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Österreich

Nach Bluttaten: FPÖ attackiert Grüne als „Verteidiger der Täter“

Stefan Juritz

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FPÖ-Generalsekretär Vilimsky kritisiert die Grünen scharf und warnt zugleich erneut vor einer schwarz-grünen Regierung in Österreich.

Wien. – Die beiden zuletzt bekannt gewordenen Bluttaten in den deutschen Städten Frankfurt/Main und Stuttgart sorgen aktuell für hitzige Diskussionen in der Bundesrepublik. Nun hat auch die FPÖ reagiert und sich zum Thema geäußert – und dabei nicht mit Kritik an den Grünen gespart.

Vilimsky: Grüne verharmlosen die Fälle

„Die mehrfachen grausamen Bluttaten in den vergangenen Tagen schockieren die Bürgerinnen und Bürger Europas. Tatsache ist leider, dass es sich immer wieder um Täter aus arabischen und afrikanischen Ländern handelt, die durch eine besondere Gewaltbereitschaft auffallen“, erklärte FPÖ-Generalsekretär und EU-Delegationsleiter Harald Vilimsky in einer Aussendung am Donnerstag.

„Haarsträubend“ sei laut Vilimsky dabei, „dass sich regelmäßig Grün-Politiker als Verteidiger der kriminellen Täter auftun und diese Fälle verharmlosen, anstatt die Taten entschieden zu verurteilen“.

Der FPÖ-Politiker verwies dabei konkret auf den Mord an einem achtjährigen Jungen auf einem Bahnsteig in Frankfurt/Main (Die Tagesstimme berichtete) und den Schwertmord auf offener Straße in Stuttgart.

Aufregung um Twitter-Beitrag von Grünen-Mitglied

Für besondere Aufregung hatte zuvor ein Twitter-Beitrag von Eike Lengemann, Mitglied im Regionsvorstand der Grünen in Hannover, gesorgt.

„Im Autoverkehr sterben jährlich mehr als 3.000 Personen – keine allzu großen Diskussionen. Im Bahnverkehr stirbt eine Person – Interview mit dem Chef eines Sicherheitsdienstes, Bundesminister unterbricht Urlaub. Bitte immer die Verhältnismäßigkeit wahren“, schrieb Lengemann und erntete dafür prompt einen „Shitstorm“ von Twitter-Nutzern, die ihm unter anderem Pietätlosigkeit vorwarfen. Später löschte er den Beitrag und entschuldigte sich für seine Aussage.

„Weg zum Schutz der Österreicher“

Für die FPÖ wiederum zeigt die gesamte Causa, „dass eine Regierungsbeteiligung der Grünen und damit ein Links-Kurs in Österreich unbedingt verhindert werden müsse“. Die ÖVP und Sebastian Kurz sieht Vilimsky nämlich schon „voll in Richtung Schwarz-Grün unterwegs“ und warnt vor einer neuen „Zuwanderungswelle“. Eine solche Mehrheit wollen die Freiheitlichen deshalb verhindern und stattdessen den „Weg zum Schutz der Österreicher“ in einer türkis-blaue Koalition fortführen, wie es in der Presseaussendung heißt.


Weiterlesen:

„Bitte gehen Sie weiter: An dieser Bahnsteigkante gibt es nichts zu sehen! (Kommentar)“ (31.07.2019)

„Frankfurt: Wieder Aufregung um Aussage von Grünen‐Politiker“ (31.07.2019)

„Bahnsteig‐Täter galt als Musterbeispiel gelungener Integration“ (30.07.2019)

1 Comment

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  1. Avatar

    Rainer Seifert

    1. August 2019 at 15:44

    Dumm, dümmer,grün. Nachdem nun wohl selbst einige Wähler seiner Partei hier nicht mehr gefolgt sind, tut es ihm also leid. Ist schon klar.

    Hätte ein Politiker der AfD in anderer Angelegenheit einen ähnlich haarsträubenden Spruch herausgebracht, lief der über alle Kanäle. Siehe Herrn Gaulandts Vogelschiss. Das hätte anders zum Ausdruck gebracht werden können, z.B. als Wimpernschlag. Aber natürlich wird es nur aus dem Zusammenhang gerissen genüsslich kolportiert. Sekunden zuvor hatte Herr Gauland nämlich die Nazi Diktatur als furchtbar bezeichnet. Dies wird geflissentlich verschwiegen

    Ich warte nur noch darauf, dass irgend ein Hirnloser dem Jungen eine Mitschuld gibt mit den Worten, er hätte ja wegrennen können, als seine Mutter runtergeschubst wurde. Ja, das hätte er tun sollen, abe rwelches Kind würde wohl so reagieren?

    Den neuesten Bewies ihrer Sachkompetenz lieferte die „Energie in den Stromleitungen speichern“ Expertin nun beim ARD Interview ab. Wir müssen KOBOLD aus Batterien verbannen.

    Schon lange fragte ich mich, warum manche dieser Dinger so schnell leer sind. Nun weiß ich es, die Kobolde sind schuld. Übrigens war es kein Versprecher, da sWort fiel mehrfach. Glückwunsch Annalena, Deutschland braucht solche Fachkräfte.

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