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Deutschland

Seehofer will Grenze zur Schweiz kontrollieren

Monika Šimić

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Grund für diese Forderung ist offenbar der Tod des 8-jährigen Kindes am Frankfurter Hauptbahnhof.

Berlin. Der deutsche Innenminister Horst Seehofer (CSU) will Kontrollen an der Grenze zur Schweiz einführen. Damit reagiert er auf den Tod des 8-jährigen Bubs am Frankfurter Hauptbahnhof, das ein nahe Zürich lebender Eritreer vor einen einfahrenden ICE-Zug gestoßen haben soll. „Ich werde alles in die Wege leiten, um intelligente Kontrollen an der Grenze vorzunehmen“, sagte Seehofer dem Spiegel.

Seehofer kündigt Konzept an

Im vergangenen Jahr seien 43.000 unerlaubte Einreisen nach Deutschland registriert worden. „Diesem Umstand müssen wir begegnen, durch eine erweiterte Schleierfahndung und anlassbezogene, zeitlich befristete Kontrollen auch unmittelbar an der Grenze, auch an der Grenze zur Schweiz“. Er wolle bis September ein entsprechendes Konzept vorlegen. Mit der deutschen Kanzlerin hat Seehofer noch nicht über die Pläne gesprochen. Vor einem Jahr hat der Streit um die Grenzen fast zum Bruch der Unionsfraktion geführt. Anders als damals drohe dieses Mal aber kein Konflikt mit Angela Merkel, glaubt Seehofer.

Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen geplant

Seehofer will zudem die Sicherheitsvorkehrungen an den deutschen Bahnhöfen erhöhen (Die Tagesstimme berichtete). Im September werde es hierzu ein Treffen mit Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU), dem Bahn-Vorstand sowie Experten für Bahnsicherheit geben, kündigte Seehofer an. Die Kosten für die Maßnahmen könnten in die Milliarden Euro gehen: „Über die Jahre werden wir mit einem Millionenbetrag nicht auskommen“, so Seehofer im Spiegel.

Unterdessen sitzt der eritreische Tatverdächtige, der als Musterbeispiel gelungener Integration galt, in der Justizvollzugsanstalt in Frankfurt am Main, wo er auf das Ende der Ermittlungen gegen ihn – zweifacher Mordversuch, Mord – wartet. Laut der zuständigen Oberstaatsanwältin werden die Ermittlungen noch eine Weile laufen. Es müssten noch viele Zeugen befragt und ein Gutachten erstellt werden. Denn der Beschuldigte gilt als psychisch krank.


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3 Comments

3 Comments

  1. Avatar

    Klasube

    2. August 2019 at 14:10

    „Diesem Umstand müssen wir begegnen, durch eine erweiterte Schleierfahndung und anlassbezogene, zeitlich befristete Kontrollen auch unmittelbar an der Grenze, auch an der Grenze zur Schweiz”, sagt Seehofer.
    Das ist eigentlich so naheliegend wie banal, dass es kaum erwähnenswert wäre. Allerdings, eine Schleierfahndung wird es mit den Linksgrünen nicht geben – die gucken lieber zu, wie Deutschland immer bunter wird.
    „Anders als damals drohe dieses Mal aber kein Konflikt mit Angela Merkel, glaubt Seehofer.“
    Klar, wahrscheinlich weiß er jetzt schon, dass er bei Widerstand wieder umfallen wird…!

  2. Avatar

    Herr Lose

    3. August 2019 at 16:24

    Mr. movinghofer …
    ich glaube sie unterstellen, das CH ihre Grenzen nicht gut schützen, wie sieht es in germany aus .. keiner dieser Attentate, wäre gewesen, wenn man sie nicht hätten eingeladen, also war es ein Wunsch .. nur von wem .. kalergi ??
    in CA sagen leute .. Frankfurt & Stuttgart waren TERRORANSCHLÄGE … weil der Mann sich nicht versteckt und bei FB .. keine NAzi aber nur good people ..
    https://imgur.com/a/cdmDYZj
    ********************************************
    wenn ich verstehe richtig, treten Bahnhöfe menschen auf Gleis und plattform .. denn sie wollen schützen Bahnhöfe und plattform .. nicht die Verursacher. richitg ??
    wenn eine frau vor Bus getreten wird, dann .. ??? Straße oder ??

  3. Avatar

    Zickenschulze

    4. August 2019 at 4:18

    Die Bayern haben mit Hermann, Seehofer und Söder nur ein Note genügend tickendes Gschirre beinand. Zu bemitleiden.
    Ganz anders dagegen seinerzeit F.J. Strauss.
    Der beste Lehrmeister bringt nichts, wenn die Hintwerbkliebenene, der Nachwuchs nur Milikiwitt Bubis sind.
    Mütter wie Väter mit Fragezeichen. Ein Scheunentor müßte halt intakt sein. Liegt aber nicht vor.
    Von nichts kommt nichts.

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