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Gesellschaft

St. Pölten: Nächtlicher Brandanschlag auf FPÖ-Parteizentrale

Julian Schernthaner

Veröffentlicht

am

Bild (Screenshot aus dem Überwachungsvideo): © FPÖ Niederösterreich

In der Nacht auf Montag attackierten bislang unbekannte, vermummte Täter die Landesparteizentrale der FPÖ Niederösterreich mit Brandsätzen. Der Verfassungsschutz ermittelt.

St. Pölten. – Es sind brutale Szenen, die sich in der Purkersdorfer Straße im Schutz der Nacht abspielen. Gegen 1.30 Uhr beginnen vier Personen, die Parteizentrale der Freiheitlichen mit Molotow-Cocktails zu bewerfen. Später schlagen sie auch die Fenster ein – und setzen schließlich auch Teile des Innenbereichs in Flammen. Erst als eine aufmerksame Taxilenkerin die Vorgänge gegen 2 Uhr mitbekommt und die Feuerwehr alarmiert, ergreifen die mutmaßlichen Täter die Flucht.

Brandanschlag auf freiheitliche Parteizentrale

Wie die FPÖ dem ORF zufolge am Montagvormittag mitteilte, würde Videomaterial den Tathergang dokumentieren. Dabei seien zwei der Täter – eine Person hatte sich zuvor offenbar versehentlich selbst angezündet – nach 15 Minuten zurückgekommen, um das teuflische Werk zu vollenden. Auch der Einsatz eines Brandbeschleunigers lasse sich somit nachweisen.

Landesgeschäftsführer Andreas Spanring zeigte sich nach Informationen der Gratiszeitung Heute schockiert über die Qualität der Gewalt. In der Vergangenheit hätte es bereits Fälle von Vandalismus gegeben – etwa Bewurf mit Eiern oder zerborstene Scheiben. Einen Brandanschlag hingegen sei ein „absoluter Wahnsinn”. Die Täter hätten dabei „Menschenleben aufs Spiel gesetzt”.

Verfassungsschutz ermittelt

Seit den Morgenstunden laufen nun intensive Ermittlungen unter Federführung des Landesamts für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (LVT). Laut Presse sind auch Landeskriminalamt Niederösterreich und Stadtpolizeikommando St. Pölten beteiligt. Beamten sicherten am Vormittag die Spuren.

Neben zwei zersprungenen Fenstern finden sich auch Rauchrückstände an mehreren Fassadenabschnitten. Ein Übergriff des Brandes auf das Lager mit Werbematerialien – darunter eine Vielzahl an Feuerzeugen – fand nach bisherigen Erkenntnissen dank des schnellen Eingreifens nicht statt.

Landbauer: „Anschlag auf die Demokratie”

Die freiheitliche Bewertung, wonach Menschenleben in Gefahr hätten sein können, stützt sich auch auf einen Umstand, welchen auch Landesparteichef Udo Landbauer in einer Aussendung darlegt. Denn gerade in Vorwahlzeiten würden Mitarbeiter regelmäßig in der Landesgeschäftsstelle übernachten.

Der Angriff selbst sein ein „Ausdruck politischen Hasses und roher Gewalt”, so Landbauer.Es handle sich seiner Ansicht nach bei der Brandstiftung jedenfalls um einen „Anschlag auf die Demokratie”. Der Taxilenkerin, ihrem Fahrgast und den Einsatzkräften sprach er unterdessen seinen „tiefsten Dank” aus.

FP-Abzwerger kritisiert Berichterstattung

Kritik übte unterdessen der Tiroler FPÖ-Landesparteiobmann Markus Abwergzer an der medialen Behandlung. Insbesondere die Behandlung des Vorfalls mittels Überschriften durch den öffentlich-rechtlichen ORF hätte ihn „wirklich entsetzt”. Die Bilder der Überwachungskameras seien nämlich „eindeutig”.

Immer wieder Angriffe gegen Patrioten

Der feige Brandanschlag reiht sich nahtlos in eine unfassbare Spur der Gewalt gegen Patrioten durch mutmaßliche Linksextremisten im gesamten deutschen Sprachraum. Immer wieder ist dabei auch die AfD als deutsche Schwesterpartei der Freiheitlichen, Ziel der Angriffe. Erst am Wochenende kam es in der sächsischen Hauptstadt Dresden zu einem tätlichen Angriff auf einen AfD-Politiker bei einer Infoveranstaltung.

Diese gipfelten Anfang des Jahres unter anderem in einem Sprengstoffanschlag auf ein AfD-Bürgerbüro in Döbeln. Auch in Österreich sind Angriffe auf Einrichtungen der wichtigsten patriotischen Partei leider keinesfalls Neuland: Im November etwa beschmierten mutmaßliche Linksextremisten in Innsbruck die Tiroler Landesgeschäftsstelle mit Fäkalien – Die Tagesstimme berichtete.


Mehr zum Thema „Linksextremismus” bei der Tagesstimme.

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3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    Peter Hofmueller

    12. August 2019 at 13:05

    Der linke Mob & Pöbel hat Narrenfreiheit! Wie im „System” Merkel Staat bei Angriffen gegen die AfD!
    SIE schaff(t)en das.…

  2. Avatar

    DieParty

    12. August 2019 at 13:12

    ORF: „Weil sich in der Folge eine der Personen selbst anzündete, verschwanden die Verdächtigen zunächst.”

    Selbst zum Zündeln sind die Linksfaschisten zu blöd.

  3. Avatar

    Rainer Seifert

    12. August 2019 at 18:06

    Wenn da einer der Verbrecher Brandspuren am Körper hat sollte er doch zu ermitteln sein.

    Oder wird der feige Ansclag etwa noch von Ärzten gedeckt? Man wundert sich schon über gar nichts mehr.

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Gesellschaft

Wiener Akademikerball: Platzverbot und Gratisbus zur Demo

Monika Šimić

Veröffentlicht

am

ASDF Bild: Am Freitag findet in der Hofburg der Wiener Akademikerball statt, gegen den linke Akteure demonstrieren wollen / Bild: Bwag [CC BY-SA 3.0 AT] (Bild zugeschnitten)

Gegen den Wiener Akademikerball wollen neben der „Offensive gegen Rechts” auch die „Omas gegen Rechts” demonstrieren.

Wien/Graz. – Am Freitag findet in der Wiener Hofburg der Akademikerball statt – und wie eine Woche zuvor auch schon in Graz will man von linker Seite dagegen demonstrieren. Zum Protest gegen den Ball hat etwa die „Offensive gegen Rechts” aufgerufen. Um den Ballgästen eine sichere Zufahrt zum Veranstaltungsort zu ermöglichen, hat die Landespolizeidirektion Wien ein Platzverbot rund um die Hofburg verordnet.

Wirbel um Sellner-Teilnahme am Ball

Beim Wiener Akademikerball werden FPÖ-Bundesparteichef Norbert Hofer und der Wiener Vizebürgermeister Dominik Nepp (FPÖ) eine Rede halten. Erst vor wenigen Tagen sorgte die mittlerweile bestätigte Teilnahme Martin Sellners am Akademikerball für Kritik. Der ÖVP-Nationalratsabgeordnete Martin Engelberg warf der FPÖ eine fehlende Distanz und „keine klare Haltung” gegenüber der Identitären Bewegung vor. Sellner schrieb daraufhin auf Twitter: „Wie peinlich. Meine Ballbesuche sollten nicht Thema der Innenpolitik sein”.

Zwei Demonstrationen angekündigt

Wie schon in den Jahren zuvor demonstrieren linke Gruppierungen auch heuer wieder gegen die traditionelle Ballveranstaltung. In der Beschreibung der Facebookveranstaltung zur Demonstration heißt es seitens der „Offensive gegen Rechts”, dass die FPÖ nicht nur einen Ball feiern, sondern auch „die Grundsteine für ihre nächsten Angriffe auf unser Sozial- und Gesundheitssystem, sowie auf die Rechte von Arbeitern und Migranten” legen würde. Auch nach Ende der blauen Regierungsbeteiligung solle der Protest damit weitergehen. Neben der „Offensive gegen Rechts” rufen auch die „Omas gegen rechts” zum Protest auf.

Gratisbus der ÖH nach Wien

An den Demonstrationen dürften aber nicht nur Personen aus Wien und Umgebung teilnehmen. Erwartet werden auch Teilnehmer aus der Steiermark. Denn das Kulturreferat der Österreichischen Hochschülerschaft (ÖH) an der Universität Graz hat einen Bus organisiert, für den man sich im Vorhinein zwar anmelden muss, dafür dann aber gerade am 24. Jänner gratis nach Wien und zurück nach Graz fahren kann. Im Beschreibungstext der Facebookveranstaltung „Kultref goes Wien” und auch im ÖH-Newsletter, der in der Regel an alle Studenten der Karl-Franzens-Universität Graz ausgeschickt wird, schreibt das Referat: „Nicht nur Graz hat ein reiches, kulturelles Angebot, sondern auch Wien”.

Neben fünf kulturellen Veranstaltungen findet sich allerdings auch der Hinweis auf die Facebookveranstaltung zur Demonstration der „Offensive gegen Rechts”. Im ÖH-Newsletter wurde sogar direkt darauf verlinkt. „Wer genug von rechter Provokation hat, kann sich der Demo gegen den Akademikerball anschließen”, heißt es seitens des Kulturreferats sowohl im ÖH-Newsletter als auch in der Beschreibung der Facebookveranstaltung. Auch der Kommunistische Studentenverband (KSV) weist auf seiner Facebookseite auf die Busfahrt nach Wien hin: „Antifa heißt Busfahren. Am 24. Jänner gratis nach Wien zur Demo gegen den FPÖ-Burschiball!”

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Uni-Rampe besetzt: Linksextreme werfen Tampons auf Burschenschafter

Stefan Juritz

Veröffentlicht

am

ASDF Linke und Linksextreme gegen den WKR-Bummel an der Uni Wien. Bild: privat.

Die Polizei hatte am Montag eine Kundgebung gegen den Bummel der Wiener Studentenverbindungen untersagt. Die linke Szene reagierte am Mittwoch mit einer Sitzblockade an der Uni-Rampe.

Wien. – Heute Mittag haben verschiedene linke Gruppen, darunter die ÖH Uni Wien, aber auch Linksextreme von der autonomen antifa w, die Rampe der Universität Wien besetzt, um gegen den wöchentlichen Farbenbummel des Wiener Korporationsringes (WKR), dem vor allem schlagende Studentenverbindungen angehören, zu protestieren.

Linke werfen mit Tampons

Laut Augenzeugenberichten beteiligten sich etwa 30 Personen an der Sitzblockade an der Uni-Rampe, 50 weitere Linke protestierten an der Treppe davor. Die Demonstranten hielten Schilder wie „Gegen Rechtsextremismus und Polizeiwillkür!” und „Niemand hat das Recht zu gehorchen” hoch und riefen Parolen. Aus der Sitzblockade wurden rot angemalte Tampons auf die Verbindungsstudenten geworfen.

Eines der Tampons, das Demonstranten auf die Korporierten warfen. Foto: privat

Mutmaßliche Einschüchterungsversuche

Wie die Tagesstimme erfuhr, habe es darüber hinaus auch Einschüchterungsversuche gegen jenen Burschenschafter gegeben, der am vergangenen Mittwoch von Linksextremen gewalttätig angegriffen und leicht verletzt worden war.

Nach Ende des Farbenbummels eskortierte die Polizei die Korporierten zu ihrem Ausklang auf ein Wiener Verbindungshaus.

Seit Dienstag hatte die ÖH Uni Wien, die Plattform Radikale Linke, die Jüdischen österreichischen HochschülerInnen und die autonome antifa w zur Besetzung der Uni-Rampe aufgerufen. Zuvor hatte die Polizei bereits am Montag eine für Mittwoch geplante Kundgebung der ÖH gegen den WKR-Bummel untersagt.


Weiterlesen:

„Gegen Burschenschafter: ÖH will heute Uni-Rampe besetzen” (22.01.2020)

„Steirische Burschenschaften reagieren auf ‚linksextreme Einzelfälle’ ” (16.01.2020)

„FPÖ verurteilt ‚linke Gewaltexzesse’ an Uni Wien scharf” (15.01.2020)

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Gesellschaft

Gegen Burschenschafter: ÖH will heute Uni-Rampe besetzen

Stefan Juritz

Veröffentlicht

am

ASDF Symbolbild (Hauptgebäude Universität Wien): Alexander Johmann via Flickr [CC BY-SA 2.0] (Bild zugeschnitten)

Die Auseinandersetzung zwischen Linken und Rechten an der Universität Wien geht am heutigen Mittwoch weiter.

Wien. – Die ÖH Uni Wien, die Plattform Radikale Linke und die Jüdischen österreichischen HochschülerInnen haben gemeinsam für heute Mittag um 12 Uhr die Besetzung der Rampe an der Universität Wien angekündigt. Damit wollen die linken und linksradikalen Studenten gegen den dort mittwochs stattfindenden „Farbenbummel” der Studentenverbindungen des Wiener Korporationringes (WKR) protestieren.

Polizei untersagt ÖH-Kundgebung

Eine geplante Kundgebung der ÖH sei am Montag untersagt worden, berichtet die Studentenvertretung auf ihrer Facebook-Seite: „Diese skandalöse Entscheidung reiht sich ein in eine lange Kette von Diffamierungsversuchen, Demoverboten und anderen Formen der Repression gegen antifaschistische Proteste!”

RFS spricht von „Mega-Skandal”

Der Ring Freiheitlicher Studenten (RFS) ortet in der angekündigten Besetzung der Uni-Rampe einen „Mega-Skandal”. „Der linksextreme Schlägertrupp der ÖH Uni Wien, der bereits letzte Woche mehrere Verletzte zu verschulden hatte, ruft dazu auf sich gegen die Untersagung der Polizei zu stellen und den Aufgang zur Universität zu blockieren!”, kommentierten die blauen Studenten den ÖH-Beitrag auf Facebook.

Linksextremer Überfall in der Vorwoche

Vergangenen Mittwoch hatten Linksextreme an der Universität Wien einen Burschenschafter tätlich angegriffen. Der junge Studenten erlitt bei dem Angriff leichte Verletzungen und wurde anschließend im Krankenhaus behandelt. Die Polizei konnte zwei Tatverdächtige vorübergehend festnehmen. Die beiden wurden „nach sofortiger Vernehmung über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien auf freiem Fuß angezeigt”, wie eine Pressesprecherin der Polizei auf Anfrage der Tagesstimme mitteilte.


Weiterlesen:

„Steirische Burschenschaften reagieren auf ‚linksextreme Einzelfälle’ ” (16.01.2020)

„FPÖ verurteilt ‚linke Gewaltexzesse’ an Uni Wien scharf” (15.01.2020)

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