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Gesellschaft

Evangelische Kirche will Schiff zur „Seenotrettung“ ins Mittelmeer schicken

Joshua Hahn

Veröffentlicht

am

Bild (Bedford-Strohm): Sandro Halank, Wikimedia Commons, CC-BY-SA 3.0 [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten)

Die deutsche Evangelische Kirche will ein eigenes Schiff ins Mittelmeer schicken.

Berlin. – Eine Resolution soll nun „nach gründlicher Prüfung“ laut dem EKD-Ratsvorsitzenden Heinrich Bedford–Strohm umgesetzt werden. Das Schiff soll zur vermeintlichen Seenotrettung eingesetzt werden. 

Exemplarisches Handeln“

Bei der Aktion gehe es nicht nur um die Symbolik, sondern vor allem darum, ein Exempel zu statuieren. Bedford-Strohm, außerdem noch Landesbischof der evangelisch-lutherischen Gemeinde in Bayern, erklärte wörtlich: „Es ist mehr als die Symbolik, es geht um exemplarisches Handeln. Es werden Menschen im Mittelmeer gerettet.“

Wie die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet, sieht der Beschluss konkret vor, dass die Evangelische Kirche ein Schiff kaufen will. Für den Unterhalt soll ein neuer Verein mit „breiter gesellschaftlicher Beteiligung“ gegründet werden.

Die Forderung, dass sich die Kirche aktiv an den Handlungen im Mittelmeer beteiligen soll, wurden auf dem letzten Kirchentag der Evangelischen Kirche Deutschland erhoben. 

Not hat keine Nationalität“

Am Donnerstag betonte Bedford–Strohm bei einer Veranstaltung in Berlin: „Not hat keine Nationalität“. Es könne nicht hingenommen werden, dass Menschen im Mittelmeer ertrinken. Dies gelte vor allem für Personen, welche den christlichen Glauben ausleben.

Er drückte seinen „hohen Respekt“ aus für vermeintliche Seenotretter, welche auch dazu bereit sind, Sanktionen zu riskieren. Das Schiff selbst soll von der Evangelischen Kirche sowie weiteren nahestehenden Organisationen gekauft werden. 

Katholische Bischöfe spendeten für Mittelmeer-NGO

Dass sich Geistliche christlicher Kirchen in Deutschland im Sinne der sogenannten Seenotrettung engagieren, ist gleichzeitig keinesfalls Neuland. Im Vorjahr sorgten etwa zwei katholische Bischöfe für Schlagzeilen, als sie jeweils 50.000 Euro aus Kirchenmitteln an die umstrittene deutsche Mittelmeer-NGO „Mission Lifeline” spendeten – Die Tagesstimme berichtete.

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6 Kommentare

6 Comments

  1. Avatar

    Andreas Seidel

    12. September 2019 at 14:09

    Von jemanden der vor dem Islam den Kotau macht, habe ich nichts anderes erwartet. Dieser Mann ist eine Schande für jeden aufrichtigen Christen.

  2. Avatar

    Klasube

    12. September 2019 at 14:49

    Menschen in Not zu helfen, ist eine der elementarsten Aufgaben der Kirchen. Weshalb allerdings jede andere als die christlichen Kirchen sich „vornehm zurückhalten”, wird mir stets verschlossen bleiben. Die überwiegende Mehrheit der Migranten ist muslimischen Glaubens, aber die muslimischen Organisationen (Kirchen?) bauen lieber Prunk-Moscheen, als sich auch nur zur Thematik zu äußern, geschweige denn zu engagieren.
    Desweiteren, Herr Bedford-Strohm, sterben überall auf der Welt ein Vielfaches der Menschen, die im Mittelmeer ums Leben kommen. Weshalb tut die Kirche nichts an anderen Orten des Leidens? Weshalb stellt sie sich hier sogar gegen Recht und Gesetz (und gegen die Vernunft)?
    Weil es spektakulärer und medienwirksamer ist…?

  3. Avatar

    Willi Beckert

    12. September 2019 at 16:45

    Kommt Herr Bedford-Strohm dann auch für die Kosten der Flüchtlinge auf?? Retten und der Regierung aufs Auge drücken ist recht einfach. Wenn ich nicht schon aus dem Club ausgetreten wäre, wäre das jetzt ein Grund.

  4. Avatar

    Hellmund

    12. September 2019 at 16:47

    Kirchen werden für 1 € verkauft, weil man sie angeblich weder sanieren, noch unterhalten kann. Der Staat muss die Zwangssteuer der Kirchen( mit Steuermitteln) kassieren und Herr Bedforth-Strohm will ein Schiff kaufen, das dann wieder andere unterhalten müssen. Wie war das doch gleich mit dem Populismus? Hilft nur eins – Kirchenaustritt! Damit auch er begreift wo es lang geht!

  5. Avatar

    Helmut

    12. September 2019 at 18:54

    Mir reichts, ich werde morgen von der Kirche austreten! Ist zum kotzen was hier in Deutschland seit Jahren so vor sich geht. Terroristen finanziell mit Millionen unterstützen, deren „Präsident” stets öffentlich prahlt mit diesem Geld seine Helden mit monatlich an die 3000€ zu entlohnen, welche einen Juden ermordet haben. Und sowas von einer Deutschen Regierung, die das sehr wohl auch weis. Und nun fängt die Kirche auch noch an dieser Religion zu helfen, dass sie das erreicht was sie will. Europa beherrschen! Würden die erst mal den Christen in den arabischen Ländern helfen. Aber nein, das ist zu gefährlich. Da schaut man lieber weg und lässt die verrecken. Ich bin Deutscher und gehe demnächst in Rente, dann werde ich dieses Land für immer verlassen.

  6. Avatar

    Zickenschulze

    13. September 2019 at 13:28

    Not hat keine Nationalität“

    Dummheit auch nicht.

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Gesellschaft

Personalmangel: Deutsche Bahn setzt weiter auf Migranten

Joshua Hahn

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am

ASDF Symbolbild: Pixabay [CC0]

Bereits seit geraumer Zeit hat die deutsche Bahn mit einem Mangel an Personal zu kämpfen. Um diesem entgegenzuwirken, wird auf der Suche nach Lokführern künftig weiter verstärkt auf Migranten gesetzt. 

Stuttgart. – Die Maßnahme kostet über eine Million Euro und wird unter anderem von der Bundesagentur für Arbeit organisiert.  Das Projekt der deutschen Bahn in Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit steht exklusiv Migranten mit Flüchtlingsstatus zur Verfügung.

Check-up“ für Migranten

Im Rahmen eines „Check-ups“ können die Asylbewerber an einen Ausbildungsplatz gelangen. Der Kurs dauert acht Wochen und soll laut der Internetseite des Unternehmens dazu dienen, die Grundkenntnisse in verschiedenen Fächern wie Mathematik oder Naturwissenschaften und Technik „aufzufrischen“.

Nachdem sie außerdem berufsbezogenen Deutschunterricht erhalten haben, müssen die Migranten noch einen medizinisch-psychologischen Test absolvieren, um die Ausbildung antreten zu können. 

Perspektive für Geflüchtete“

Der Verkehrsminister Baden-Württembergs, Winfried Hermann (Grüne), sieht im Programm eine „neue Perspektive für Geflüchtete“. Wie der Focus berichtet, haben die ersten 15 Asylanten im Rahmen des Programms bereits eine Ausbildung in Mannheim begonnen. Die Gruppe besteht aus Syrern, Tunesiern und Marokkanern, welche teilweise bereits feste Verträge hätten. 

Auf der Internetseite der Deutschen Bahn heißt es, dass der neue „Check-up“ am 23. März 2020 starte. Das Unternehmen hadert bereits seit einiger Zeit mit ausbleibenden Bewerbungen, laut Eigenangaben fehlen ihm in Deutschland insgesamt 1.000 Triebwagenführer.

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Gesellschaft

Essen: Arabische Clans liefern sich Schlägerei in Gerichtssaal

Joshua Hahn

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ASDF Symbolbild (Landgericht Essen): Wikimedia Commons [CC0]

Auf einem Video ist zu sehen, wie mehrere aufgebrachte Migranten von Polizeibeamten niedergerungen werden.

Essen. –  Während einer Verhandlung kam es am Donnerstag in Essen zu wüsten Szenen, als zwei Clans sich nach der Urteilsverkündung im Gerichtssaal eine Schlägerei lieferten.

Acht Verurteilungen in vorangegangenem Prozess

Bei der Berichtsverhandlung zuvor gab es acht Verurteilungen im Fall einer Clan-Fehde. Nachdem zwei der Angeklagten Zuschauer der anderen Großfamilie provozierten, artete die Situation schnell aus: Auf einem im Internet kursierenden Video ist zu sehen, wie sich mehrere Personen in einem unübersichtlichen Gerichtssaal beschimpfen und schlagen. Die Polizei ist damit beschäftigt, die aufgebrachten arabischen Migranten voneinander zu trennen. 

Wie die Welt berichtet, ist der Grund für die Verurteilung, dass die Angeklagten ein Mitglied der verfeindeten Familie auf einem Schulhof zusammenschlugen. Das Opfer sitzt laut dem Sender RTL offenbar selber in Untersuchungshaft – wegen eines Sexualdelikts.

Staatanwaltschaft erwägt Ermittlungen

Die Staatsanwaltschaft gab an, prüfen zu wollen, ob es aufgrund der Schlägerei Ermittlungen geben wird. Bei den Auseinandersetzungen wurde ein Mann abgeführt, insgesamt waren über 20 Polizei- und Justizbeamte nötig, um die Situation zu beruhigen. 

Die Gerichtsverhandlung stand von Anfang an unter besonderem Schutz. So wurde beispielsweise die Verhandlungen von der Polizei gefilmt, außerdem waren präventiv Beamte vor dem Gerichtsaal zum Schutz aufgestellt. 

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Gesellschaft

Hessen führt zentrales Meldeportal gegen „Hass und Hetze“ ein

Joshua Hahn

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ASDF Bild (Volker Bouffier, CDU): de:Benutzer: Viet2001 (Viet-Hoang Nguyen) [CC BY-SA 3.0 DE] (Bild zugeschnitten)

Das Bundesland Hessen hat am Donnerstag als erstes deutsches Bundesland ein zentrales Meldesystem gegen „Hass und Hetze“ eingeführt. 

Wiesbaden. – Das von Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) vorgestellte Portal trägt den Namen „Hessen gegen Hetze“. Auf der offiziellen Internetseite lassen sich ab sofort vermeintliche „Hasskommentare“ melden, wie die „Hessenschau“ berichtet. Zusätzlich muss man den Link zum Kommentar angeben. Alternativ können Screenshots angehängt werden, der Absender hingegen kann anonym bleiben. Anschließend sollen die Kommentare von „Experten“ geprüft werden. 

Der Ministerpräsident betonte, dass es das erste Portal dieser Art in Deutschland sei: „Das ist keine Alltagsfliege, sondern soll eine Dauereinrichtung sein.“ Es sei nun „eine breite gesellschaftliche Unterstützung“ nötig, um gegen „Hass und Hetze“ zu kämpfen. 

Al-Wazir: „Senkung der Hemmschwelle“

Der stellvertretende Regierungschef Hessens, Al-Wazir (Grüne), lobte das Projekt. Zwar sei Hessen ein sicheres Bundesland, trotzdem ließen sich Tendenzen erkennen, welche eine „Senkung der Hemmschwelle“ in Sachen „Hass und Hetze“ aufzeigten. Er betonte laut Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ dass auch online gelte, was offline der Fall ist. 

Erst im vergangenen Herbst stellte die hessische Regierung einen Aktionsplan vor, um das vermeintliche Problem „rechter Hetze“ besser eindämmen zu können. Die Justizministerin gab an, dass es nicht reiche, die Inhalte nur zu löschen, vielmehr müsse es auch zu einer strafrechtlichen Verfolgung kommen. 

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