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Gesellschaft

Islamisches Zentrum München propagiert Schlagen „widerspenstiger Ehefrauen“

Joshua Hahn

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Das „Islamische Zentrum München“ (IZM) sorgt unter anderem bei den Stadträten für Empörung: Auf der Homepage wird unter Berufung auf den Koran empfohlen, „widerspenstige Ehefrauen“ zu schlagen. Dies habe jedoch eher „symbolischen Charakter“.

München. – Auf der Website wird unter dem Unterpunkt „Frau und Familie im Islam“ erklärt, wie ein Mann gegebenenfalls mit einer „widerspenstigen Frau“ umzugehen habe. So seien drei Schritte anzuwenden: Zuerst solle die Frau ermahnt werden, danach solle eine Trennung im Ehebett erfolgen. Sollte auch dies nichts nutzen, so dürfe die Ehefrau unter Berufung auf den Koran laut der Internetseite geschlagen werden. Das Schlagen habe aber „eher einen symbolischen Charakter“.

Kein Platz für „Aufrufe zur Gewalt“

Das IZM wurde im Jahr 1973 eröffnet und ist Mitglied des Zentralrats der Muslime in Deutschland, dessen Vorsitzender Aiman Mazyek ist. Einige Münchner Stadträte zeigten sich nach einer Konfrontation mit dem Material entsetzt, und fordern nun eine sofortige Änderung, wie der „Bayerische Rundfunk“ berichtete.

Der SPD-Stadtrat Cumali Naz erklärte auf Nachfrage des BR: „Wenn das IZM propagiert, Gewalt sei ein legitimes Mittel zur Lösung von Ehekonflikten, widerspricht das fundamental den Werten unserer Gesellschaft. Aufrufe zur Gewalt haben in unserer Gesellschaft keinen Platz.“

Die stellvertretende CSU-Fraktionsvorsitzende Evelyne Menges wiederum wünscht sich auf der Homepage des Ablegers des Zentralrats der Muslime eine „klare inhaltliche Distanzierung von jeglicher Form von Gewalt“. Die Stellen sollten „schnellstmöglich“ von der Website gelöscht werden. 

Staatsanwaltschaft: Keine Ermittlungen

Ein Straftatbestand sei jedoch nicht erfüllt, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft München – Es läge „keine Anstiftung zu konkreten Körperverletzungshandlungen vor“.

3 Comments

3 Comments

  1. Avatar

    Zickenschulze

    3. August 2019 at 17:24

    „empfohlen, „widerspenstige Ehefrauen“ zu schlagen.“

    Nun, wir als Außenstehende brauchen denen hinter ihren 4 Wänden nichts vorzuschreiben.

    Ich weiß, dass es Frauen aus unserer Gesellschaft gibt, die bewusst ihr Vis a vis über Worte so in Rage bringt, bis ihm die Hand auskommt. Danach splittet sich die Reaktion der Geohrfeigten oder Versohlten.
    Eine Sparte gibt sich ruhig und belehrt, (weil sie das gelegentlich braucht);
    der andere Teil zeig ihn an.
    Wer kennt schon immer die tiefsten Verlangen einer Frau, wenn sie von A spricht, dabei aber bei B mit ihren Gedanken liebäugelt?

    Es soll Leute geben, die „Damen“ aufsuchen, um sich auspeitschen zu lassen und dafür auch noch Geld hinblättern.
    Was solls?
    Sonst eine offene schrankenlose Gesellschaft proklamieren und dann mit skurrilen Erscheinungen nicht fertig werden? Demokratie Gouvernanten sollten halt einmal wissen, was sie wollen, bzw. wofür sie stehen.

    Wenn jeder kehrt vor seiner Tür,
    dann bleibt es sauber für und für.

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    Horst

    4. August 2019 at 11:52

    Es müsste demnach aber auch aus dem Koran gelöscht werden. Da trauen die sich aber nicht ran.

  3. Avatar

    Klasube

    5. August 2019 at 11:55

    Holla – plötzlich aufgewacht? „Einige Münchner Stadträte zeigten sich nach einer Konfrontation mit dem Material entsetzt, und fordern nun eine sofortige Änderung“. Jahrelanger Dornröschenschlaf? Worüber wurde in den letzten Jahren in der Öffentlichkeit diskutiert? Wofür wurden Skeptiker und Kritiker mit der Nazikeule geschlagen und in die (rechte) Ecke gestellt? Ja stimmt – da war doch was…
    „Der SPD‐Stadtrat Cumali Naz erklärte auf Nachfrage des BR: „Wenn das IZM propagiert, Gewalt sei ein legitimes Mittel zur Lösung von Ehekonflikten, widerspricht das fundamental den Werten unserer Gesellschaft. Aufrufe zur Gewalt haben in unserer Gesellschaft keinen Platz.“
    Und sowas aus dem Munde eines SPD-Mannes? Bis jetzt waren doch Gewaltakte aus dem Neubürger-Umfeld immer nur Taten von traumatisierten oder kranken Einzeltätern! Deutschland wird bunter – und ich freue mich drauf (Ironie Ende)!

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