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Gesellschaft

Spendenaufruf für Mutter von Frankfurt-Opfer schafft mehr als 80.000 Euro

Julian Schernthaner

Veröffentlicht

am

Zahlreiche Menschen beteiligten sich an der solidarischen Spendenaktion, welche der Mutter des getöteten Buben zugute kommen soll.

Frankfurt. – Ein privater Spendenaufruf auf der Crowdfunding-Plattform gofundme.com zugunsten den Hinterbliebenen des achtjährigen Todesopfers der hinterhältigen Bahnsteigattacke am Frankfurter Hauptbahnhof erfreut sich hoher Beliebtheit. Das berichtet die Junge Freiheit am Montag. In den Kommentaren der Spendenkampagne drückten hunderte Menschen außerdem ihre Anteilnahme aus.

Über 80.000 Euro als „Zeichen menschlicher Wärme”

Initiator der Kampagne ist ein Mann namens Michael Kötter, selbst dreifacher Familienvater. Zwar könnte „niemand kann der trauernden Mutter ihr Kind zurückbringen” – aber ihr als „Zeichen menschlicher Wärme” unter finanziell unter die Arme greifen. Die Mutter überlebte das Attentat in Frankfurt, indem sie sich auf einen Fußweg rettete.Diesem Aufruf folgten in nur fünf Tagen bereits über 2.700 Leute.

Das ursprüngliche Spendenziel von 10.000 Euro ist längst überschritten – am Montagmittag stand die Aktion bei etwas über 81.000 Euro. Nach Informationen der Jungen Freiheit will Kötter mithilfe der Polizei der Mutter des getöteten Buben die Spendensumme zukommen lassen. Der Initiator bedankte sich für die „grenzenlose und außergewöhnliche Hilfsbereitschaft”

Eritreer stieß Achtjährigen vor einfahrenden Zug

Die unfassbare Tat vor einer Woche hielt ganz Deutschland in Atem: Ein 40-jähriger Eritreer, in seinem schweizerischen Domizil noch vor zwei Jahren in einer Broschüre als Musterbeispiel gelungener Integration gepriesen, stieß eine Mutter und ihren Sohn ohne Vorwarnung in ein Gleisbett am Frankfurter Hauptbahnhof. Der Bub wurde von einer einfahrenden ICE-Garnitur überrollt, für ihn kam jede Hilfe zu spät.

Daraufhin entzündete sich bundesweit eine Welle der Trauer – aber auch eine Debatte über Sicherheit im öffentlichen Raum, aber auch über die deutsche Grenzpolitik. Für Empörung sorgte der Vorschlag eines Berlinen Grünen-Abgeordneten, künftig nur mehr in Schrittgeschwindigkeit in Bahnhöfe zu fahren. Auch der Boykott des Tötungsdelikts durch Grüne und Linke im Merseburger Kreistag führte weithin zu Kopfschütteln – Die Tagesstimme berichtete.


Weiterlesen:

Bitte gehen Sie weiter: An dieser Bahnsteigkante gibt es nichts zu sehen! (Kolumne, 31.7.2019)

Frankfurt: Wieder Aufregung um Aussage von Grünen‐Politiker (31.7.2019)

Frankfurt: Bahnsteig‐Täter galt als Musterbeispiel gelungener Integration (30.7.2019)

Linke und Grüne boykottieren Schweigeminute für getöteten Buben (30.7.2019)

Nach Tötungsdelikt: Lux (Grüne) will „Schrittgeschwindigkeit in Bahnhöfen” (29.7.2019)

Frankfurt/Main: Mutter und Kind vor einfahrenden Zug gestoßen – Kind tot (29.7.2019)

3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    Klasube

    5. August 2019 at 14:51

    Die Spendenwelle schwappt über Deutschland: in diesem vorliegenden Fall freut mich das aufrichtig und auch ich werde mich beteiligen.
    Wieviel hat nochmal Frau Kapitänin Rackete bekommen, um noch mehr Flüchtende zu holen…?

    • Avatar

      Zickenschulze

      6. August 2019 at 1:37

      Was soll der Vergleich mit der Schleuserin? Fehlt’s euch in der Differenzierung?
      Sind 2 komplette verschiedene Paar Schuhe.

      Man kann das auch anders sehen.
      Der Frau reichen 5000 € für ein Rückflugticket.
      Und mit den anderen 75.000 ließe sich anderen 15 Personen eine Zuwendung von je 5000 zukommen. In Tickets verrechnet sogar 30 Personen tschüss, denn glaube kaum, dass ein Flug über 2.500 @ kostet, oder muss es 1. Klasse auch noch sein?
      Wo und wem ist dann mehr geholfen?

      Die Leute hier bei uns sind durch die Bank unfähig zu differenzieren, also spendet weiter.
      Die Evaluierungen der Veräppelten sind nur noch ballaballa.
      Und typisch, Freude kommt dabei auch noch auf, wenn einer einzigen Person noch mehr reingeschoben wird, während andere daneben beinahe verhungern.

  2. Avatar

    Peter Hofmueller

    6. August 2019 at 10:21

    Wunderbar!War „Schleppermann” & „Gutmenschen” Anhang auch dabei?

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Gesellschaft

Systematischer Rassismus?”: Für Thomas Sowell nur linke „Propaganda”

Stefan Juritz

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Der schwarze US-Ökonom Thomas Sowell hat den Begriff des „systematischen Rassismus“ zurückgewiesen. In der Fox-News-Talkshow „Life, Liberty & Levin” erklärte der konservative Autor, der Begriff habe keine klare Bedeutung und könne empirisch nicht überprüft werden.

Moderator Mark Levin kam während des Gesprächs auf den Begriff „systematischer Rassismus“ zu sprechen: „Er ist an unseren Universitätsgeländen zu hören, er ist von wohlhabenden und berühmten Sportlern zu hören. Doch was bedeutet das? Und was auch immer das bedeutet, stimmt das denn?”

Für Sowell scheint die Antwort klar zu sein: Anders, als es bei Hypothesen der Fall ist, könne man diesen Begriff nicht näher spezifizieren und testen, da er im Grunde keine wirkliche Bedeutung habe. Die Verwendung der Phrase vom „systematischen Rassismus“ erinnere ihn sogar an die „Propaganda-Taktiken“ im Dritten Reich, wo Propagandaminister Joseph Goebbels gesagt haben soll, die Menschen würden jede Lüge glauben, wenn man sie nur „lange und laut genug” wiederhole.

Sowell: „Sie erreichen ihr Ziel, wenn andere einknicken”

„Ich glaube, dass nicht einmal jene Leute, die den Begriff verwenden, eine klare Vorstellung davon haben, was sie damit sagen. Sie erreichen ihr Ziel, wenn andere Leute einknicken und nachgeben”, sagte der 90-jährige Autor, der zu den wichtigsten konservativen Denkern in den USA zählt.

Zudem verwies Sowell darauf, dass linke Aktivisten lediglich behaupteten, Rassen- und Klassenunterschiede hinter sich zu lassen, während sie letzten Endes aber auch nur ihre eigene „Nomenklatur” und ihre eigenen Hierarchien schaffen würden.


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Gesellschaft

Polizei verhaftet zwei Islamisten bei Anti-Terror-Razzia

Stefan Juritz

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Die beiden verhafteten Syrer sollen laut Staatsanwaltschaft an einer Hinrichtung beteiligt gewesen sein.

Naumburg/Essen – Spezialkräfte der Polizei haben am Montagmorgen die beiden Syrer Khedr A.K und Sami A.S. festgenommen und deren Wohnungen in Naumburg und Essen durchsucht. Zuvor wurden Haftbefehle gegen die beiden Männer erlassen.

Terrormiliz „Jabhat al-Nusra”

Wie der Generalbundesanwalt in einer Aussendung am Montag mitteilte, bestehe der dringende Tatverdacht, dass die beiden Männer am 10. Juli 2012 an der Hinrichtung eines Offiziers der syrischen Armee beteiligt waren. Khedr A.K. soll den gefesselten und schwer misshandelten Gefangenen beim Transport zum Hinrichtungsort bewacht haben. Sami A.S. wiederum soll die Erschießung des Oberstleutnants gefilmt und „in verherrlichender Art und Weise” kommentiert haben, um das Material anschießend zu Propagandazwecken zu veröffentlichen.

Zudem wirft die Generalbundesanwaltschaft Khedr A.K. und Sami A.S. vor, Mitglied bzw. Unterstützer der islamistischen Terrormiliz „Jabhat al-Nusra (JaN)” gewesen zu sein.

Entscheidung über U‑Haft

Noch am Montag sollten die beiden Beschuldigten dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs vorgeführt werden. Er entscheidet, ob die Männer in Untersuchungshaft kommen.


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Gesellschaft

Neues von rechts: Krautzone, Twitter & Gegenkultur

Stefan Juritz

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Die neue Ausgabe der Krautzone ist erschienen. Twitter sperrte die Identitären. Und Philip Stein sprach über Gegenkultur.

Das Magazin Krautzone widmet sich in seiner 16. Ausgabe dem Thema „Sezession”. „Was für viele Libertäre selbstverständlich ist, ist für den Nationalkonservativen meist ein rotes Tuch. Aber warum sollten wir uns eigentlich nicht spalten? Sachsen, Bayern, Pfälzer und Friesen, könnten selbst über ihr Schicksal bestimmen, wie die Schweizer und Österreicher”, erklären die Macher provokant.

Geheime Feste

Im Klett-Cotta-Verlag ist ein neues Buch über Ernst Jünger erschienen.

In der Buchbeschreibung heißt es: „Im Leben Ernst Jüngers gab es keinen Tag, den der Autor nicht der Betrachtung der Natur und ihrer Phänomene widmete – er studierte das Wetter, die Pflanzen, die Tiere, die Gesteinsformationen, den Mikrokosmos. Ob auf den Fluren des heimischen Wilflingen, auf einer seiner ausgedehnten Exkursionen in die Macchia des Mittelmeers, in die undurchdringlichen Regenwälder der Tropen oder in die kargen Stein- und Gletschergefilde des hohen Nordens: Jüngers Auge erfasste Naturereignisse mit großer Präzision und beschrieb sie mit hypnotischer Anschaulichkeit.

Diese Anthologie, die die schönsten Stücke aus dem Gesamtwerk in thematischer Ordnung präsentiert, lädt ein zu einer Weltreise an der Seite Ernst Jüngers. Seine Texte sind eine Schule der Kontemplation. Sie öffnen unsere Augen und lehren uns etwas, was im digitalen Zeitalter zunehmend verloren zu gehen scheint – vor der Natur zu verweilen, wahrhaft zu sehen und zu träumen.”

Dieter Stein im Interview

Vergangene Woche war Dieter Stein, Gründer und Chefredakteur der konservativen Wochenzeitung Junge Freiheit, zu Gast bei Thomas Fasbender:

Twitter sperrt Identitäre

Der Kurznachrichtendienst Twitter sperrte letzte Woche über 50 Konten, die der Identitären Bewegung zugerechnet wurden. Getroffen hat es u.a. auch Martin Sellner.

Die Sperrung erfolgte Tage nachdem der US-Sender NBC News über den Bericht mit dem Titel „Generation Identity – International White Nationalist Movement Spreading On Twitter And YouTube”, in dem die Verbreitung „weißer nationalistischer Inhalte” in Sozialen Medien dokumentiert wird, berichtet hatte. Darin wurden Unternehmen wie YouTube und Twitter kritisiert, weil sie „weißen nationalistischen Gruppen” dabei geholfen hätten, deren Botschaften zu verbreiten und neue Mitglieder anzuwerben.

Lagebesprechung-Podcast

Eine Folge des Podcast „Lagebesprechung” wurde veröffentlich: „Gegenkultur“ ist ein inflationär verwendeter Begriff – doch was steckt eigentlich hinter diesem Schlagwort und warum ist sie notwendig? Der „Ein Prozent“-Vorsitzende Philip Stein ordnet ein.

Aktuell ist die Bürgerinitiative Ein Prozent e.V. insbesondere wegen der Klage gegen den „Social Media”-Monopolisten Facebook in den Schlagzeilen. Doch ein wesentlicher Teil ihrer Arbeit ist der Aufbau einer lebendigen „Gegenkultur“. Dies geht auch während der wichtigen Prozesse zur Verteidigung der Meinungsfreiheit weiter. Der „Ein Prozent“-Vorsitzende erklärt, was alles zur „Gegenkultur“ gehört und warum ohne sie kein nachhaltiger Politikwechsel möglich ist.

Die Folge findet man hier: https://podcast.einprozent.de/

Chris Ares

Kurz nachdem Amazon und Spotify Chris Ares gelöscht hatten, veröffentlichte der rechte Rapper als Reaktion sein neues Lied „Niemals aufgaben”:

Amazon für Kinderschänder?

In der aktuellen Folge des patriotischen Satire-Formats Laut Gedacht ist die AfD-Funktionärin Marie-Thérèse Kaiser zu Gast – und sie hat den Machern zufolge  „provokante Thesen” mitgebracht. „Unter anderem geht es um Epsteins Missbrauchsimperium und Kinder-Sexpuppen, die es auch weiterhin auf Amazon gibt… Doch zum Trübsal blasen bleibt keine Zeit – schaltet ein!”

Kohlmarkt 4

In der neuen Folge „Kohlmarkt 4” sprechen Christoph Pöchinger und Robert Willacker über die Frauenquote, die Maskenpflicht und Harald Schmidts Zugang zu Humor.

FPÖ-Schüler mit neuem Vorstand

Der FPÖ-nahe Freie Schülerring Steiermark wählte am Wochenende einen neuen Landesvorstand. Neuer Obmann ist Andreas Woy, er übernahm das Amt von seinem Vorgänger Manuel Paschek.

Burschenschafter im Interview

Der Burschenschafter Florian Köhl war im Januar am Weg zum wöchentlichen WKR-Bummel an der Uni Wien. Dort wurde er von einem vermummten Linksextremen attackiert und leicht verletzt – doch er Angreifer konnte dingfest gemacht werden. Am vergangenen Mittwoch wurde der Linksextreme Alexander W. wegen Körperverletzung und Nötigung in erster Instanz verurteilt.

Im Interview mit dem Wochenblick sprach Köhl über den Angriff und den Gerichtsprozess:


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