Verbinde Dich mit uns

Gesellschaft

Wegen Hitlergruß: Gericht verurteilt Antifa-Sympathisant

Stefan Juritz

Veröffentlicht

am

Der 33-jährige Linke hatte bei der Pro-Chemnitz-Kundgebung im August 2018 den Hitlergruß gezeigt. Am Montag musste er sich deshalb vor Gericht verantworten.

Chemnitz. – Am Montag hat das Amtsgericht Chemnitz einen 33-jährigen Sympathisanten der linksextremen Antifa-Bewegung zu sieben Monaten Haft auf Bewährung verurteilt, weil der Mann am 27. August 2018 vor dem Marx-Monument den sogenannten Hitlergruß gezeigt hatte.

Antifa-Tattoo am Körper

Nach dem Mord an Daniel H. durch zwei Asylwerber hatte die patriotische Bürgerbewegung Pro Chemnitz an diesem Tag zu einer Demonstration aufgerufen. Das Bild, das den 33-jährigen Angeklagten mit erhobenem Arm zeigt, ging damals durch zahlreiche Medien. Kritiker nutzten das Foto als angeblichen Beleg für rechtsradikale Ausschreitungen während der Kundgebung.

Wie Freie Presse und Junge Freiheit berichten, sagte der Angeklagte vor Gericht, er fühle sich eher im linken Spektrum zu Hause. Zudem bestätigte ein Gutachter ein „Antifa-Tattoo” am Körper des Angeklagten. Wie mehrere Medien bereits im vergangenen Jahr berichteten, handelt es sich dabei wohl um ein Tattoo der linksextremen Terrorgruppe Rote Armee Fraktion (RAF), das der 33-Jährige an seiner Hand trägt.

Zahlreiche Vorstrafen

„Mir war sofort klar, dass da wohl wieder Alkohol im Spiel gewesen sein wird”, sagte die Richterin laut Bericht der Freien Presse. Der Angeklagte sei schwer alkoholabhängig und bereits wegen Diebstählen, Körperverletzungen, Drogendelikten und anderen Straftaten vor Gericht gestanden. Als er am 27. August 2018 festgenommen worden war, wurden weit über zwei Promille Alkohol in seinem Blut festgestellt. Unter Berücksichtigung einer anstehenden Entziehungskur setzte das Gericht die siebenmonatige Haftstrafe auf Bewährung aus.

8 Kommentare

8 Comments

  1. Avatar

    Klasube

    13. August 2019 at 11:59

    Also nicht rechts? Es lohnt sich, genauer hinzuschauen, denn oftmals trügt der Schein…
    Das ist Wasser auf die Mühlen von Herrn Maaßen – ob wohl einer das Rückgrat hat, sich bei ihm zu entschuldigen? Er hatte ja wohl auch recht als er sagte, es habe seiner Ansicht nach keine Hinweise auf „Hetzjagden” gegeben, denn weitere „Beweise” als das von der Antifa gedrehte Video sind nie aufgetaucht. Und das war wohl eher lächerlich – bei jedem Fussballspiel gibt es solche und ähnliche Szenen…!

  2. Avatar

    Andreas Seidel

    13. August 2019 at 12:00

    Bin ja mal gespannt, ob die Medienkrieger der Lückenpresse ihre Lügen über Chemnitz jetzt richtigstellen. Wahrscheinlich werden sie es aber wieder verschweigen, da es nicht in ihr linkes Narrativ vom bösen Rechten passt.

  3. Avatar

    Michael Buchholz

    13. August 2019 at 12:07

    Zitat: „…Unter Berücksichtigung einer anstehenden Entziehungskur setzte das Gericht die siebenmonatige Haftstrafe auf Bewährung aus…”

    Wie jetzt? Nur weil er ein Linker ist, muss er seine „Entziehungskur” nicht im Knast absolvieren? Das zeigt mal wieder voll die Kuscheljustiz mit dem Abschaum dieser Welt. Es ist zum Kotzen 🙁

  4. Avatar

    Zickenschulze

    13. August 2019 at 15:25

    Mir war sofort klar, dass da wohl wieder Alkohol im Spiel gewesen sein wird, sagte die Richterin laut Bericht der Freien Presse. Der Angeklagte sei schwer alkoholabhängig und bereits wegen Diebstählen, Körperverletzungen, Drogendelikten und anderen Straftaten vor Gericht gestanden”.

    Dazu darf es nun auch noch ihrer Berufung, ihre emotionale Gefühlsebene für derle Exemplare nach außen zu kehren und eine Babysitterin zu mimen.
    Derlei Gebaren geht dem Zirkus BRD wie dem Mühlrad das Wasser einher.

  5. Avatar

    Rainer Seifert

    13. August 2019 at 15:37

    Bewährung trotz zahlreicher Vorstrafen für einen Linken. Ob das was nützt?

    Aber welch eine Blamage für unsere Qualitätsmedien, einschließlich ARD und ZDF. Gefühlt dutzende Male hab ich den Dummkopf seine show abziehen sehen. Das lief rauf und runter. Höchstens noch getoppt vom angeblichen Hetzjagd Video der Zecken Antifa. Leider gibt es tatsächlich reichlich Verdummte im Land, denen selbst das nicht auffällt.

    Ob nun auch die Verurteilung erwähnt wird, wenigstens mit einem Satz, und zu welcher Kategorie der Täter gehört? Bin sehr gespannt.

  6. Avatar

    Frank Potenz

    13. August 2019 at 18:37

    Der Mann ist in Chemnitz nicht unbekannt. Gehörte eher zur unpolitischen Suffpunkerszene. Die Aussage, dass er sich eher links sieht, ist eher lächerlich und verstehe ich eher als Schutzbehauptung, um das Strafmaß möglichst gering zu halten. In den letzten Jahren ist er eher mit der Thor Steinar-/ wahlweise Pitbull- oder Yakuza-Jogginghosenfraktion mit Vorliebe für kristalline Substanzen unterwegs gewesen. In linken Kreisen war er auf jeden Fall nicht unterwegs. Soviel zum Thema „Antifa-U-Boot”.

    • Avatar

      Uriel Goldberger

      19. August 2019 at 10:13

      Na, ist das der traurige Versuch, das Gebaren der linken Szene in Abrede zu stellen?
      In einem funktionierenden Rechtsstaat wäre die Antifa schon lange als kriminelle Vereinigung verboten worden.

  7. Avatar

    uwe kübler

    13. August 2019 at 20:14

    Ein Antifa Nazi ! Ha Ha Ha !

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Gesellschaft

Ich habe geschossen”: Angeklagter gesteht Mord an Walter Lübcke

Stefan Juritz

Veröffentlicht

am

Der Hauptangeklagte Stephan E. hat vor Gericht den Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke (CDU) gestanden.

Frankfurt/Main. – „Ich habe geschossen”, ließ der 46-Jährige am Mittwoch vor dem Oberlandesgericht Frankfurt/Main seinen Anwalt erklären. E. zeigte sich reuig und bezeichnete die Tat als „feige und grausam”. Was er und sein mitangeklagter mutmaßlicher Komplize H. getan hätten, werde „immer unentschuldbar bleiben”, sagte der Hauptangeklagte an die Familie Lübcke gerichtet.

Widerruf vom Widerruf

Im Juni 2019 war der CDU-Politiker Lübcke auf der Terrasse seines Wohnhauses erschossen worden. Die Staatsanwaltschaft wirft E. vor, Lübcke aus rechtsextremer Motivation getötet zu haben. Der 46-Jährige hatte den Mord bereits in seiner ersten Vernehmung wenige Tage nach seiner Festnahme gestanden. Damals erklärte er noch, allein gehandelt zu haben, widerrief das Geständnis allerdings kurze Zeit später. In der zweiten Version schilderte er – diesmal im Beisein eines Anwalts – die Tat gänzlich anders: Demnach habe nicht er, sondern sein mutmaßlicher Komplize H. die Waffe gehalten, als sich versehentlich ein Schuss aus der Waffe gelöst habe.


Wir schreiben aus Überzeugung!
In Zeiten von einheitlichem Mainstream, Falschmeldungen und Hetze im Internet ist eine kritische Stimme wichtiger denn je. Ihr Beitrag stärkt die TAGESSTIMME und ermöglicht ein inhaltsvolles rechtes Gegengewicht.

Sie wollen ein politisches Magazin ohne Medienförderung durch die Bundesregierung? HIER gibt es das FREILICH Magazin im Abonnement: www.freilich-magazin.at/#bestellen

Weiterlesen

Gesellschaft

Das, was fehlen wird”: Ein Nachruf auf Addendum

Stefan Juritz

Veröffentlicht

am

Die Rechercheplattform Addendum hinterlässt eine große Lücke in der österreichischen Medienlandschaft.

Kommentar von Stefan Juritz

Die Nachricht verbreitete sich am Dienstag wie ein Lauffeuer: Red-Bull-Chef Didi Mateschitz stellt Addendum ein!  Er und Quo-Vadis-Veritas-Geschäftsführer Michael Fleischhacker seien „nach eingehender, von wechselseitiger Wertschätzung geprägter Diskussion” zum „einvernehmlichen Entschluss gekommen, die Aktivitäten der Stiftung und die Rechercheplattform Addendum einzustellen”, hieß es schließlich in einer kurzen Aussendung.

Wichtige Rechercheplattform

Es ist das überraschende Ende eines ambitionierten Medienprojekts, das letztlich nur drei Jahre lang bestand. Angeblich soll Mateschitz seit 2017 rund sieben Millionen Euro in den Aufbau einer Rechercheplattform für investigativen Journalismus fernab des klassischen „Mainstreams” gesteckt haben. „Das, was fehlt” wollte Addendum zeigen.

Gerade zu Beginn wurde das Projekt sehr kritisch und teilweise auch mit einer großen Portion Neid betrachtet. Doch Addendum lieferte von Anfang an hochwertige Arbeit ab. Bereits die erste Recherche zum Thema „Asyl” hob sich sehr positiv von den etablierten Medien ab. Es folgten zahlreiche weitere Projekte zu den verschiedensten Themen und Addendum konnte sich einen guten Ruf als sachliches und kritisches Medienprojekt erarbeiten. Speziell im Zuge der Corona-Pandemie war Addendum ein sehr wichtiges – und fast das einzige – Gegengewicht zu den vielen regierungsfreundlichen Medien, die lieber Sonderförderungen kassierten, anstatt die Corona-Maßnahmen kritisch zu hinterfragen. Darüber hinaus konnte die Rechercheplattform gerade auch im Bereich des Datenjournalismus glänzen.

Zu geringe Reichweite

An der Qualität der Arbeit kann das Einstampfen des Projekts also nicht gelegen haben. „Trotz erheblichen Mitteleinsatzes” und „einer Reihe erfolgreicher und relevanter Rechercheprojekte” sei es „insgesamt nicht gelungen”, die Zielsetzungen der Stiftung in „ausreichendem Maß” zu erfüllen, begründete Red Bull den Schritt. Addendum wurde wohl schlicht zu wenig gelesen; in Anbetracht der finanziellen Mittel blieb die Reichweite zu gering.

Das Einstellen der Rechercheplattform, die sich immer als Ergänzung zum „Mainstream” verstanden hat, ist ein Verlust für die heimische Medienlandschaft. Addendum war nicht „rechts” oder „patriotisch”, wie Linke dem Projekt oft vorwarfen, aber sachlich und unaufgeregt. Es hinterlässt eine große Lücke: „Das, was fehlen wird.”


Wir schreiben aus Überzeugung!
In Zeiten von einheitlichem Mainstream, Falschmeldungen und Hetze im Internet ist eine kritische Stimme wichtiger denn je. Ihr Beitrag stärkt die TAGESSTIMME und ermöglicht ein inhaltsvolles rechtes Gegengewicht.

Sie wollen ein politisches Magazin ohne Medienförderung durch die Bundesregierung? HIER gibt es das FREILICH Magazin im Abonnement: www.freilich-magazin.at/#bestellen

Weiterlesen

Gesellschaft

Rechercheplattform „Addendum” stellt Arbeit ein

Stefan Juritz

Veröffentlicht

am

Nach knapp drei Jahren ist Schluss. Die Medienplattform habe ihre Zielsetzung nicht ausreichend erfüllt, heißt es in einer Aussendung.

Salzburg. – Das österreichische Medienprojekt Addendum stellt seine Aktivitäten ein. Das gab die von Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz gegründete Quo Vadis Veritas Privatstiftung in einer Aussendung am Dienstag überraschend bekannt. „Nach eingehender, von wechselseitiger Wertschätzung geprägter Diskussion sind Dietrich Mateschitz als Stifter der Quo Vadis Veritas Privatstiftung und Michael Fleischhacker als Geschäftsführer der Quo Vadis Veritas Redaktions GmbH zu dem einvernehmlichen Entschluss gekommen, die Aktivitäten der Stiftung und die Rechercheplattform Addendum einzustellen”, heißt es in der Aussendung.

Zielsetzung nicht erfüllt

Der Grund: „Trotz erheblichen Mitteleinsatzes” und „einer Reihe erfolgreicher und relevanter Rechercheprojekte” sei es „insgesamt nicht gelungen”, die Zielsetzungen der Stiftung in „ausreichendem Maß” zu erfüllen. Mateschitz wolle sich bei seiner Unterstützung journalistischer Aktivitäten stattdessen stärker auf „lösungsorientierte Projekte jenseits der politischen Alltagsauseinandersetzungen” konzentrieren.

Addendum wurde im Jahr 2017 gegründet. Herausgeber und Chefredakteur ist Michael Fleischhacker, der sich mit Niko Alm die Geschäftsführung teilt.


Wir schreiben aus Überzeugung!
In Zeiten von einheitlichem Mainstream, Falschmeldungen und Hetze im Internet ist eine kritische Stimme wichtiger denn je. Ihr Beitrag stärkt die TAGESSTIMME und ermöglicht ein inhaltsvolles rechtes Gegengewicht.

Sie wollen ein politisches Magazin ohne Medienförderung durch die Bundesregierung? HIER gibt es das FREILICH Magazin im Abonnement: www.freilich-magazin.at/#bestellen

Weiterlesen

Werbung

Werbung

Schwerpunkt

Beliebt