Verbinde Dich mit uns

Gesellschaft

Nach Schmierattacke: Identitäre laden zum „Tag der offenen Tür”

Monika Šimić

Veröffentlicht

am

Bild: Das neue Hackher-Zentrum der Identitären Steiermark / Bild: privat

Vor etwa einer Woche kam es in der Steiermark zu einer Schmierattacke auf das neue Identitären-Zentrum. Nun laden die Aktivisten zu einem „Tag der offenen Tür” ein.

Graz. – Ende Juli übersiedelte die Regionalgruppe der Identitären Bewegung Österreich (IBÖ) von Graz in eine kleine Gemeinde in der Südsteiermark. Nachdem dieser Umzug auch in den Medien ein prominentes Thema war, laden die Identitären nun zum „Tag der offenen Tür” ein.

Einseitiger Berichterstattung” entgegenwirken

Unsere Aktivisten sind es gewohnt, im Rampenlicht zu stehen und sehen die manchmal etwas ‚einseitige’ Berichterstattung meist mit einem Augenzwickern”, heißt es dazu auf Facebook. Es sei „allzu verständlich”, dass man sich frage, wer da in die Gemeinde zugezogen sei, weshalb man sich dazu entschlossen habe, das Zentrum „einmal für alle zu öffnen”. Alle, sowohl Sympathisanten als auch Kritiker und Unentschlossene, seien am 10. August zum „gegenseitigen Kennenlernen” eingeladen. So könne sich „jeder selbst davon überzeugen, ob das mediale Bild stimmt”. Kritische Fragen seien nicht nur erlaubt, sondern „ausdrücklich erwünscht”.

Auf die Idee, einen Tag der offenen Tür zu veranstalten, sei man nach der Schmierattacke auf das Zentrum gekommen, wie es auf Anfrage der Tagesstimme hieß. Außerdem wolle man sich vor allem den Anwohnern vorstellen.

Ihnen gefällt dieser Artikel? Nur mit Ihrer Unterstützung können wir weitermachen und die Menschen in unserem Land aufklären!

Oder klassisch per Überweisung:
Verein für unabhängige Medien‐ und Informationsarbeit
IBAN: AT066000080310238922
BIC: BAWAATWW

4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    Zickenschulze

    8. August 2019 at 12:56

    Gut gemeint. In meinen Augen Kindergarten Bemühen.
    Idem:
    Aus Eseln lassen sich keine Hengste züchten.
    Wollen die auch nicht. Spann den Esel ein und lade ihm genug auf, dann wird er Zufriedenheit erfahren.
    Alles Lernprozesse.
    Das Problem heute ist, dass zuviel E. herumlaufen und kein Lastenausgleich erfolgt. Jedem sein Platz.

  2. Avatar

    Peter Hofmueller

    8. August 2019 at 14:37

    Top Idee!Ja ‚auch die „unabhängige” Krone” bemühte sich um Einseitigkeit!Nur das sauber herunter geputzte Haus ‚die Fassade wurde fotografiert ‚nicht die üblen Schmierereien der linken Chaos „Truppe”!Erbärmlicher Zustand unserer Medien & der „sauberen” Politik!

  3. Avatar

    Rainer Seifert

    8. August 2019 at 20:06

    Linke „Aktivisten” erfahren stets viel Lob in unseren Qualitätsmedien. Egal, ob sie den Hambacher Forst zumüllen, dort Polizisten auf die widerlichste Weise belästigen, sogar angreifen, oder ob sie – oftmals vermummt – entgegen dem Recht auf frei Meinungsäußerung und genehmigte Demonstrationen Gewalt anwenden.

  4. Avatar

    Günter Diegruber

    12. August 2019 at 11:27

    Ich wohne selbst in der Gemeinde, die jetzt ein Schulungszentrum der IB beheimatet. Gemerkt hat man bis dato nichts davon, wird auch so bleiben, solange man die Leute einfach in Ruhe lässt. Ja, sie mögen weit rechts angesiedelt sein und nicht jedem passen. Aber ist eine gewachsene Demokratie in unserer Heimat nicht stark genug auch extreme politische Ansichten, egal in welche Richtung, auszuhalten ?

    Ich denke schon. Denkt an Meinungsfreiheit und Meinungsvielfalt, die uns zu dem gemacht haben, was wir heute sind. Das einzig kriminelle, was bisher passierte, ist eine Schmierfinken-Aktion der Antifa, also den weit Linken.

    Schon bemerkenswert, dass die „Rechten, unerwünschten” gleich zum Ziel LINKER Kriminalität wurden, obwohl doch alle Medien und Ortspolitiker so viel Angst vor rechten Straftaten haben.

    Jedenfalls war ich beim Tag der offenen Tür, wurde freundlich empfangen, Fragen wurden offen und ehrlich beantwortet. Ich gehe bei weitem nicht mit allem Konform, was die IB vertritt. Aber davor fürchten muss man sich wirklich nicht.

    Leben und leben lassen.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Gesellschaft

Gericht: Bezeichnung von Chebli als „islamische Sprechpuppe” zulässig

Julian Schernthaner

Veröffentlicht

am

Das Amtsgericht Berlin-Tiergarten sprach den politischen Kommentator Tim Kellner (46) von Vorwurf der Beleidigung frei.

Berlin. – Das Gericht befand, dass die Aussagen, welche der ehemalige Soldat und Polizist, der sich mit seinen klaren Ansagen einen Namen im patriotischen und migrationskritischen Lager gemacht hat, von der Meinungsfreiheit gedeckt seien. Dadurch seien seine Äußerungen nicht strafbar, wie die BZ am Donnerstag berichtet.

Gericht: „Quotenmigrantin” und „Sprechpuppe” zulässig

Kellner, der auf YouTube bereits 205.000 Abonnenten hat, soll die Berliner SPD-Staatssekretärin Sawsan Chebli in einem Video als „Quotenmigrantin der SPD” und „islamische Sprechpuppe” bezeichnet haben. Diese erstattete daraufhin Anzeige – und tatsächlich erließ das Erstgericht zunächst einen Strafbefehl gegen den Mann in Höhe von 1500 Euro,

Dieser berief in der Folge dagegen – und bekam nun in der höheren Instanz recht. Das Amtsgericht erkannte, dass die Meinungsfreiheit so weit geht, dass diese Äußerungen zulässig sind. Damit folgt es der auch vom Europäischen Gerichtshof mehrfach bestätigten Rechtsmeinung, dass sich Politiker besonders viel Kritik gefallen lassen müssen.

Cheblis umstrittene Aussagen als ewiger Reibebaum

Die 41-Jährige Chebli betont im öffentlichen Diskurs ihre palästinensischen Wurzeln häufig. Durch teilweise umstrittene Aussagen, besonders auf Twitter, zieht sie damit häufig Spott und Kritik der politischen Gegenseite auf sich. Regelmäßig äußert sie das Empfinden, sich als Zielscheibe vermeintlicher Rechtsextremisten oder Rassisten zu betrachten.

Auch die Staatsanwaltschaft hatte ihr Plädoyer in diese Richtung ausgerichtet. Sie schätzte die Aussagen Kellners als „massiv abwertend und rassistisch” ein. Sie warf dem YouTuber und Buchautor vor, sich nicht am politische Diskurs beteiligen, sondern bewusste Diffamierung betreiben zu wollen. Das Gericht sah es anders und sprach ihn frei.

Ihnen gefällt dieser Artikel? Nur mit Ihrer Unterstützung können wir weitermachen und die Menschen in unserem Land aufklären!

Oder klassisch per Überweisung:
Verein für unabhängige Medien‐ und Informationsarbeit
IBAN: AT066000080310238922
BIC: BAWAATWW

Weiterlesen

Gesellschaft

Erster Fall bestätigt: Coronavirus erreicht Wien

Stefan Juritz

Veröffentlicht

am

Ein älterer Mann wurde positiv auf das Virus getestet und befindet sich nun auf der Isolierstation der Rudolfstiftung.

Wien. – In der österreichischen Bundeshauptstadt gibt es den ersten bestätigten Coronavirus-Fall. Das gab laut übereinstimmenden Medienberichten das Büro von Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) am Donnerstagvormittag bekannt.

Neue Details zu Mittag

Laut ersten Angaben sei ein 72-jähriger Mann positiv auf die Infektion mit dem neuartigen Coronavirus getestet worden. Demnach soll sich der Mann aktuell auf der Isolierstation der Rudolfstiftung in Wien-Landstraße befinden. Es werde daran gearbeitet, ihn ins Kaiser-Franz-Josef-Spital zu verlegen, berichtete der ORF.

Weitere Informationen sollen zu Mittag in einem Pressegespräch im Wiener Rathaus bekanntgegeben werden.

Ihnen gefällt dieser Artikel? Nur mit Ihrer Unterstützung können wir weitermachen und die Menschen in unserem Land aufklären!

Oder klassisch per Überweisung:
Verein für unabhängige Medien‐ und Informationsarbeit
IBAN: AT066000080310238922
BIC: BAWAATWW

Weiterlesen

Gesellschaft

Coronavirus: Heereskommandant befiehlt Urlaub in der Heimat

Julian Schernthaner

Veröffentlicht

am

Mit einem Befehl sorgt derzeit der Generalleutnant Franz Reißner für Aufsehen: Heimische Soldaten im Auslandseinsatz müssen wegen des Coronavirus ihren Sonderurlaub in Österreich verbringen. 

Wien. – Wie Vorarlberg Online unter Berufung auf ein der APA vorliegendes Papier berichtet, ist die Anordnung eine „präventive Maßnahme zum Schutz der österreichischen Soldaten”. Das Ansteckungsrisiko solle so jedenfalls auf einem „möglichst niedrigen Niveau” gehalten werden.

Direktflüge und Urlaub nur in Österreich

Dem Befehl zufolge ist „die Konsumation des Sonderurlaubes während des Auslandseinsatzes […] bis auf weiteres auf das österreichische Staatsgebiet beschränkt”. Außerdem sollen Soldaten, wenn sie nach Hause reisen „nach Möglichkeit nur Direktflüge” nützen.

Die Anordnung ist wohl auch eine Reaktion auf die Ausbreitung des Coronavirus auf immer mehr Länder. Denn Italien als beliebtes Reiseland der Österreicher ist nämlich sogar jenes Land in Europa mit den meisten Infizierten (über 400) und Toten (elf).

Knapp 800 Soldaten im Auslandseinsatz

Insgesamt betrifft die Anordnung keinen besonders großen Personenkreis. Nach Informationen auf der Homepage des Bundesheeres befanden sich im Jänner 774 Soldaten im Auslandseinsatz in 13 verschiedenen Missionen. Die weitaus größten Kontingente befinden sich demnach im Kosovo (342), in Bosnien-Herzegowina (193) und im Libanon (184). Ihre Zuständigkeit ist in der Regel die Sicherung des Friedens in der jeweiligen Region, die Beteiligung an offensiven Einsätzen stünde im Widerspruch zur Neutralität.

Ihnen gefällt dieser Artikel? Nur mit Ihrer Unterstützung können wir weitermachen und die Menschen in unserem Land aufklären!

Oder klassisch per Überweisung:
Verein für unabhängige Medien‐ und Informationsarbeit
IBAN: AT066000080310238922
BIC: BAWAATWW

Weiterlesen

Journalismus für Patrioten

Die Tagesstimme ist Journalismus für Patrioten! Wir sind unabhängig und ausschließlich unseren Lesern verpflichtet. Um die Menschen im Land aufzuklären, brauchen wir allerdings Ihre Hilfe.

Verein für unabhängige Medien- und Informationsarbeit
IBAN: AT06 6000 0803 1023 8922
BIC: BAWAATWW

Paypal: [email protected]

Oder » hier Förderer werden! «

Werbung

Schwerpunkt

Werbung

Beliebt