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Seehofer will Sicherheitsmaßnahmen an Bahnhöfen verstärken

Bei der Pressekonferenz des Innenministeriums zur Ermordung des Achtjährigen durch einen Eritreer erklärte Seehofer, er wolle die Sicherheitsmaßnahmen an Bahnhöfen verstärken.

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<p><i>Foto: <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/User:Mlucan" class="extiw" title="de:User:Mlucan">Michael Lucan</a>, Lizenz: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/legalcode">CC-BY-SA 3.0 de</a></i> [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en">CC BY-SA 3.0 de</a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3A2017-08-01-Horst_Seehofer_6309.JPG">via Wikimedia Commons</a> [Bild zugeschnitten]</p>

Foto: Michael Lucan, Lizenz: CC-BY-SA 3.0 de [CC BY-SA 3.0 de], via Wikimedia Commons [Bild zugeschnitten]

Berlin. – Unter anderem wolle er die „personelle Präsenz“ erhöhen. Die Kosten würden hierbei eine untergeordnete Rolle spielen.

Auch „Flugsicherheit“ sei einmal ein Thema gewesen

Der Innenminister sagte, dass noch vor einigen Jahren die Flugsicherheit aufgrund von „Anschlägen, Entführungen und Ähnlichem“ ein großes Thema gewesen sei. Er erklärte: „Hier wurden konsequente Sicherheitsmaßnahmen schrittweise umgesetzt und haben vieles erreicht bei uns in Deutschland und weltweit.“

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Deshalb halte er es für sinnvoll, auch für Bahnhöfe generell über eine Verstärkung der Sicherheitsmaßnahmen nachzudenken. Diese sollten jedoch wirklich „wirksam“ umgesetzt werden – „Nicht nur mit schönen Äußerungen.“ Auch auf die Kosten für die Veränderungen kam Seehofer zu sprechen. Diese würden eine untergeordnete Rolle spielen.

„Das ist kein Argument“

Bei der Pressekonferenz erklärte der Innenminister: „Wenn es um Menschenleben geht, dann akzeptiere ich das Argument mit dem Geld nicht.“ Horst Seehofer bezeichnete das Verbrechen mehrmals als „kaltblütigen Mord“. Es sei unmöglich, nach einer solchen Tat einfach zur Tagesordnung überzugehen.

Wie die „Zeit“ berichtete, wolle Seehofer gemeinsam mit der Regierung außerdem „alles tun […], damit der mutmaßliche Täter einer gerechten Strafe zugeführt wird“. Von der Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gibt es bis dato keine Stellungnahme zu der Ermordung des Achtjährigen. Sie befindet sich derzeit im Urlaub, eine Unterbrechung scheint nicht geplant zu sein.

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