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Kultur

Vom Skagerrak zum Baltikum – Teil 1: Ordnung, Kunst, faschierte Krapfen

Tino Taffanek

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am

Der Skagerrak von oben

Im ersten Teil der Reihe begeben wir uns auf die Reise von der verschlafenen Ostküste Norwegens über Oslo nach Helsinki. Während Norwegen skandinavisch wie aus dem Lexikon ist, macht sich in Helsinki die Nähe Russlands und des Baltikums bemerkbar.

Reisebericht von Tino Taffanek

Die skandinavischen Länder sind gemeinhin als ordentlich, sicher und gesittet bekannt. So auch Norwegen, das trotz der hohen Preise aufgrund seiner Landschaft als Reiseziel sehr beliebt ist. Kreuzfahrten in die Fjorde der Westküste, Wandern und Campen auf den Lofoten oder für die abenteuerlicheren Naturen eine Trekkingtour durch Jotunheimen, dem höchsten Gebirge Norwegens und Skandinaviens bieten sich an. Aber auch andere Landesteile, wie beispielsweise die Ostküste wissen zu überzeugen.

Paddeln am Skagerrak

So lässt sich im, von einem Schärengarten geschützten, Skagerrak am Raet-Nationalpark vortrefflich umherpaddeln und auf den Schären genannten Inseln glazialen Ursprungs ein entspanntes Campingwochenende verbringen. Auch an der Küste geht es beschaulich zu. Das Städtchen Grimstad wirkt, als könnte dort nie etwas schlimmes, ja womöglich überhaupt har nichts von Belang geschehen. Es kommt einem vor, als müssten die historischen Ereignisse seit der Zeit Henrik Ibsens spurlos an diesem Ort vorrübergegangen sein.

Wasserfahrzeuge für den Schärengarten

Aber auch Oslo präsentiert sich ruhig, sauber und weitaus weniger von Touristen überlaufen, als so manche andere europäische Hauptstadt. Besonders während der Fellesferie genannten Haupturlaubszeit, einem Relikt aus der goldenen Zeit der Industriegesellschaft, wirkt die Metropole geradezu verschlafen. Selbst die Busse des gut ausgebauten öffentlichen Verkehrsnetzes verkehren während dies Zeit ein einem langsameren Takt. 

Quo vadis?

Sieht man sich um welche weiteren Reiseziele man von Oslo aus schnell und günstig erreichen kann, so ist natürlich Schweden die erste Wahl. Es ist in etwa eineinhalb Stunden von Oslo per Auto oder Bus, alternativ von Sandefjord mit dem weltgrößten Plug-in-Hybrid-Schiff zu erreichen. Aufgrund der im Vergleich niedrigeren Preise werden diese Möglichkeiten auch von den Norwegern gern zum Einkaufen genutzt. Das einzige Produkt, welches in Norwegen billiger als in Schweden ist, sind Windeln. Eine großartige Sache für junge Familien, die aber nicht ohne einen überraschenden Nebeneffekt bleibt.

Auffällig sind auch die besonders günstigen Flüge nach Polen, welche der großen Anzahl polnischer Arbeitskräfte in Norwegen zu verdanken sind. Es sollte aber dann doch in ein weiteres nordisches Land gehen, also wurde Finnland als Ziel auserkoren und mit einem Direktflug von Finnair angepeilt.

Offensives Verhalten in Finnland

Vom Flughafen ging es mit einem erstaunlich laufruhigen Nahverkehrszug ins Stadtzentrum von Helsinki. Auf den öffentlichen Verkehr wird hier also auch Wert gelegt. Die im Vergleich zu Norwegen günstigeren Preise wurden dann sogleich zu Kauf einer Packung Zigaretten genutzt, um dem gelegentlichen Laster zu frönen. Während des Konsums einer [sic!] Zigarette vorm Haupteingang des Helsinkier Hauptbahnhofs wurde ich gleich dreimal nach einer Zigarette gefragt. Ein fast schon offensives Schnorrertum, das mir in Norwegen oder an der schwedischen Westküste noch nirgends untergekommen ist.

Bei der späteren Wiederholung dieses Rituals wurde ich doch tatsächlich gefragt, ob ich Marihuana verkaufen würde. Halbwegs gescheitelt, mit Hemd und geschlossenen Lederschuhen sowie mit frisch gestutztem Bart muss ich jedoch alles andere als ein Drogendealer ausgesehen haben. Der angehende Konsument erfüllte mit Dreadlocks und Ziegenbart schon eher sein Klischee. Warum er gerade mich angesprochen hat ist mir bis heute nicht klar.

Überhaupt scheint der Umgang mit berauschenden Substanzen weitaus öffentlicher und offensiver als im beschaulichen Norwegen zu erfolgen. So ist Dosenbier konsumierendes Publikum vor Supermärkten (hierzulande würde man sie wohl als Sandler bezeichnen) in Norwegen nicht anzutreffen. In Finnland gibt’s man sich jedoch offenbar gern mit dem Dosenbier in der Hand ein Stelldichein.

Die Nähe zu Russland

Auch als ich in einem Park mit einem E‑Book-Reader bewaffnet auf die Check-in-Zeit der Unterkunft wartete, hatte ich die Chance die Bekanntschaft von „Grigori“ zu machen. Zuerst unterhielt er sich mit zwei nordafrikanischen Gentlemen, die dann aber die Flucht ergriffen, da ihnen Grigoris Treiben offen zu bunt wurde. So suchte er, mit Dosenbier und Joint in den Händen mich auf, um mir in gebrochenem Englisch seine Mitgliedschafft bei der Mafia und seine Ähnlichkeit mit Grigori Jefimowitsch Rasputin auseinanderzusetzen. Aha offenbar also ein Russe, dachte ich mir.

Beim Versuch seinen Joint mit mir zu teilen stürzte der nicht mehr ganz nüchterne Grigori über meinen Rollkoffer und schlug einen eleganten Purzelbaum. All das, ohne den Joint oder das Dosenbier loszulassen. Nach dem Grigori im Eilzugstempo seinen Joint inhaliert hatte, beschloss ich nun doch auch lieber meine Unterkunft aufzusuchen. Er ließ es sich nicht nehmen mich mit einer herzlichen Umarmung zu verabschieden.

Als preisbewusster Reisender nächtigte ich natürlich in einem Hostel. Auch dort konnte man interessante Charaktere treffen. Wie etwa ein Finne, Anfang zwanzig, aus dem Norden des Landes der bisher als Paketbote gearbeitet hat. Nun arbeitslos und ohne Ausbildung residierte er für 30 Tage im Hostel um in Helsinki Arbeit zu finden und alle anderen Gäste um Zigaretten anzuschnorren.

Tourismus pur

Aber abseits dieser langweiligen Alltagsbegegnungen zeigt sich Helsinki touristisch gut erschlossen mit allem was das Urlauberherz begehrt. Es gibt Bus- und Bootstouren, Führungen, zahlreiche Museen, ein Riesenrad, einen Marktplatz für Merchandise, Souvenirs und Seafood und natürlich den obligatorischen Hop-On/Hop-Off-Bus.

Als tatsächliches Highlight kann hingegen die sehr imposante Festung Suomenlinna gelten, die über mehrere Inseln verteilt im Archipel vor der Stadt liegt. Sie ist mittels einer per normalem ÖV-Ticket nutzbaren Fähre zu erreichen, verfügt über meterdicke Mauern, mehrere Museen, einem U‑Boot aus der Zwischenkriegszeit und sogar einem Supermarkt. Besonders imposant ist auch das Trockendock, eines der ältesten noch im Betrieb befindlichen Europas.

Unter den übrigen Museen der Stadt ist das Ateneum besonders zu empfehlen. Dort werden zahlreiche finnische Kunstwerke aus dem 18. bis zum 20. Jahrhundert ausgestellt. Von Landschaften und Portraits bis zu abstrakter Kunst ist alles dabei. Es lässt sich sogar abstrakte Kunst finden, die einen positiven ästhetischen Eindruck hinterlässt. Auch die temporäre Ausstellung Silent Beauty, ist sehr beeindruckend und bietet eine faszinierende Gegenüberstellung skandinavischer und asiatischer Kunstgegenstände.

Oder auch nicht

Als kulinarischer Geheimtipp entpuppte sich ein Stand, der als einziger etwas abseits vom Trubel am Marktplatz liegt und tatsächlich auch von sogenannten Einheimischen frequentiert wird. Für 12 wohlfeile Euro bekommt man dort ein Menü, bestehend aus mit Dill gewürzter Lachssuppe, Lihapiirakka, ein pikanter mit Faschiertem gefüllter Krapfen, und einem Kaffee. Sehr zu empfehlen und genau zwischen dem Rathaus und einem großen Springbrunnen gelegen, also nicht zu verfehlen.

Der Springbrunnen am Rathaus

Weiter zu Teil 2 und 3:

Vom Skagerrak zum Baltikum – Teil 2: Sauna, Fähre, Sandstrand

Vom Skagerrak zum Baltikum – Teil 3: Kirchen, Coiffeure, Körperstrafen

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2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    DieParty

    28. August 2019 at 9:53

    In Norwegen ist es verboten, in der Öffentlichkeit Alkohol zu trinken.

    • Tino Taffanek

      Tino Taffanek

      28. August 2019 at 21:43

      In Finnland aber auch 😉 (zumindest in urbanem Gebiet)

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Kultur

Muslima beschwerte sich: St.-Martin-Darsteller bekommt Auftrittsverbot

Julian Schernthaner

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am

ASDF Symbolbild (Laternen bei einem Martinsumzug): HDValentin via Flickr [CC BY-SA 2.0] (Bild zugeschnitten)

Im nordrhein-westfälischen Niederkassel ziehen Aussagen, wonach es sich beim Martinsumzug um ein „christliches Fest” handle, harte Konsequenzen nach sich.

Niederkassel. – Die Geschichte spielten sich am 6. November im Stadtteil Rheidt in Niederkassel nahe Bonn ab. Wie der General-Anzeiger berichtet, fühlte sich eine muslimische Frau benachteiligt, weil der Martinsdarsteller den Umzug als „christliches Fest” darstellte. Ihre Schwägerin beschwerte sich daraufhin in sozialen Medien über den Umstand – mit Folgen für den Mann. Dieser darf nun künftig diese Position nicht mehr ausfüllen.

Vorfall bei traditionellem Martinsumzug

Die vermeintlich anrüchige Aussage fiel beim traditionellen Umzug an der Rheidter-Werth-Schule, welchen der Mann bereits seit Jahren ohne Beanstandung anführte. Bei der Ausgabe der Weckmänner – eine Art Hefegebäck – erinnerte der St.-Martin-Darsteller dann an den christlichen Charakter des Festes.

Unter den Anwesenden befand sich auch eine muslimische Mutter mit drei Kindern. Nachdem angeblich weder Direktorin noch Bezirkspolizei zum Vorfall eine Stellung beziehen wollten, äußerte die Angehörige der Teilnehmerin auf Facebook ihren Unmut. Und tatsächlich – mehrere Akteure distanzierten sich in der Folge von den Geschehnissen.

Christliches Fest”: Alle distanzieren sich

So bezeichnete etwa der Beigeordnete im Stadtrat, Sebastian Sanders (CDU), die Aussage als „völlig deplatziert“. Immerhin handle es sich um „eine gute Schule und zwar für alle Kinder“. Auch der Jugendausschuss der Stadt beschäftigte sich mit dem Vorfall. Der örtliche Kinderschutzbund schrieb den zuständigen Ortsring an, rang dem Vorstand eine Entschuldigung ab.

Dieser bekräftigte öffentlich sein Bedauern: „Wir sind froh, dass Menschen aller Religionen und Länder an unseren Veranstaltungen teilnehmen”. Hätte man den Vorfall mitbekommen, hätte man die Äußerungen „vor Ort richtiggestellt”, so Ortsring-Sprecher Markus Thüren. Der Darsteller vom Vorfall wiederum darf künftig nicht mehr am Umzug mitwirken.

Betroffene Muslima über Entwicklung froh

Gerade diese Entwicklung stellt die Muslima, welche sich angegriffen gefühlt hatte, zufrieden: „Es gab eine öffentliche Entschuldigung und der Sankt Martin wird nie wieder in Rheidt auf dem Pferd sitzen.“ Gleichzeitig empfindet sie im Nachlauf der Geschichte ein Unbehagen – mehrere Nutzer ergriffen nämlich auch Partei für den vermeintlichen Übeltäter.

Martinstag: Debatte um Brauchtum ewig jung

Die ewig junge Debatte rund um den Martinsumzug erreicht damit einen neuen Höhepunkt. Die Sorge, Kinder mit anderem Glauben zu verschrecken ist auch nicht neu: In manchen Orten versuchte man den Tag zum Beispiel als „Lichterfest” umzudeuten. Der Laternenumzug geht auf das frühe 20. Jahrhundert zurück, und hat seine Wurzeln wohl in älteren Feuerbräuchen.

Die Darstellung des frühchristlichen Heiligen erinnert wiederum an eine Tat, welche als Musterbeispiel für christliche Nächstenliebe gilt. Dieser teilte einst bei Ankunft im französischen Amiens seinen Mantel, um einen armen Mann im Ort zu wärmen. Die Ausgabe von Gebäck geht ähnlich dem verbreiteten Martinisingen auf einen alten Heischebrauch zurück.

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Kultur

Wegen Gleichbehandlung: Autobahnmeisterei bekommt Christbaumverbot

Julian Schernthaner

Veröffentlicht

am

ASDF Symbolbild: Pixabay [CC0]

Das Regierungspräsidium in Freiburg untersagte einer Autobahnmeisterei die Fortführung der Tradition, einen Weihnachtsbaum an der Schweizer Grenze aufzustellen.

Freiburg im Breisgau. – Es galt seit vielen Jahren als nette Tradition bei der Autobahnmeisterei Efringen-Kirchen: Alljährlich stellte man nahe des Grenzüberganges auf der A5 einen Weihnachtsbaum auf, um zur besinnlichen Zeit aus der Schweiz ankommende Autofahrer zu begrüßen. Nun folgte die Unterbindung von offizieller Stelle.

Ende der Tradition wegen „Gleichbehandlung”

Wie die Junge Freiheit am Freitag berichtet, sei der Behörde „bewusst geworden, dass es solche Wünsche von Religionsgemeinschaften auch zu anderen Feiertagen geben könnte“. Dies wäre nach Ansicht des Regierungspräsidiums allerdings mit der Verkehrssicherungspflicht nicht vereinbar.

Daher, so ein Sprecher der Behörde, habe man entschieden, „aus Gründen der Gleichbehandlung” keinen Baum mehr aufstellen zu lassen. Die Verordnung beträfe dabei nicht nur nur das aktuelle Jahr. Auch künftig soll es keine Weihnachtsbäume bei der Gemeinschaftszollanlage im Dreiländereck geben.

Bürger wollte zusätzlichen Chanukka-Leuchter

Auslöser der nunmehrigen Entscheidung war dabei die Anfrage eines Bürgers, welcher beantragt hatte, einen Chanukka-Leuchter neben dem Baum aufzustellen. Bereits im Vorjahr gab es einen ähnlichen Antrag, der aber zu kurzfristig eintraf. Da er diesmal aber mit entsprechendem Vorlauf eintraf, musste sich die Behörde damit befassen.

Das jüdische Fest, das an die Wiedereinweihung des zweiten Tempels in Jerusalem im zweiten vorchristlichen Jahrhundert erinnert, fällt diesmal zeitlich mit Weihnachten zusammen (22.–30. Dezember). Beide Feste teilen sich einen familiären Charakter, die Darbietung von Liedern, gemeinsamen Verzehr von Köstlichkeiten und den Austausch von Geschenken.

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Kultur

Nach Zensurwunsch: Nuhr wirft Sonneborn totalitäre Tendenzen vor

Julian Schernthaner

Veröffentlicht

am

ASDF Bild (Nuhr 2017): Euku via Wikimedia Commons [CC BY-SA 3.0] (Bild zugeschnitten)

Dieter Nuhr reagierte auf die Forderungen von Martin Sonneborn (Die PARTEI), den beliebten Kabarettisten aus dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu verbannen mit einem gepfefferten Konter.

Hannover. – Die Wurzeln der Fehde gehen auf den Europawahlkampf des früheren Herausgebers des Satiremagazins Titanic zurück. Damals bezeichnete Sonneborn seinen Branchenkollegen als „Scheinkabarettisten”. Nach den Witzen Nuhrs über Greta Thunberg legte er dann nach und sagte in einem Interview mit der Hannoverschen Allgemeinen, er würde Nuhrs Auftritte im Rundfunk verbieten, wenn er etwas zu sagen hätte.

Nuhr: „Der Deutsche neigt zum Totalitären”

Nun, zweieinhalb Wochen später, nützt Nuhr die Gelegenheit, ebenfalls in einem HAZ-Interview, für einen Konter. Er nehme die Aussage von Sonneborn als „sehr ehrlich” wahr. Denn sie sage viel über das Verhältnis des seit 2014 im Europaparlament sitzenden Satirikers zur Meinungsfreiheit aus. „Der Deutsche neigt ja immer mal wieder zum Totalitären, das ist ja nichts Neues”, so Nuhr.

Auch Sonneborns früherer Aussage, er sei nur ein „Schein-Kabarettist”, hielt er eine direkte Gegenbewertung entgegen. Er habe nämlich „zahlreiche Therapiestunden benötigt”, um zu erkennen, dass es sich bei Sonneborn auch nur um einen „Scheinpolitiker” handle. Dadurch sei für sein Dafürkönnen nun „alles wieder gut”, so der vielfach preisgekrönte Nuhr.

Kritik an „politischer Angepasstheit” im Kabarett

Auch zur breiten Aufregung – Die Tagesstimme berichtete – über seine Witzeleien auf Kosten der schwedischen Klimaaktivistin Thunberg äußerte sich Nuhr. Diese habe ihn nicht überrascht: „Da ich den geistigen Horizont der Kollegen ganz gut einschätzen kann, bin ich selten verwundert“, so die gelassene Antwort des Humor-Urgesteins. Früher hingegen sei es im Kabarett ganz üblich gewesen, den Zeitgeist infrage zu stellen.

Heute würden dies allerdings nur mehr wenige Komiker tun. Vielmehr wäre „politische Angepasstheit und Ausgrenzung von Andersdenkenden” heutzutage ein „gutes Geschäftsmodell” unter seinen Kollegen. Seiner Ansicht nach seien abweichende Meinungen hingegen lediglich eine „Herausforderung” – und kein „auszumerzendes Übel”.


Weiterlesen:

Komiker Nuhr erntet Kritik von Twitter-Nutzern wegen Thunberg-Witzen (1.10.2019)

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