Wegen Höcke-Besuch

Antifa beschmiert Rathaus mit Fäkalien

Am Freitagabend fand eine Wahlkampfveranstaltung der Alternative für Deutschland mit Björn Höcke als Gast im Rathaus in Grimma statt. Zuvor wurde die Lokalität von der linksextremen Antifa beschmiert.

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<p>Bild (Höcke 2016): Olaf Kosinsky via <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:2016-02-25_Plenum_im_Thüringer_Landtag_by_Olaf_Kosinsky-13.jpg">Wikimedia Commons</a> [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en">CC BY-SA 3.0 DE</a>] (Bild zugeschnitten)</p>

Bild (Höcke 2016): Olaf Kosinsky via Wikimedia Commons [CC BY-SA 3.0 DE] (Bild zugeschnitten)

Grimma. – In der Nacht zum Freitag wurde das Rathaus der sächsischen Stadt Ziel eines linksextremen Anschlags. Die Täter beschmierten das Haus mit Farbe. Wie die „Welt“ berichtet, wurden mit Sprühfarbe die Worte „Höcke“ und „Kacke“ aufgemalt. Die Eingangstür des Gebäudes sei zudem mit Fäkalien verunreinigt worden. 

Die Polizei hat bereits die Ermittlungen aufgenommen. Berücksichtigt wird dabei auch ein Bekennerschreiben der mutmaßlichen Täter. Dieses wurde auf der Antifa-Plattform „Indymedia“ veröffentlicht. Der Bürgermeister Matthias Berger (parteilos) zeigte sich verärgert über den Angriff.

Enthüllungen über die ÖVP

„Verbrechen an gesellschaftlichen Umgangsformen“

Konkret bezeichnete er die Tat als „Verbrechen an gesellschaftlichen Umgangsformen“. Bei dem Verbrechen handele es sich um „Gewalt von dummen Menschen“. Die Verunreinigungen des Gebäudes, welche einen Sachschaden von etwa 600 Euro ausmachen, entfernte der Bürgermeister eigenhändig mit Bauhofmitarbeitern. Gegenüber der Presse erklärte er: „Als Bürgermeister bin ich dafür da, dass die Verfassung – und das heißt auch Artikel 3, Gleichberechtigung – hier in Grimma Geltung haben.

Am Abend gab es vor dem Rathaus zudem eine Demonstration gegen die Wahlkampfveranstaltung. Wie der „MDR“ berichtet, demonstrierten etwa 300 Menschen gegen den Auftritt Höckes und die Veranstaltung der Alternative für Deutschland. Laut der Polizei sei die Demonstration friedlich geblieben.

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