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Gesellschaft

Antifa‐Schläger gibt zu: Linksextreme Gewalt soll Patrioten einschüchtern

Julian Schernthaner

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Symbolbild Antifa-Demonstranten: Michael Jastremski via OpenPhoto.net [CC BY-SA 3.0](Bild zugeschnitten)

In einem Video‐Interview mit der Plattform VICE sprach ein gewaltätiger Antifa‐Schläger unverblümt über die Methoden der Linksextremisten.

Bereits in der Einleitung erklärt der Vermummte, dass sich jeder an linksextremen Gewalttaten beteiligen kann: „Mann muss nicht zwei Meter groß sein, um Nazis zu schlagen, dafür gibt es Waffen.” In weiterer Folge plaudert der Mann im Vice-Video über drei Minuten lang aus dem Nähkästchen über die Motivation und seine Rechtfertigung für die Übergriffe auf vermeintliche ‚Nazis’, ohne diese Personengruppe genauer abzugrenzen.

Politische Gewalt als Mittel der Einschüchterung

Zunächst erzählt das Antifa‐Mitglied von seiner ersten Berührung mit politischer Gewalt. Bei einem Stadtfest hätten er und mehrere andere Leute einem jungen Kader der NPD aufgelauert. Zuerst trennte man diesen von seiner Mutter und seinen Freunden und dann schlug man zu: „Und eine Person, ich, hat den Nazi angegriffen und von hinten ins Gesicht geschlagen”. Auch am Boden malträtierte er seinen Kontrahenten noch – nach einem Abbruchsignal lief man dann davon.

Eine derartige Vorgehensweise hat offenbar Kalkül: „Wenn sie im Krankenhaus sind, wenn sie keinen Job mehr haben, dann können sie in der Zeit ihre politische Arbeit nicht verrichten.” Auch Einschüchterung sei dabei Ziel: „Wenn du dreimal aufs Maul bekommen hast, wenn dein Auto zweimal abgefackelt wurde […] vielleicht deinen Job verlierst, dann hast du keinen Bock mehr auf den Scheiß”. Das sei „immer die Strategie der Antifa‐Bewegung” gewesen.

Antifa‐Aktivist: „Macht einfach Spaß, der Jäger zu sein”

Unfaire Angriffe aus einer Mehrheitssituation heraus hätten ebenfalls Methode. „Das hat nichts mit Fairness zu tun […] deswegen sind wir immer mehr. Gegen Nazis gibt’s keine fairen Auseinandersetzungen”, so der Mann weiter. Dass er sich selbst auf diese Weise betätige hätte zwar politische Gründe, verschaffe ihm aber auch „persönliche Befriedigung”.

Denn dies gebe ihm eine Möglichkeit, der „Ohnmacht gegen den Rechtsruck” beizukommen. Man höre auch immer wieder von rechtsextremen Angriffen. Wenn man vor diesem Hintergrund „so richtig konkret einem Nazi, oder mehreren, körperlichen Schaden zufügt”, dann befriedige das „natürlich”. Weiters mache es auch „einfach Spaß, der Jäger zu sein”, es sei „irres Adrenalin”.

Gewalt angeblich für „Gesellschaft ohne Gewalt”

Gleichzeitig habe das ganze auch „Kehrseiten”, da Gewaltausübung Leute zu „schlechteren Menschen” mache. Die Gefahr, dass sich da „etwa verselbständigt” sei „immer gegeben”. Dennoch sieht er linksextreme politische Gewalt als legitimes Mittel. Diese unterscheide sich außerdem von ähnlicher Gewalt von der rechten Seite. Denn diese geschehe stets wegen Merkmale, die Menschen nicht ablegen könnten.

Die Antifa hingegen greife Leute wegen ihrer Gesinnung an: „Leute können diese politische Orientierung ablegen. Leute können nicht Ziele unserer Angriffe werden, wenn sie aufhören, sich so zu betätigen”. Als Linke stünden sie für eine Gesellschaft „in der alle sich frei entfalten können, in der es keine Gewalt und keinen Krieg” gäbe. Denn, so der vermummte Antifa‐Aktivist weiter: „Ohne Nazis gäbe es keine antifaschistische Gewalt. Das ist einfach so.”

Antifa‐Gewalt richtet sich gegen alle Patrioten

Dass die Realität freilich etwas anders aussieht und die Gewalt nicht einmal bei tatsächlich neonazistisch angehauchten Personen aufhört, zeigt der breite Fundus linksextremer Gewalt. Diese richtet sich regelmäßig auch gegen Burschenschafter, patriotische Aktivisten und sogar AfD‐Politiker. Dennoch stoßen die Übertretungen der Antifa immer wieder auf Verständnis auch innerhalb deutscher Redaktionsstuben.

Dabei machen die Antifa‐Schlägertrupps auch keinen Unterschied, ob die Personen gerade privat unterwegs sind.Erst vor wenigen Wochen brachen mutmaßliche Linksextreme einem bekannten patriotischen Aktivisten in Leipzig ohne Vorwarnung in der Uni‐Mensa die Nase. Dabei riefen die mutmaßlichen Täter, als sie wegliefen, laut „Das ist ein Nazi, das ist ein Nazi!” – Die Tagesstimme berichtete.

Nazi‐Vorwurf als Totschlagargument

Die patriotischen Publizisten Martin Lichtmesz und Caroline Sommerfeld stellten 2017 in ihrem Werk Mit Linken leben fest, die Linke habe sich mit dem antifaschistischen Narrativ eine „Waffe gezimmert, um jegliche Form des Rechtsseins […] als ‚faschistische’ Keimzelle” darzustellen. Der Vorwurf, ein „Nazi” zu sein, äußere sich derart weitläufig, dass er mittlerweile „mit voller Wucht” auch auf Personen „niedersaust, die man kaum als besonders ‚rechts’ bezeichnen könnte”.

Der Nationalsozialismus diene dabei als „Schwarzes Loch, in dem sie alle möglichen Dinge zu entsorgen trachtet, die ihr als verdächtig, reaktionär und gefährlich erscheinen: Begriffe wie Heimat, Tradition, Patriotismus, Volk, Nation, Grenzen, Leitkultur, Identität, ja Deutschland und die Deutschen selbst.” Der sogenannte „Antifaschismus” habe dabei auch den Zweck „ ‚Haltet den Dieb!’ zu schreien und vom Dreck am eigenen, linken Stecken abzulenken.”


Mehr zum Thema linksextreme Gewalt bei der „Tagesstimme” finden Sie hier.

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26 Kommentare

26 Comments

  1. Avatar

    Rainer Seifert

    6. August 2019 at 20:26

    Mitschuldig am kriminellen Vorgehen diese feigen Clique sind Politiker wie Genossinnenanrufer Kahrs mit ihrer infamen Hetze gegen Menschen, deren Verstand noch nicht eingeschläfert wurde und die wissen, wohin die Massenzuwanderung aus völlig anderen Kulturkreisen führt. Für diese verbrecherischen Idioten wäre Altkanzler Schmidt dann sicher auch ein Nazi, Merkel um die Jahrhundertwende, als sie wenigstens diesbezüglich noch normal dachte, ebenfalls.

    • Avatar

      Zickenschulze

      7. August 2019 at 0:10

      Dummheit und Stolz wachsen am selben Holz.

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        René

        7. August 2019 at 13:21

        Es gibt natürlich keine rechten Schläger, keine Morde an Andersdenkenden, keine Beleidigungen, Mordaufrufe oder Morddrohungen von Leuten, die gerade mal den eigenen Namen fehlerfrei buchstabieren können. Die Rechten brauchen sich garantiert nicht in die Opferrolle flüchten, denn ein normal denkender Mensch durchschaut eure Lügen. Da habt ihr ja Übung. Woher nehmt ihr eigentlich die Vermessenheit eure angeblichen, von purem Egoismus und Neid gesteuerten Anschauungen dem Rest der Menschheit aufs Auge zu drücken?

        • Avatar

          Saure Gurke

          8. August 2019 at 0:59

          Genau du bestätigst mit deinem Statement eines: Links ist keine Ideologie.
          Links ist ein Virus.
          Ihr könnt nicht einmal differenzieren.
          Neid, Egoismus, Opferrolle, alles Schlagworte aus dem billigen, primitiven linken Faschings‐Vokabular.

        • Avatar

          PM

          8. August 2019 at 8:11

          Rechte, die auf Gewalt zurückgreifen sind rechtsextreme. Rechts ist eine politische Einstellung genau wie es die linke ist.
          Vielleicht ist es noch nicht aufgefallen, doch das Thema wurde hier doch ganz klar benannt. Es gibt im Netz auch genug, wo geben rechte Gewalt berichtet wird.

          Hier geht es aber vor allem darum, das man auch als Bürger, der demokratische Werte vertritt kriminalisiert wird nur weil er sich anmaßt, eine andere Meinung zu Verlautbaren.

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            René

            8. August 2019 at 9:13

            Der Text ist unverständlich und widerspricht dem vorherigen Beitrag. Im Übrigen habe ich mit keinem Wort behauptet links zu sein. Ich bin nur gegen Rechts. Trump, Bolsonaro und die AfD kann ich sehr wohl in einen Topf werfen. Sie leugnen alle den „menschengemachten” Klimawandel. Wie dumm kann man sein?

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            Wahr-Sager

            8. August 2019 at 23:11

            Wenn ein Rechter also im Fall einer Notwehr zu Gewalt greift, ist er automatisch ein Rechtsextremer? Auf diese Weise kann man ja dann ganz viele „Rechtsextreme” generieren, indem man LINKsterroristen Gewalt auf Rechte ausüben lässt und dann deren Reaktionen als „rechtsextrem” notiert – so steigt übrigens auch die Anzahl der „Rechtsextremen” in der üblichen BaehRD‐Statistik ganz willkürlich an.

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            Thomas B.

            17. August 2019 at 12:10

            An Rene:
            Kannst du denn den menschengemachten Klimawandel eindeutig,wirklich eindeutig beweisen ?Diesen hat es schon immer gegeben und wird es auch immer geben.Was machst du denn mit den weltweit noch aktiven Vulkanen,willst du die zubetonieren ?
            Wie wäre es mit Aufforstung anstatt immer mehr Bäume zu fällen ?Und du glaubst DE rettet jetzt wieder die Welt ?Mit was,mit einer nutzlosen CO2 Steuer ?Was macht man eigentlich mit dem Geld ?

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            René

            17. August 2019 at 13:04

            Ihr versteht es nicht, oder? Es spielt einfach keine Rolle, ob der Klimawandel menschengemacht ist, oder nicht. Er wird uns zumindest mehrheitlich das Leben kosten. Wir werden Missernten und immer weniger Trinkwasser haben. Und euch fällt nur immer wieder das gleiche, bescheuerte Argument ein.

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      Daringer

      7. August 2019 at 16:57

      Vielleicht kommt der vermummte feige A. mal an den Falschen der ihm sein kleines Gehirn zurechtrückt. Stark nur wenn sie mehrere sind. Linker Abschaum.

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    Hotte

    6. August 2019 at 20:59

    Genau so hat die SA agiert.
    Es sind keine Antifaschisten, es sind Faschisten. Nur merken diese unterbelichteten Gestalten es nicht.

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      Wahr-Sager

      8. August 2019 at 23:22

      Unsinn. Das wird auch nicht dadurch richtiger, indem es ständig wiederholt wird.
      Die SA war nämlich die Antwort auf marodierende Kommunisten – die Antifanten heute sind deren Nachfolger.

  3. Avatar

    Zickenschulze

    7. August 2019 at 0:02

    Antifa‐Schläger gibt zu: Linksextreme Gewalt soll Patrioten einschüchtern”

    Um so einen Rückschluss abzuleiten, daran zu glauben und festzuhalten muss man als Kind tatsächlich zu heiß gebadet worden sein.
    Nur die armen im Geiste fühlen sich dabei noch groß und stark.

  4. Avatar

    Josu Turnera

    7. August 2019 at 8:58

    Aha, „Patrioten” fühlen sich angesprochen wenn man von Nazis spricht. Das erklärt viel.

    • Avatar

      Rita Kubier

      7. August 2019 at 14:19

      Und alle Linken fühlen sich von der Antifa angezogen.

      • Avatar

        Saure Gurke

        8. August 2019 at 1:11

        Ja. Es ist so. Gleich und gleich gesellt sich gern.

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      Saure Gurke

      8. August 2019 at 1:09

      Unterlass diese Wortspielereien auf Tümpel Niveau.
      Ihr seid es, die alles durcheinander werfen und jedem, der Klartext spricht ein und denselben Stempel aufdrücken.
      Hinterher – habe ich nicht gesagt, habe ich nicht gemeint; vom Acker auf und davon, als wär nichts gewesen.

    • Avatar

      PM

      8. August 2019 at 8:04

      Könnte daran liegen, das man schon mit der kleinsten Kritik bestimmter Themen schon als rechts diffamiert wird. Ist es nicht so? Sind AFD Wähler in Augen der linken nicht auch Nazis? In den Augen vieler wird Patriot oder Nazis gar nicht differenziert.

  5. Avatar

    Schröder, Rudolf

    7. August 2019 at 13:11

    Mich kann und wird kein Antifa Schläger einschüchtern. Diese Feigen anders kann man diese Schläger die hinter einer Wollmütze ihr hässliches Gesicht verbergen, nicht bezeichnen.Ich hoffe daß ich einmal in so einer Situation komme und eine dieser Kreaturen vor mir stehen, würde ich mich an diese Faschisten abarbeiten.

  6. Avatar

    Rita Kubier

    7. August 2019 at 14:12

    Und solche geistig Unterbichteten und Gewaltverherrlicher, die angeblich gegen Gewalt sind und für ein freies Denken und Meinen – aber ja NUR, wenn andere deren kranker, perverser Ideologie angehören, denen fehlt auch noch jeglicher Geist und jegliche Intelligenz, so etwas KRANKES wenigstens nicht noch in die Öffentlichkeit hinauszuplärren!! Und zu doof, den eigenen Widerspruch zu erkennen!! Der findet es mit seinen linken Schlägerkumpanen noch für absolut gerechtfertigt, ANDERSDENKENDE krankenhausreif zu schlagen und Menschen mit Gewalt deren Leben zu zerstören, weil das denen ja auch noch einen befriedigenden Adrenalin‐Kick beschert. Mann, oh Mann, ist der abgrundtief pervers!! Den und alle seine Schlägerkumpane sollten schon allein für diese geäußerte faschistische Verherrlichung inhaftiert werden. Das ist Nazi pur! Das ist Faschismus pur – so wie es diesen in Deutschland nur unter Hitler gab!!

    • Avatar

      René

      7. August 2019 at 15:06

      Wer die Realität ins Gegenteil verkehrt, kann geistig nicht voll aufnahmefähig sein. Ich halte nichts von der Antifa und auch von Gewalt distanziere ich mich. Aber wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen. Ich wüsste gerne mal, wodurch ihr euch befähigt fühlt, anderen die Welt erklären zu wollen. Dass Rechte ES NICHT KÖNNEN, hat nicht nur Hitler gezeigt. Trump, Bolsonaro oder auch die AFD beweisen einen Realitätsverlust, der nicht zu glauben ist. Ich meine, wenn interessiert es denn, ob der Klimawandel vom Menschen verschuldet ist oder nicht? Das ist scheißegal. Es wird uns das Leben kosten, zumindest in der Mehrheit. Das sollte einen normal denkenden Menschen interessieren.

      • Avatar

        Wahr-Sager

        8. August 2019 at 23:20

        Du schriebst an anderer Stelle, du seist nicht LINKs, obwohl du genauso tickst wie ein LINKer – was bist du also dann? Rechts kannst du nicht sein, „mittig” aber auch nicht, da du die LINKen verteidigst – ergo bleibt also was übrig?
        Du hältst nichts von der Antifa, arbeitest aber mit den gleichen Unterstellungen wie diese. Zufall?
        Wer sind denn „die anderen”, wenn nicht die LINKen/Bunten/Antideutschen, zu denen du nicht gehören willst?
        Wieso „beweisen” die von dir genannten Personen einen Realitätsverlust, nur weil ihr es so sehen wollt und euch eure Welt so konstruiert und daraus eure „Wahrheit” baut?
        Natürlich ist der Klimawandel nicht menschengemacht – oder warum hat keiner der Klimaprofis, Harald Lesch inbegriffen, nicht den Schneid, es mit einem Mann wie Oliver Janich aufzunehmen? Ich meine, ihr seid doch alle so unfassbar klug und habt etliche Belege, aber habt keinen Mumm, es mit jemandem aufzunehmen, der euch gern widersprechen würde… Seltsam.

    • Avatar

      Wahr-Sager

      8. August 2019 at 23:15

      Das ist einfach nur dumm, was du schreibst. Aber leider ist das bei vielen Patrioten so.

      • Avatar

        Hotte

        9. August 2019 at 11:25

        Immer der selbe argumentationslose Spruch. „Ihr seid einfach nur dumm.” Und hinten dran dann eine Gruppe Menschen als Ziel. Zum Glück haben wir ja den ´Wahr‐Sager‚, der alles besser weiß und uns aufklären kann. Merkst Du nicht das Du Dich mit dieser bornierten Art lächerlich machst?

        • Avatar

          Wahr-Sager

          10. August 2019 at 0:30

          Nö, nicht „nur”. Ich habe ja geschrieben, warum ihr dumm seid. Und du fühlst dich ja auch angesprochen. Also…
          Alles weiß ich übrigens nicht besser – mit der Relativitätstheorie z. B. kenne ich mich gar nicht aus.

          Bestimmt mache ich mich bei gewissen Personen/Gruppen lächerlich. Aber möchtest du wissen, wie sehr mich das juckt?

  7. Avatar

    Saure Gurke

    8. August 2019 at 1:19

    Von Hitler reden wir heute nicht mehr,
    aber bereits Trump, Bolsonaro oder auch die AFD in einem Topf zu werfen zeigt von der Unterbelichtung des Blickwinkels.
    Du bestätigst gerade wieder.
    Links ist ein Virus.

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Gesellschaft

AfD‐Politiker sind von Gewalttaten am meisten betroffen

Stefan Juritz

Veröffentlicht

am

ASDF © Túrelio (via Wikimedia-Commons), via Wikimedia Commons [Bild zugeschnitten]

In Deutschland nahm die Gewalt gegen Politiker im zweiten Quartal des Jahres zu.

Laut Bericht der Rheinischen Post teilte das Bundesinnenministerium auf Anfrage der AfD mit, dass die Zahl der Straftaten gegen Politiker – darunter etwa auch Delikte wie Bedrohung, Beleidigung oder Sachbeschädigung – im zweiten Quartel dieses Jahres auf 372 gestiegen ist. Im ersten Quartal registrierte die Polizei noch 217 Fälle. Von den insgesamt 589 Straftaten waren in 295 Fällen AfD‐Vertreter betroffen.

Anstieg während EU‐Wahlkampf

In den Monaten von April bis Juni wurden Politiker 31 mal Opfer einer Körperverletzung oder gar gefährlichen Körperverletzung – in 24 Fällen traf es AfD‐Vertreter. Der Polizeistatistik zufolge stammen die mutmaßlichen Täter zumeist aus dem linken Spektrum.

„Linksextremisten haben auch vor den Europawahlen versucht, den politischen Konkurrenzkampf mit antidemokratischer Gewalt zu verzerren“, zitiert die Rheinische Post den AfD‐Innenexperten Martin Hess. Angesichts der aktuellen Zahlen fordert er daher einen „gesamtgesellschaftlichen Konsens, der Rechts‐ und Linksextremismus gleichermaßen verurteilt“.

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Gesellschaft

Totalitäre Tendenzen”: Identitäre sperren ÖVP‐Zentrale in Schärding

Julian Schernthaner

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ASDF Bild: Identitäre Bewegung Oberösterreich / privat.

Am Freitag reagierten Aktivisten der Identitären Bewegung (IBÖ) auf die jüngste Debatte rund um ein Verbot ihrer Vereine mit einer kreativen Protestaktion.

Schärding. – Am Freitagnachmittag protestierten patriotische Aktivisten der Identitären an der Bezirkszentrale der Schärdinger ÖVP in der Linzer Straße. Dafür stellten sie ein Baustellengitter vor den Büroeingang, auf dem in schwarzen Lettern auf gelbem Hintergrund prägnant zu lesen war: „Vorsicht! Totalitäre Tendenzen”.

Identitären‐Verbot für Wöginger Koalitionsbedingung

Wie eine Aussendung der Identitären auf ihrem Telegram-Kanal nahelegt, fiel die Wahl dabei nicht zufällig auf die ÖVP‐Zentrale in Schärding. Denn der Klubobmann der Volkspartei, August Wöginger, ist just in diesem Bezirk im nördlichen Innviertel auch VP‐Bezirkschef. Und dieser war es schließlich, welcher am Wochenende ein allfälliges Verbot der Identitären zur Koalitionsbedingung machen wollte.

Als Vehikel dafür sollte eine Änderung des Vereinsrechts dienen, welche Vereine vermeintlich ‚extremistischer’ Gruppierungen der möglichen Auflösung preisgäbe. Diese Überlegungen fielen quer durch die politische Landschaft auf teils scharfe Kritik. Den freiheitlichen Sicherheitssprecher Hans‐Jörg Jenewein erinnerten die vermeintlichen „Verbotsfantasien” der ÖVP gar an „autoritäre Systeme” – Die Tagesstimme berichtete.

Identitäre: „ÖVP will unliebsame Meinungen beseitigen”

Eine ähnliche Argumentation legen die Identitären ihrer Protestaktion zugrunde. Obwohl man „stets legal und friedlich” agiere und ständige Freisprüche vor Gericht erringe, wolle die Volkspartei die „seit 150 Jahren verbriefte Vereinsfreiheit aufweichen, um unliebsame Meinungen zu beseitigen”. Ein solcher „Kampf gegen Andersdenkende” sei „gerade vor dem Hintergrund der Geschichte des bürgerlichen Lagers problematisch”.

IBÖ: Vereinsfreiheit ist „Grundpfeiler der Demokratie”

Wie Roland Moritz, oberösterreichischer Landesleiter der Identitären, gegenüber der Tagesstimme angab, sei die ÖVP „aus wahltaktischen Gründen” bereit, „Patrioten um ihr Recht auf Vereinsbildung zu bringen”. Bei der Vereinsfreiheit handle es sich aber um einen „Grundpfeiler unserer Demokratie” Gerade vor dem Hintergrund des rechtskräftigen Freispruches im Vorjahr in Graz, wäre ein Verbot „blanke Willkür”.

Wen man in Österreich „unbescholtenen Bürgern aufgrund ihrer politischen Ansichten ihre Grundrechte” entziehe, würde das Land „weiter in den Totalitarismus abgleiten”. Man müsse „diesem verantwortungslosen Treiben” der ÖVP „aus einer Laune heraus” deshalb unbedingt Einhalt gebieten.


Weiterlesen:

FPÖ‐Jenewein: „Verbotsfantasien der ÖVP erinnern an autoritäre Systeme” (18.8.2019)

ÖVP legt nach: Identitären‐Verbot ist Koalitionsbedingung (18.8.2019)

Identitäre: Kickl erteilt Änderung des Vereinsrechts klare Absage (16.8.2019)

ÖVP‐Blümel will Vereinsrecht ändern, um Identitäre aufzulösen (16.8.2019)

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Gesellschaft

#Wende2019: „Ein Prozent” startet Großkampagne

Stefan Juritz

Veröffentlicht

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ASDF Bild: Ein Prozent

Mit dieser Kampagne wollen wir in die Nachbarschaften, Städte und Orte, wollen Gespräche und Empfehlungen fördern”, erklärt Philip Stein. Im Fokus stehen dabei die Wahlbeobachtung und die Asylkrise.

Dresden. – Kurz vor den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg startet die patriotische Bürgerinitiative Ein Prozent eine Großkampagne unter dem Titel #Wende2019. Bestimmende Themen sind dabei die Wahlbeobachtung und die bestehende Asylkrise. Der offizielle Startschuss ist am kommenden Montag – da tritt Ein‐Prozent-Leiter Philip Stein bei Pegida in Dresden auf.

Plakate, Radiowerbung, Videos…

Die Zahlen lassen aufhorchen: Laut eigenen Angaben hat Ein Prozent für diese Kampagne eine niedrige sechsstellige Summe investiert. Ermöglicht wird dies laut Stein dadurch, dass man „erstmals auch zwei, drei größere Summen” von Spendern erhalten habe. Für dieses Geld seien unter anderem über 300 Großflächenplakate in 103 brandenburgischen und sächsischen Städten aufgestellt worden. Dazu läuft ein Werbespot im Radio, der Ein Prozent zufolge 110 Mal zu hören sein wird.

Auch beim Asylthema bleibt die patriotische Bürgerinitiative sehr aktiv. So habe man etwa fast 2.000 Plakate in 61 Städten aufgehängt. Zusätzlich will man mit geschalteten Zeitungsanzeigen 140.000 Haushalte erreichen. Für Aktivisten gibt es vier Aufklebermotive und ein Flugblatt zur Asyl‐Problematik. „Weitere 5.000 Asyl‐Plakate sind unterwegs und wir hoffen, dass noch mehr Patrioten mitmachen”, kündigt Ein Prozent auf ihrer Homepage an. Daneben ist auch die aktualisierte Asylstudie „Wer kommt, der bleibt!” kostenfrei zu erhalten.

Insgesamt habe man über 200.000 Drucksachen produziert. Interessierte können kostenfreie Materialpakete bestellen und vor Ort verteilen. Für den kommenden Sonntag kündigt Ein Prozent darüber hinaus zwei Videos über die Ministerpräsidenten Dietmar Woidke (SPD) und Michael Kretschmer (CDU) an.

Die Krise ist nicht vorbei”

„In Wahlkampfphasen wird von den Parteien gerne suggeriert, mit dem richtigen Kreuz auf dem Wahlzettel sei die Bürgerpflicht erledigt, die Wende womöglich eingeläutet und der Politik Genüge getan. Doch wir alle wissen: Die Krise ist nicht vorbei – und sie wird auch nach den ‚Ostwahlen’ nicht vorbei sein”, erklärt Stein im Interview mit Sezession im Netz die Beweggründe für die Kampagne.

Ein Prozent nutzt hierfür die „heiße Wahlkampfphase”, um den Bürgern klarzumachen, dass es für eine „patriotische Wende” den Einsatz eines jeden brauche „und die Zeit des ausschließlichen Kreuzemachens vorbei” sei. „Mit dieser Kampagne wollen wir in die Nachbarschaften, Städte und Orte, wollen Gespräche und Empfehlungen fördern”, so Stein.

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