Irland

Zentralbank will mehr Zuwanderung, um Gehälter niedrig zu halten

Mit einer Feststellung sorgt derzeit die irische Zentralbank für Aufsehen: Wenn Irland weiterhin so wenige Zuwanderer erhält, könnte sich dies auf das Lohnniveau im Land auswirken.

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<p>Symbolbild (Skyline von Dublin, entlang des Flusses Liffey): J.-H. Janßen via <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Dublin_River_Liffey_04.JPG">Wikimedia Commons</a> [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en">CC BY-SA 3.0</a>] (Bild zugeschnitten)</p>

Symbolbild (Skyline von Dublin, entlang des Flusses Liffey): J.-H. Janßen via Wikimedia Commons [CC BY-SA 3.0] (Bild zugeschnitten)

Dublin. – Wie Breitbart London unter Berufung auf die größte irische Tageszeitung Independent berichtet, zeigt sich die dortige Zentralbank „besorgt“. Der Grund: Ihrer Ansicht nach kommen nicht genügend Einwanderer nach Irland, um einen „lohn-drückenden Effekt“ zu haben.

Mehr Einwanderung für niedrige Löhne

Auch aus diesem Grund ist die Bank der Ansicht, dass Irland „wahrscheinlich bedeutende Einwanderungswellen ausländischer Arbeiter“ in den kommenden Jahren benötige. Dies unter der Annahme, dass sich die Wirtschaft weiterhin auf einer positiven Entwicklung befinde. Teil der Kritik aus einem internen Bericht: Jene Migranten, welche kommen, würden zu hohe Qualifikationen aufweisen.

Enthüllungen über die ÖVP

Der Bericht verweist außerdem auf markttechnische Gesetze: „Weil das Angebot an Arbeitern im Vergleich zur Nachfrage relativ überschaubar ist, verbessert sich die Verhandlungsbasis von Angestellten und die Kosten der Arbeit steigen.“ Auch wünscht man sich eine „anhaltende Ankurbelung der Einwanderung, um sicherzustellen, dass das Wirtschaftswachstum nicht durch Arbeitskräftemangel verhindert wird“.

Bericht räumt ein: Einwanderung verteuert Wohnraum

Darüber hinaus stellt der Bericht der Bank fest, dass Masseneinwanderung sowohl zu einer Teuerung am Wohnungsmarkt als auch bei der Grundversorgung führe. Man räumt weiters ein, dass wachsende Migrantenzahlen den Konkurrenzkampf „besonders im bereits umkämpften Immobilienmarkt, aber auch in anderen Wirtschaftszweigen“ anheizen könnten. Dennoch scheint das allgemeine Wirtschaftswachstum für die Bank eine höhere Priorität zu besitzen.

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