Spendenaufruf für Mutter von Frankfurt-Opfer schafft mehr als 80.000 Euro

Zahlreiche Menschen beteiligten sich an der solidarischen Spendenaktion, welche der Mutter des getöteten Buben zugute kommen soll.

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<p>Symbolbild (ICE-Garnitur in Frankfurt/Main Hbf.): Jivee Blau via <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Frankfurter_(Main)_Hauptbahnhof-_auf_Bahnsteig_zu_Gleis_5-_Richtung_Mainz_(ICE_4011_091-8_(Tz_1191)_Salzburg)_8.4.2009.JPG">Wikimedia Commons</a> [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de">CC BY-SA 3.0</a>] (Bild zugeschnitten)</p>

Symbolbild (ICE-Garnitur in Frankfurt/Main Hbf.): Jivee Blau via Wikimedia Commons [CC BY-SA 3.0] (Bild zugeschnitten)

Frankfurt. – Ein privater Spendenaufruf auf der Crowdfunding-Plattform gofundme.com zugunsten den Hinterbliebenen des achtjährigen Todesopfers der hinterhältigen Bahnsteigattacke am Frankfurter Hauptbahnhof erfreut sich hoher Beliebtheit. Das berichtet die Junge Freiheit am Montag. In den Kommentaren der Spendenkampagne drückten hunderte Menschen außerdem ihre Anteilnahme aus.

Über 80.000 Euro als „Zeichen menschlicher Wärme“

Initiator der Kampagne ist ein Mann namens Michael Kötter, selbst dreifacher Familienvater. Zwar könnte „niemand kann der trauernden Mutter ihr Kind zurückbringen“ – aber ihr als „Zeichen menschlicher Wärme“ unter finanziell unter die Arme greifen. Die Mutter überlebte das Attentat in Frankfurt, indem sie sich auf einen Fußweg rettete.Diesem Aufruf folgten in nur fünf Tagen bereits über 2.700 Leute.

Enthüllungen über die ÖVP

Das ursprüngliche Spendenziel von 10.000 Euro ist längst überschritten – am Montagmittag stand die Aktion bei etwas über 81.000 Euro. Nach Informationen der Jungen Freiheit will Kötter mithilfe der Polizei der Mutter des getöteten Buben die Spendensumme zukommen lassen. Der Initiator bedankte sich für die „grenzenlose und außergewöhnliche Hilfsbereitschaft“

Eritreer stieß Achtjährigen vor einfahrenden Zug

Die unfassbare Tat vor einer Woche hielt ganz Deutschland in Atem: Ein 40-jähriger Eritreer, in seinem schweizerischen Domizil noch vor zwei Jahren in einer Broschüre als Musterbeispiel gelungener Integration gepriesen, stieß eine Mutter und ihren Sohn ohne Vorwarnung in ein Gleisbett am Frankfurter Hauptbahnhof. Der Bub wurde von einer einfahrenden ICE-Garnitur überrollt, für ihn kam jede Hilfe zu spät.

Daraufhin entzündete sich bundesweit eine Welle der Trauer – aber auch eine Debatte über Sicherheit im öffentlichen Raum, aber auch über die deutsche Grenzpolitik. Für Empörung sorgte der Vorschlag eines Berlinen Grünen-Abgeordneten, künftig nur mehr in Schrittgeschwindigkeit in Bahnhöfe zu fahren. Auch der Boykott des Tötungsdelikts durch Grüne und Linke im Merseburger Kreistag führte weithin zu Kopfschütteln – Die Tagesstimme berichtete.


Weiterlesen:

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