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Wieder Anschlag auf eine FPÖ-Einrichtung

Norbert Hofer (FPÖ) sprach in diesem Zusammenhang von „höchst bedenklichen Entwicklungen“.

2 Minuten Lesezeit
<p>Bild: FPÖ-Klubobmann Norbert Hofer / Ailura, CC BY-SA 3.0 AT [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/at/deed.en">CC BY-SA 3.0 at</a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:20161204_Bundespr%C3%A4sidentenwahl_5012.jpg">via Wikimedia Commons</a> (Bild zugeschnitten)</p>

Bild: FPÖ-Klubobmann Norbert Hofer / Ailura, CC BY-SA 3.0 AT [CC BY-SA 3.0 at], via Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten)

Feldbach. Am Wochenende ist ein Feueranschlag auf die FPÖ-Bezirkszentrale in der steirischen Stadt Feldbach versucht worden. Der Brandsatz prallte allerdings an der Alu-Glasfassade des Gebäudes ab und verbrannte am Boden. Die Täter rissen zudem ein Messingschild aus dem Mauerwerk und beschädigten mehrere Werbeplakate, wie der ORF berichtet.

Rund 1.000 Euro Sachschaden

Eine Zeugin hatte in der Nacht auf Samstag gegen 0.20 Uhr zwei männliche Stimmen gehört – die Männer könnten für den versuchten Brandanschlag verantwortlich sein. Seitens Polizei heißt es, dass sich der Schaden auf rund 1.000 Euro beläuft. Durch die Flammen kam es zu einer starken Rauchentwicklung, verletzt wurde jedoch niemand.

Ein ähnlicher Anschlag ereignete sich erst im August. In der Nacht auf den 12. August hatten vier Täter Brandsätze gegen die Landesgeschäftsstelle der FPÖ in St. Pölten geworfen (Die Tagesstimme berichtete). Ein Tatverdächtiger, der sich wegen Brandverletzungen im Krankenhaus medizinisch behandeln ließ, wurde festgenommen. Ein Gutachten, das die sichergestellten Spuren am Tatort untersuchte, brachte laut Leopold Bien, Sprecher der Staatsanwaltschaft St. Pölten, keine belastenden Beweise. Das bedeute aber nicht, dass der Verdächtige damit von den Vorwürfen entlastet sei.

Hofer fordert mahnende Worte

FPÖ-Klubobmann Norbert Hofer verurteilte am Montag die „gewalttätige Attacke“ in einer Aussendung. Er sprach nach dem Vorfall in St. Pölten und dem nun zweiten Anschlag auf eine FPÖ-Einrichtung in einer Aussendung von „höchst bedenklichen Entwicklungen“. Politik sei „ein Wettbewerb der Ideen“. Die Parteien seien unterschiedlicher Meinung, „aber der Wahlkampf darf nicht so weit gehen, dass es zu gewalttätigen Attacken kommt“. Hofer fordert daher auch mahnende Worte von Bundespräsident Alexander Van der Bellen ein. „Ein solches gewalttätiges Vorgehen gegen den politischen Mitbewerber darf in einer funktionierenden Demokratie keinen Platz haben“, wie Hofer abschließend betont.

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