AfD - unsere Wirtschaft verteidigen
Werbung

AfD-Chef Gauland

„EU noch immer offen wie ein Scheunentor“

Solange in Deutschland ausreisepflichtige Asylbewerber nicht abgeschoben werden, „müssen wir die Grenzen dicht machen“, fordert AfD-Bundessprecher Gauland.

1 Minuten
<p>Alexander Gauland: By Olaf Kosinsky [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en">CC BY-SA 3.0 de</a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Landtagsprojekt_Brandenburg_Plenum_by_Olaf_Kosinsky-33.jpg">from Wikimedia Commons</a> (Bild zugeschnitten)</p>

Alexander Gauland: By Olaf Kosinsky [CC BY-SA 3.0 de], from Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten)

Berlin. – Die EU sucht weiterhin nach einer europäischen Lösung der Asylkrise und kündigt immer wieder an, die EU-Außengrenzen effektiv schützen zu wollen. AfD-Bundessprecher Alexander Gauland sieht das jedoch skeptisch.

Steigende Zahl an Asylanträgen

„Die steigende Zahl von Asylanträgen in der EU zeigt, dass Europa für Flüchtlinge immer noch offen wie ein Scheunentor ist. Deutschland ist in der EU nach wie vor das wichtigste Zielland für Flüchtlinge und illegale Einwanderer“, zitiert das Mitgliedermagazin AfD Kompakt den Parteichef.

Daher müsse Deutschland seine „offenen Grenzen endlich wieder kontrollieren“, um entscheiden zu können, „wer zu uns kommen darf, und vor allem, wer nicht“. Denn wer es nach Deutschland schaffe, so Gauland, habe auch ohne Asylanspruch gute Chancen, auf unbegrenzte Zeit im Land bleiben zu dürfen.

„Grenzen dicht machen“

Kritik äußert der Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion auch an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU). Denn trotz ihrer bereits mehrfach angekündigten „Abschiebeoffensive“ könne Deutschland weiterhin keine abgelehnten oder straffällig gewordenen Asylwerber abschieben. „Solange sich das nicht ändert, müssen wir die Grenzen dicht machen, damit diese Leute gar nicht erst nach Deutschland kommen können“, fordert Gauland weiter.

Cover der Freilich-Ausgabe #10
FREILICH Nr. 12 erschienen!
Lockdown, politische Radikalisierung und Untergang des Abendlandes: Da kommt ganz schön was zusammen. Doch mit der Gefahr wächst das Rettende auch. Warum widerständiges Dasein so wichtig ist, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des FREILICH Magazins.
Jetzt abonnieren