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Wegen Hitlergruß

Gericht verurteilt Antifa-Sympathisant

Der 33-jährige Linke hatte bei der Pro-Chemnitz-Kundgebung im August 2018 den Hitlergruß gezeigt. Am Montag musste er sich deshalb vor Gericht verantworten.

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<p>Symbolbild (Gerichtssaal) Wikimedia Commons [CC0]</p>

Symbolbild (Gerichtssaal) Wikimedia Commons [CC0]

Chemnitz. – Am Montag hat das Amtsgericht Chemnitz einen 33-jährigen Sympathisanten der linksextremen Antifa-Bewegung zu sieben Monaten Haft auf Bewährung verurteilt, weil der Mann am 27. August 2018 vor dem Marx-Monument den sogenannten Hitlergruß gezeigt hatte.

Antifa-Tattoo am Körper

Nach dem Mord an Daniel H. durch zwei Asylwerber hatte die patriotische Bürgerbewegung Pro Chemnitz an diesem Tag zu einer Demonstration aufgerufen. Das Bild, das den 33-jährigen Angeklagten mit erhobenem Arm zeigt, ging damals durch zahlreiche Medien. Kritiker nutzten das Foto als angeblichen Beleg für rechtsradikale Ausschreitungen während der Kundgebung.

Wie Freie Presse und Junge Freiheit berichten, sagte der Angeklagte vor Gericht, er fühle sich eher im linken Spektrum zu Hause. Zudem bestätigte ein Gutachter ein „Antifa-Tattoo“ am Körper des Angeklagten. Wie mehrere Medien bereits im vergangenen Jahr berichteten, handelt es sich dabei wohl um ein Tattoo der linksextremen Terrorgruppe Rote Armee Fraktion (RAF), das der 33-Jährige an seiner Hand trägt.

Zahlreiche Vorstrafen

„Mir war sofort klar, dass da wohl wieder Alkohol im Spiel gewesen sein wird“, sagte die Richterin laut Bericht der Freien Presse. Der Angeklagte sei schwer alkoholabhängig und bereits wegen Diebstählen, Körperverletzungen, Drogendelikten und anderen Straftaten vor Gericht gestanden. Als er am 27. August 2018 festgenommen worden war, wurden weit über zwei Promille Alkohol in seinem Blut festgestellt. Unter Berücksichtigung einer anstehenden Entziehungskur setzte das Gericht die siebenmonatige Haftstrafe auf Bewährung aus.

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