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Ceuta

Über 150 Migranten überwinden Grenzzaun zu spanischer Exklave

Neuerlich schafften es mindestens 155 Migranten, den sechs Meter hohen, doppelten Grenzzaun zwischen Marokko und der spanischen Exklave Ceuta zu überschreiten.

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<p>Symbolbild: Par Xemenendura [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0">CC BY-SA 3.0</a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Valla_de_Ceuta.jpg">de Wikimedia Commons</a> (zugeschnitten)</p>

Symbolbild: Par Xemenendura [CC BY-SA 3.0], de Wikimedia Commons (zugeschnitten)

Ceuta. – Ein Dutzend Beamte stellten sich dem neuerlichen Massenansturm auf die Begrenzung zwischen Marokko und der spanischen Mittelmeer-Exklave entgegen – vergeblich. Insgesamt versuchten der Welt zufolge mehr als 250 Personen gewaltsam die Grenze zu überschreiten.

150 schaffen Grenzsturm – Polizeibeamte verletzt

Etwa hundert davon scheiterten an der Grenzüberquerung – dennoch gelang diese immerhin 155 Personen. Beim Versuch, den Anlauf der Migranten zu stürmen, trugen genannte zwölf Beamte der Polizeieinheit „Guardia Civil“ leichte bis mittlere Verletzungen davon. Vertreter der spanischen Zentralregierung in der Stadt Ceuta bestätigen den Vorfall.

Es ist das erste Mal in diesem Jahr, dass der acht Kilometer lange Zaun von Ceuta zum Ziel größerer Gruppen migrationswilliger Afrikaner wird. Demgegenüber versuchten bereits im Juli etwa 200 Menschen, die Barriere in der anderen spanischen Stadtenklave in Nordafrika, Melilla, zu erstürmen. Etwa 50 schafften dies auch.

Ceuta: Erinnerungen aus Szenen aus dem Vorjahr

Die Szenen erinnern insgesamt frappierend an die Situation aus dem Vorjahr. Bereits damals gab es mehrere Anstürme auf die Grenzzäune. Immer wieder versuchten damals hunderte Menschen ihr Glück. Bis zu 600 an einem Tag schafften es, diese zu überklettern. Bei einem davon bewarfen Einwanderungswillige die spanischen Exekutivbeamten sogar mit Fäkalien und Brandsätzen – Die Tagesstimme berichtete.

Nachdem sich bei einem Versuch der Grenzüberwindung mehrere Migranten am mit Klingen bewehrten Zaun verletzten, kündigte die damals frisch ins Amt gekommene sozialistische Minderheitsregierung an, diesen zu entschärfen. Die spanischen Exklaven Ceuta und Melilla in Nordafrika gelten seit Jahrzehnten als niederschwelliges Einfallstor in die EU.


Weiterlesen:

Melilla: Migranten stürmen spanische Exklave (19.7.2019)

Ceuta: Neuerlicher Ansturm auf EU‐Grenze in Nordafrika (23.8.2018)

Ceuta: Migranten greifen Beamte mit Fäkalien und Flammenwerfern an (26.7.2018)

Nordafrikanische Exklaven: Spanien will ‚bewehrten’ Grenzzaun entschärfen (16.6.2018)

400 Afrikaner stürmen Grenzzaun zur spanischen Exklave Ceuta (8.6.2018)

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