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Gesellschaft

Scheiße im Kopf”: Politologe beschimpft AfD‐Wähler

Julian Schernthaner

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am

File source: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:G%C3%B6ttingen_0215.JPG

Der deutsche Politikwissenschaftler und Demokratieforscher Michael Lühmann sorgte mit einer umstrittenen Aussage über das Wahlergebnis in Sachsen für einige Aufregung.

Göttingen. – Die Wahlerfolge der patriotischen Alternative für Deutschland (AfD) in Sachsen und Brandenburg lassen niemanden kalt. Je nach Standpunkt äußerten sich Beobachter mit Genugtuung oder Sorge über den raschen Aufstieg der Partei, welche sich in beiden Ländern mehr als verdoppeln konnte und es in nur wenigen Jahren zur Volkspartei schaffte.

Lühmann: Sächsische Männer haben „Scheiße im Kopf”

Einer jener, welche das Wahlergebnis offensichtlich kritisch sehen, ist der Michael Lühmann vom Institut für Demokratieforschung der Universität Göttingen. Besonders der Umstand, dass diese im Freistaat unter männlichen Wählern zur stärksten Partei wurde, bereitete dem auf bundesdeutsche Parteiengeschichte spezialisierten Forscher einiges Kopfzerbrechen.

Noch am Wahlabend holte er daher zu einem wüsten Ausritt gegen das Wählerpotenzial der AfD aus: „Jeder dritte männliche Wähler in Sachsen hat mutmaßlich Scheiße im Kopf”. Dies begründete er damit, dass dieser entweder „ein Drecksnazi” sei, oder glaube „eine Drecksnazipartei wählen zu müssen, ohne Nazi sein zu wollen”. Immerhin markierte er die Positionierung mit dem Hashtag #MeineMeinung.

Scharfe Kritik an umstrittener Lühmann‐Aussage

Dennoch hagelte es in der Folge teils scharfe Kritik. So wunderte sich etwa der Politikwissenschaftler und patriotische Publizist Benedikt Kaiser darüber, dass Personen mit einer solchen Ansicht an einer anerkannten deutschen Hochschule unterrichten würde, gerade vor dem Hintergrund eines demokratischen Wahlergebnisses.

Die Kunde verbreitete sich auf Twitter schnell – mehr als 360 Personen retweeteten bis Montagnachmittag den Beitrag Kaisers. Reihenweise besuchten verärgerte Kommentatoren auch das Profil Lühmanns und schrieben diesem, was sie von der Aussage hielten.

Relativierung in zwei Schritten – Bewertung bleibt

Als sich daraufhin die Kritiker mehrten, löschte Lühmann seinen auch nach eigener Einordnung „sehr heftigen Tweet”. Allerdings nicht, um zurückzurudern – sondern um nachzulegen. Er sei nämlich nicht der Meinung die „Motivlage” für die AfD‐Wahl oder die „Zustandsbeschreibung” männlicher AfD‐Wähler „falsch getroffen” zu haben. Vielmehr würde der Rücklauf zu viel vermeintlich „braunen Mist” auf seine Timeline spülen.

Erst beim dritten Versuch gab er sich dann sachlich und räumte ein, dass er sich zu einem „emotionalen Tweet hinreißen” hätte lassen. Seinen Standpunkt hätte er vielmehr „analytischer ausdrücken sollen”. Er sei aber weiterhin der Ansicht, dass „jeder dritte Mann in Sachsen […] rechtsextrem” wähle. Seinem Ruf tat die Kontroverse übrigens keinen Abbruch – auch am Montag durfte er die zeitgleiche Wahl im benachbarten Brandenburg für das öffentlich‐rechtliche ZDF in einem Interview analysieren.

Universität distanziert sich von Aussage

Bei der Uni Göttingen gab man sich am Montag auf Anfrage der Tagesstimme zur Causa mit diplomatischer Distanzierung. Man verwies darauf, dass Lühmann auf Twitter „als Privatperson unterwegs” sei. Für Aussagen der Universität oder des Instituts gäbe es hingegen „institutionalisierte Twitter‐Accounts”, so Stine Marg, die geschäftsführende Leiterin des Instituts für Demokratieforschung.

Diesen Umstand habe Lühmann bis zum Vormittag „nicht deutlich gekennzeichnet”. Dies habe man nun nachholen lassen. Außerdem habe man bei Twitter bereits selbst darauf reagiert. Dort schrieb man bereits in den Morgenstunden, dass Statements von Mitarbeitern auf persönlichen Accounts nicht zwingend die Positionen der Institution oder Universität wiedergeben würden.

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5 Kommentare

5 Comments

  1. Avatar

    Zickenschulze

    2. September 2019 at 21:13

    dass Personen mit einer solchen Ansicht an einer anerkannten deutschen Hochschule unterrichten würde, ”

    sich wundern?
    Das Gift wird doch genau in Hochschulen wie Universitäten gestreut.
    Woher soll es sonst kommen? Zuallererst impliziert es sich von dort in die Köpfe derer, die glauben die Weisheit vorbehaltlos mit Löffeln zu fressen bekommen.

    Sobald die betreffende Universität hinterher auch noch zu differenzieren beginnt zwischen private Meinung und gelehrte These sagt das alles über die wahre Ideologie der Uni aus.
    Würde umgekehrt ein Lehrer aus der Uni nur ein Wort äußern, was dem Vorwurf „rechts” in die Nähe käme, flöge er sofort von der Uni.
    Hier befinden sich die Brutnester der Gesellschaftsspaltung und es muss aufgeräumt werden.

    Dazu ist es aber zu spät, weil der ganze Staatsapparat seit den Sechziger Jahren davon infiltriert, sprich unterwandert worden ist.

  2. Avatar

    Ganoven-Ede

    2. September 2019 at 23:01

    Leider ist die Information, dass uns das ZDF solche Leute als Experten verkauft, nur sehr unauffällig im Artikel versteckt. Aber nicht nur das ZDF, auch viele andere Medien:

    https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-politikum-gespraech/audio-gruene-grundwerte-100.html
    https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Was-macht-die-AfD-so-stark-id55324231.html
    https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/analyse-die-gruenen-werden-zum-machtfaktor/24969684.html?ticket=ST-15199466-M3nPItMlsVsKwBTilg5E-ap6
    https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/ostdeutsche-identitaet-was-ist-das
    https://www.deutschlandfunk.de/protestwaehler-im-osten-ist-die-unzufriedenheit-berechtigt.1784.de.html?dram:article_id=457061
    https://www.spiegel.de/politik/deutschland/gruene-im-ostwahlkampf-gegen-spucke-und-spott-a-1282083.html
    https://www.spiegel.de/plus/afd-report-ostdeutschland-sie-sind-laengst-da-a-00000000–0002-0001–0000-000165335729
    https://www.n-tv.de/politik/Der-Osten-muss-mit-den-Lebensluegen-brechen-article21052504.html
    https://www.latimes.com/world-nation/story/2019–08-21/violence-by-refugees-and-far-right-extremists-is-darkening-political-attitudes-in-germany
    https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2019–03/rechtsextremismus-ostdeutschland-verantwortung-erwiderung

    Noch ein Detail:
    Auf seiner Seite bei seinem Institut schreibt er:
    http://www.demokratie-goettingen.de/mitarbeiter/wissenschaftliche-mitarbeiter/michael-luhmann

    Oktober 1989 bis Februar 1990 friedlicher Revolutionär auf den Straßen Leipzigs”
    Damals war er 9 Jahre alt.

  3. Avatar

    Gotthelm Fugge

    2. September 2019 at 23:39

    Wer sind die eigentlichen Feinde der Demokratie und Spalter der Gesellschaft?
    In wessen Hirnen wabbern die angeführten Anal‐Excremente zuhauf herum?
    Wer sind sie eigentlich, die ungekrönten Links‐Grünen‐Moral‐ und Haltungsapostel, die aufrechten Gutmenschen‐Demokraten, der ungekrönten Modernisierungsgewinner und Globalisierungssieger, die die Lauterkeit der menschlichen Fortschrittsentwicklung mit eben NUR IHRER Moralmeßlatte der ach so „bunten, weltoffenen Gesellschaft bis zum Burka‐Saum” gleich einer Erbpacht beanspruchen
    Urteilen Sie selbst:

    1.
    https://www.achgut.com/artikel/gruene_wahlpartie_feiern_mit_goering_eckardt_und_die_partei_hat_immer_recht

    Grüne Wahlparty gestern (20190901), jetzt kann man die lang versteckte Polit‐Sau so richtig durchs Dorf treiben – Ganz unverhohlen – Jetzt auch mit der unverfälschten, arteigenen, fast passend auf den Grünen Leib geschnittenen stalinistischen SED‐Hymne.
    Man kann sie auch richtig hören (So lange es noch eingestellt ist):
    https://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-589061.html

    2.
    https://www.achgut.com/artikel/warum_ich_ein_nazi_bin

    Der aus dem politisch‐medialen Komplex der Lügenpresse, der Hofschranzen‐Berichtserstatter & Framing‐Volkserziehung ausgestiegene Journalist Matthias Matussek wollte NUR einen Geburtstag feiern.
    Ein Anfang ohne Ende.
    Dagegen stellt der Fall „Walter Lübke” mit seinen losgetretenen Rassismus‐Hype nur ein verächtlich marginales Krümel in der schöpferischen perversen Landschaft dieser Denunzianten‐ und Blockwart‐Adlaten dar.
    Mehr an einem Aufruf zu einem Mord geht nicht!
    https://www.youtube.com/watch?time_continue=6&v=SJv_zktIepk

  4. Avatar

    Andreas Seidel

    3. September 2019 at 10:20

    Einfach unglaublich ! Und sowas lehrt an einer Universität. Das solche Irren dann auch noch ihre verblendeten Ansichten als „Experten” im ÖR Fernsehen verbreiten dürfen, zeigt nur einmal mehr wie Menschen manipuliert werden sollen.

  5. Avatar

    Klasube

    3. September 2019 at 13:34

    Das, von einer öffentlichen Person, mit Lehrauftrag an einer deutschen Universität, bezahlt von unser aller Steuergeldern, ist eine Ungeheuerlichkeit – mir fehlen die Worte. Eine sofortige Suspendierung ist wohl das mindeste, was hier zu geschehen hat.
    Weshalb Herr Lühmann „Demokratieforscher” ist, liegt auf der Hand – er muss forschen, weil er von Demokratie nicht den Hauch eines blassen Schimmers hat!

    Man verwies darauf, dass Lühmann auf Twitter „als Privatperson unterwegs” sei.” Ach so, na dann, dann ist ja alles gut. Gilt dann aber hoffentlich für jeden, der sich auf einer sozialen Plattform äußert…!

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Gesellschaft

Zahl der Asylanträge in Europa erneut deutlich gestiegen

Joshua Hahn

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am

ASDF

Die Zahl der Asylgesuche in Europa hat im Vergleich zum Vorgängermonat stark zugenommen. Die Zahlen stammen von der EU‐Asylagentur Easo.

Valletta. – Besonders Migranten aus drei Ländern sind für den Zuwachs verantwortlich. 

26 Prozent mehr Asylanträge

Im Vergleich zum Juli dieses Jahres ist die Zahl der Asylanträge massiv angestiegen. Wie die „Welt“ berichtet, herrscht derzeit der Höchststand seit März 2017 vor. Insgesamt stellten 62.900 Migranten Asylanträge in den 28 EU‐Staaten sowie der Schweiz und Norwegen. Diese Zahl entspricht einem Zuwachs von 26 Prozent verglichen mit dem Vormonat. 

Die Anträge werden zu einem großen Teil von Migranten aus Afghanistan, Venezuela sowie Syrien gestellt. Wie die „Junge Freiheit“ berichtet, befinden sich unter den häufigsten zehn Herkunftsländern außerdem die Türkei, Pakistan, der Iran, Nigeria, Albanien, der Irak sowie Kolumbien. 

Easo: „Geringer Juniwert trägt Mitschuld“

Laut der EU‐Asylagentur Easo trägt der Juniwert eine Mitschuld an dem großen Wachstum, da dieser im Vergleich mit den Vorgängermonaten recht niedrig ausfiel. Trotzdem zeichnet sich bereits jetzt auch ein Jahreszuwachs verglichen mit dem Vorjahr ab. So wurden im Jahr 2019 bislang 400.500 Asylanträge gestellt – Dies entspricht einem Zuwachs von elf Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum im Jahr 2018.

Die Zahl der türkischen Anträge stieg mit 56 Prozent mehr als im Vormonat besonders stark an. 

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Gesellschaft

Botschafter des Gewissens”: Amnesty International ehrt Thunberg

Joshua Hahn

Veröffentlicht

am

ASDF Bild: Greta Thunberg / Anders Hellberg [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten)

In New York wurde die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg von der NGO Amnesty International geehrt. Sie bekam die Auszeichnung „Botschafter des Gewissens“ verliehen. 

New York. – Zuvor fiel der Zulauf zu den Veranstaltungen der Aktivistin im Gegensatz zu den europäischen „Fridays for Future“ – Demonstrationen in den Vereinigten Staaten auffallend klein aus.

Preis für „furchtlose Jugendliche“

Die NGO Amnesty International verlieh Greta Thunberg die Auszeichnung „Botschafter des Gewissens“ für ihr Engagement bei den „Fridays for Future“. In ihrer anschließenden Rede erklärte sie, der Preis sei für „all die furchtlosen Jugendlichen, die für ihre Zukunft kämpfen“. Dies berichtet „n‐tv“.

Thunberg beklagte, dass immer noch „so viele von uns [wegschauen]“, obwohl Menschen aufgrund des Klimawandels sterben würden. Der Generalsekretär von Amnesty International lobte die 16‐Jährige. Er sei froh, dass das Mädchen im Gegensatz zu anderen Erwachsenen und Jugendlichen nicht mit ihrem Protest warte, sondern diesen direkt umsetz.

Keine Zukunft für niemanden“

Laut der „Jungen Freiheit“ sagte der Generalsekretär in Bezug auf das Engagement der Klima‐Aktivistin: „Wenn sie bis morgen warten, wird es für niemanden von uns eine Zukunft geben.“ Deswegen sei er froh, dass die Jugendlichen, die an den Protesten teilnehmen, nicht bis morgen gewartet hätten. Die Bewegung hätte dadurch „Dinge getan, die diejenigen von uns, die seit Jahrzehnten kämpfen, nie gelungen sind.“

Unlängst reiste Thunberg mit einem Segelboot nach Amerika, um für eine vermeintlich emmissionsfreie Fortbewegung zu werben. Experten berechneten jedoch, dass bei der Reise unter Berücksichtigung verschiedener Faktoren im Endeffekt mehr CO2 ausgestoßen wurde, als wenn die Besatzung einfach geflogen wäre.

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Gesellschaft

Identitäre: Freilich‐Magazin untersucht „gelbe Flecken” der ÖVP

Julian Schernthaner

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am

ASDF Bild Identitären-Demo: Identitäre Bewegung Österreich / Bild Freilich-Studie: Freilich - Magazin für Selbstdenker / Collage: Die Tagesstimme.

Mit einer brisanten Veröffentlichung lässt das patriotische Magazin Freilich aufhorchen: in einer neuen Broschüre stellt es Äußerungen und Inhalte der Identitären jenen der ÖVP gegenüber.

Graz. – Knalleffekt in der von der Volkspartei beförderten Debatte rund um ein mögliches Verbot der Identitären Bewegung (IBÖ): Eine pikante neue 13‐seitigen Broschüre des Freilich-Magazins mit dem provokanten Titel „Die gelben Flecken der ÖVP” stellt mit über 50 Belegen für sechs zentralen Themenkomplexe weitgehende Überschneidungen in der inhaltlichen Ausrichtung der beiden Akteure heraus.

Überschneidungen in allen gemeinsamen Themenbereichen

Die Studie, einer Aussendung des Freilich‐Magazins zufolge aus der Feder hauseigener Populismusexperten, kontrastiert die Programmatik und Praxis der Kurz‐ÖVP mit den Inhalten der Identitären und kommt dabei zum interessanten Schluss, dass es „eigentlich keinen Unterschied zwischen ’neuer Volkspartei’ und Identitären in allen Themenbereichen, wo sie sich schneiden” gäbe.

Um diesen Befund zu untermauern stellt das Magazin in seiner Studie sowohl Originalzitate hochrangiger Vertreter als auch offizielle Positionspapiere nebeneinander. Dabei zeigt sich auffällig: Egal ob Migrationsthema, die Frage nach einem ‚Bevölkerungsaustausch’, das Themengebiet politischer Islam, die Forderung nach Leitkultur, ja sogar Ansätze bei Gedenkkultur und Familienpolitik sind oft inhaltlich dieselben. Überwiegend fällt dabei sogar ähnliches bis deckungsgleiches Vokabular.

Freilich: Kurz will „identitäre Inhalte für sich monopolisieren”

Dies bedeute demnach also: „Während sich die Identitäre Bewgung gegen die Unterstellung wehrt, extremistisch zu sein […] vollzieht sich auf innenpolitischer Ebene der paradoxe Prozess, dass identitäre Inhalte ganz woanders, aber in gleicher Dichte auftauchen.” Deshalb biete sich die Frage, ob die neue Volkspartei bewusst oder unbewusst Ideen der Neuen Rechten rezipiere und in politische Praxis übernehme.

Damit einher gehe auch die Frage, aus welchen Überlegungen die Praxis der Volkspartei „weniger extremistisch sein soll als die Metapolitik der Identitären”, zumal Letztere „ihre Ideen friedlich vertreten” würden. Man vermutet deshalb, dass Kurz „identitäre Inhalte für sich monopolisieren” wolle. Damit könne die ÖVP verhindern, dass sie in ihrer Identitätspolitik „von rechts getrieben” werde.

Die vollständige Freilich-Broschüre finden Sie zum kostenlosen Download »hier«.


Weiterlesen:

Umstrittener Vorschlag: ÖVP will Identitären‐Verbot vor Wahl durchboxen (9.9.2019)

Fallstudie: Ist die Identitäre Bewegung Österreich rechtsextrem? (AK Nautilus, 2018, 53 S.)

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