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Neue Details

Ohio-Killer war linker Trump-Gegner

Nach dem Massaker in Ohio sind neue Details zum mutmaßlichen Täter ans Tageslicht gekommen. Über das Tatmotiv wird weiterhin spekuliert.

2 Minuten Lesezeit
<p>Symbolbild: Christoph Scholz via <a href="https://www.flickr.com/photos/140988606@N08/28411573033">Flickr</a> [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/">CC BY-SA 2.0</a>] (Bild zugeschnitten)</p>

Symbolbild: Christoph Scholz via Flickr [CC BY-SA 2.0] (Bild zugeschnitten)

Dayton (Ohio). – Kurz nach der Bluttat in El Paso ereignete sich in der US-Stadt Dayton im Bundesstaat Ohio eine weitere tödliche Schießerei. Am Sonntag kurz nach 1 Uhr (Ortszeit) eröffnete ein 24-jähriger Weißer vor einer Bar das Feuer und töte neun Menschen, darunter auch seine eigene Schwester. 27 weitere Menschen wurden verletzt. Nach Polizeiangaben wurde der mutmaßliche Täter, der eine kugelsichere Weste getragen und weitere Munition bei sich hatte, am Tatort erschossen.

Antifaschist und Trump-Gegner

Über das Motiv der Tat wird aktuell spekuliert. Die US-Plattform heavy.com veröffentlichte indes Details zum mutmaßlichen Täter, die von den meisten deutschsprachigen Medien bisher jedoch ignoriert wurden. Demnach bezeichnete sich der 24-Jährige auf Twitter – das Profil ist mittlerweile gelöscht – unter anderem als „Satanist“ und „Linker“. In einem Twitter-Beitrag äußerte er Unterstützung für die Demokratin Elizabeth Warren und zeigte seine Antipathie für US-Präsident Donald Trump. Außerdem beschimpfte er den verstorbenen Republikaner John McCain.

Als Antwort auf einen Buzzfeed-Artikel über die „Unite the Right“-Demonstration in Charlottesville schrieb er: „Tötet alle Faschisten.“ Und auch ein weiterer Tweet, den heavy.com zitiert, zeigt die politischen Ansichten des mutmaßlichen Mörders: „Ich möchte den Sozialismus und ich werde nicht warten, bis die Idioten endlich zur Einsicht kommen.“

13 Stunden nach Bluttat in El Paso

Der Schusswaffen-Angriff in Dayton (Ohio) fand nur 13 Stunden nach der Bluttat in El Paso (Texas) statt, bei der ein 21-jähriger Weißer aus einem mutmaßlich rassistischen Motiv 20 Menschen erschossen haben soll (Die Tagesstimme berichtete). Die Ermittler gehen aktuell von einer terroristischen Tat aus, dem mutmaßlichen Täter droht nun die Todesstrafe.

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