richtig was . Mein Mitgefühl gilt der Mutter , der Familie und all den vielen anderen Opfern . Aber genauso erschüttert bin ich über die Emphatielosigkeit und man kann schon nicht mehr Dummheit sondern muß Frechheit sagen , solcher Leute .

    • Avatar

      Brigitte Wenny

      31. Juli 2019 at 21:39

      Reiner Seifert ‚. Ich meinte , es ist sowas von richtig , was Sie schreiben .

      • Avatar

        Rainer Seifert

        3. August 2019 at 13:45

        Hab ich schon mental richtig verstanden, bin ja kein grüngefärbter Linker.

  7. Avatar

    Gerd Müller

    6. August 2019 at 18:10

    Warum lassen wir uns das gefallen, das ist die Frage? Die Grünen wollen Deutschland abschaffen, da ist ihnen jedes Mittel recht, sogar der Tod eines Kindes.
    An Widerlichkeit ist das nicht zu überbieten.
    Nur Hass habe ich für solche Menschen übrig.

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Deutschland

Berlin: Auto von AfD-Politiker Frank-Christian Hansel angezündet

Joshua Hahn

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am

Die Polizei schließt eine Brandstiftung mit politischem Motiv nicht aus, der Staatsschutz ermittelt.

Berlin. – Wie die Polizei bestätigt, brannte in der Nacht zum Montag das Auto des Parlamentarischen Geschäftsführers der Abgeordnetenhaus-Fraktion der AfD Berlin, Frank-Christian Hansel, aus. Der AfD-Politiker sprach auf Twitter von einer „linken Gewaltorgie“ und kritisierte die restlichen Parteien für die fehlende Verurteilung solcher Taten: „Es ist die bürgerliche Mitte, die hier angegriffen wird.”

Serie von Brandanschlägen

Der Fall gliedert sich in eine Reihe von linksextremen Brandanschlägen gegen den politischen Gegner ein. So wurde erst am 10. März das Auto des Berliner Landesvorsitzenden Nicolaus Fest angezündet. Kurz zuvor wurde der Wagen des Vorsitzenden Chrupalla in Sachsen zerstört. Der innenpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Gottfried Curio, wurde ebenfalls Opfer einer Straftat: Mutmaßliche Linksextremisten schlugen zwei Fenster seiner Wohnung ein und beschmierten die Fassade unter anderem mit dem Spruch „Curio hat mitgeschossen“. Offenbar sollte damit ein Bezug zum Amoklauf von Hanau hergestellt werden. Nach der Tat wurde ein Bekennerschreiben auf einer linksextremen Plattform veröffentlicht. Der Fraktionsvorsitzende Georg Pazderski verurteilte die Straftaten scharf und erklärte: „Trotz Hetze und Gewalt lässt sich die AfD nicht einschüchtern“.

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Deutschland

AfD-Bundesvorstand fasst Beschluss zur Einheit der Partei

Joshua Hahn

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AfD-Chef Meuthen gab bereits am Vortag an, mit seinen Äußerungen bezüglich des Flügels einen „großen Fehler“ begangen zu haben.

Berlin. – Nachdem sich unlängst der Parteivorsitzende Jörg Meuthen in einem Interview für eine Abpaltung des Flügels von der AfD aussprach, hat der Bundesvorstand nun einstimmig beschlossen, die Debatte zu beenden.

Meuthen will Diskussion nicht weiterführen

Wie die AfD am Montag mitteilte, gab Meuthen in einer Telefonkonferenz des Bundesvorstand an, die Diskussion um die Einheit der Alternative für Deutschland nicht weiterführen zu wollen. Die von ihm getätigten Aussagen gegenüber „Tichys Einblick“ seien ein „großer Fehler“ gewesen. Zudem erklärte der Wirtschaftswissenschaftler, dass er die Alternative für Deutschland als einheitlich ansehe und künftig „ausschließlich in diesem Sinne“ agieren wolle.

Bundesvorstand erfreut über Klärung

Der Bundesvorstand zeigte sich erfreut über die Äußerungen Meuthens: „Der Bundesvorstand begrüßt diese Klarstellung, bejaht die Einheit der Partei und spricht sich gegen jegliche Bestrebung aus, diese zu gefährden.”

Nachdem der AfD-Chef nach seinen Äußerungen parteiintern scharfe Kritik geerntet hatte, entschuldigte er sich bereits am Wochenende. In einem Interview mit der „Jungen Freiheit“ gab er an er, dass er deutlicher hätte sagen müssen, dass es sich um einen „strategischen Denkansatz“ gehandelt habe, weniger um eine konkrete Forderung.

Er räumte zudem ein, dass der Augenblick für diese Diskussion äußerst ungünstig gewesen sei – die Tagesstimme berichtete.

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Deutschland

War ein Fehler”: Meuthen rudert nach Aussagen zu AfD-Spaltung zurück

Stefan Juritz

Veröffentlicht

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Der AfD-Vorsitzende betont, weder eine Spaltung der AfD gefordert noch ein Ultimatum gestellt zu haben. Er habe lediglich einen „strategischen Denkansatz” ins Spiel gebracht.

Der AfD-Vorsitzende Jörg Meuthen hat für seine Aussagen zu einer Abspaltung des nationalkonservativen „Flügels” parteiintern große Kritik geerntet – auch von „Flügel”-Gegnern. Am Samstag ruderte er deshalb in einem Interview mit der Jungen Freiheit wieder zurück. „Ich hätte noch klarer machen müssen, dass es sich hier um einen strategischen Denkansatz handelt und nicht um eine konkrete Forderung. Das war sicherlich ein Fehler”, gestand der AfD-Chef. Vielleicht sei auch der Zeitpunkt für das Gespräch „ungünstig” gewesen. „Wir sollten in dieser Diskussion einen Gang herunterschalten. Und zwar auf allen Seiten”, fordert Meuthen nun.

Meuthen: Keine Forderung, kein Ultimatum

Dem AfD-Vorsitzenden geht es nach eigenen Angaben um die Frage,„ob wir alle eher gemeinsam oder auf getrennten Wegen zu maximalem politischen Erfolg gelangen”. „Ich habe einen bislang tabuisierten strategischen Denkanstoß für die Zukunft unserer politischen Ziele entwickelt, mehr nicht. Keine Forderung, kein Ultimatum. Den Weg, der eingeschlagen wird, entscheidet bei uns kein Vorsitzender, sondern die Mitglieder und das ist auch sehr richtig so”, sagte Meuthen.

Kritik aus den Reihen der AfD

Nachdem der AfD-Vorsitzende vor wenigen Tagen in einem Gespräch mit Tichys Einblick völlig überraschend eine Spaltung der AfD in einen „bürgerlich-konservativen” und einen „sozialpatriotischen” Teil – und damit die Trennung vom „Flügel” – angeregt hatte, musste er aus seiner eigenen Partei einige Kritik einstecken (Die Tagesstimme berichtete). Der Co-Vorsitzende Tino Chrupalla betonte etwa: „Die Einheit der AfD steht nicht zur Debatte.” Thüringens ‑AfD-Chef Björn Höcke wiederum bezeichnete den Vorstoß Meuthens als „töricht und verantwortungslos”. Und auch die Bundestagsabgeordnete Beatrix von Storch hält nichts von diesen Gedankenspielen: „Die AfD ist keine Westpartei, keine Ostpartei, sondern eine Partei für ganz Deutschland und das wird sie bleiben.”

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