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Nordrhein-Westfalen

Mob attackiert vier Polizisten in Zivil

Am Samstagabend wurden im nordrhein-westfälischen Hamm vier Polizisten von 15 Männern attackiert und krankenhausreif geprügelt. Auch ein Messer war im Spiel, einer der Polizisten erhielt Schnittwunden im Bauchbereich.

2 Minuten Lesezeit
<p>Symbolbild: Pixabay [CC0]</p>

Symbolbild: Pixabay [CC0]

Hamm. – Der Grund für den Angriff war offenbar, dass einer der Männer bereits in der Vergangenheit mit einem der Polizisten aufgrund einer Straftat in Kontakt kam.

Gruppe von 15 Männern attackiert Beamte

Die vier Polizisten waren in Zivil unterwegs, als einer von einem 19-Jährigen angesprochen wurde. Offenbar kannte er den Beamten aufgrund eines „zurückliegenden dienstlichen Anlasses“. Um welchen Anlass es sich hierbei genau handelte, gab die Polizei nicht bekannt.

Nachdem der angesprochene Beamte den jungen Mann abwies, ging dieser zunächst. Jedoch kam er nach einigen Minuten zurück – mit etwa 15 weiteren Freunden. Dies berichtete die „Bild“ unter Berufung auf den Dortmunder Staatsanwalt Jörg Schulte-Göbel.

Ohne zu zögern attackierte die Gruppe die Polizisten. Nachdem eines der Opfer zu Boden ging, sollen die Täter weiter auf seinen Kopf eingetreten haben. Zwei andere erhielten Prellungen sowie diverse Schürf- und Platzwunden, dem vierten Beamten wurden außerdem Schnittwunden im Bauchbereich mit einem Messer zugefügt.

Tatverdächtige auf freiem Fuß

Mittlerweile ermittelt die Mordkommission im Fall. Bereits in der Tatnacht wurden zwei tatverdächtige 19-Jährige festgenommen. Über die Nationalität ist bislang nur bekannt, dass einer der beiden Männer offenbar türkischer Herkunft ist.

Beide Verdächtigen sind jedoch mittlerweile wieder auf freiem Fuß – wie „Der Westen“ berichtete, aufgrund mangelnder Beweise. So sollen mehrere Zeugen gegensätzliche Aussagen über die vermeintlichen Täter getätigt haben.

Der Innenminister Nordrhein-Westfalens, Reul (CDU), erklärte zum Vorfall: „Wir kennen noch nicht alle Details, müssen das Ergebnis der Ermittlungen abwarten. Aber so, wie sich der Fall momentan darstellt, ist diese Attacke auf unsere vier Polizeibeamten auf das Schärfste zu verurteilen.“ Er wünsche den Beamten eine gute Besserung.

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