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Gesellschaft

Evangelische Kirche will Schiff zur „Seenotrettung“ ins Mittelmeer schicken

Joshua Hahn

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Die deutsche Evangelische Kirche will ein eigenes Schiff ins Mittelmeer schicken.

Berlin. – Eine Resolution soll nun „nach gründlicher Prüfung“ laut dem EKD-Ratsvorsitzenden Heinrich Bedford–Strohm umgesetzt werden. Das Schiff soll zur vermeintlichen Seenotrettung eingesetzt werden. 

„Exemplarisches Handeln“

Bei der Aktion gehe es nicht nur um die Symbolik, sondern vor allem darum, ein Exempel zu statuieren. Bedford-Strohm, außerdem noch Landesbischof der evangelisch-lutherischen Gemeinde in Bayern, erklärte wörtlich: „Es ist mehr als die Symbolik, es geht um exemplarisches Handeln. Es werden Menschen im Mittelmeer gerettet.“

Wie die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet, sieht der Beschluss konkret vor, dass die Evangelische Kirche ein Schiff kaufen will. Für den Unterhalt soll ein neuer Verein mit „breiter gesellschaftlicher Beteiligung“ gegründet werden.

Die Forderung, dass sich die Kirche aktiv an den Handlungen im Mittelmeer beteiligen soll, wurden auf dem letzten Kirchentag der Evangelischen Kirche Deutschland erhoben. 

„Not hat keine Nationalität“

Am Donnerstag betonte Bedford–Strohm bei einer Veranstaltung in Berlin: „Not hat keine Nationalität“. Es könne nicht hingenommen werden, dass Menschen im Mittelmeer ertrinken. Dies gelte vor allem für Personen, welche den christlichen Glauben ausleben.

Er drückte seinen „hohen Respekt“ aus für vermeintliche Seenotretter, welche auch dazu bereit sind, Sanktionen zu riskieren. Das Schiff selbst soll von der Evangelischen Kirche sowie weiteren nahestehenden Organisationen gekauft werden. 

Katholische Bischöfe spendeten für Mittelmeer-NGO

Dass sich Geistliche christlicher Kirchen in Deutschland im Sinne der sogenannten Seenotrettung engagieren, ist gleichzeitig keinesfalls Neuland. Im Vorjahr sorgten etwa zwei katholische Bischöfe für Schlagzeilen, als sie jeweils 50.000 Euro aus Kirchenmitteln an die umstrittene deutsche Mittelmeer-NGO „Mission Lifeline“ spendeten – Die Tagesstimme berichtete.

6 Comments

6 Comments

  1. Avatar

    Andreas Seidel

    12. September 2019 at 14:09

    Von jemanden der vor dem Islam den Kotau macht, habe ich nichts anderes erwartet. Dieser Mann ist eine Schande für jeden aufrichtigen Christen.

  2. Avatar

    Klasube

    12. September 2019 at 14:49

    Menschen in Not zu helfen, ist eine der elementarsten Aufgaben der Kirchen. Weshalb allerdings jede andere als die christlichen Kirchen sich „vornehm zurückhalten“, wird mir stets verschlossen bleiben. Die überwiegende Mehrheit der Migranten ist muslimischen Glaubens, aber die muslimischen Organisationen (Kirchen?) bauen lieber Prunk-Moscheen, als sich auch nur zur Thematik zu äußern, geschweige denn zu engagieren.
    Desweiteren, Herr Bedford-Strohm, sterben überall auf der Welt ein Vielfaches der Menschen, die im Mittelmeer ums Leben kommen. Weshalb tut die Kirche nichts an anderen Orten des Leidens? Weshalb stellt sie sich hier sogar gegen Recht und Gesetz (und gegen die Vernunft)?
    Weil es spektakulärer und medienwirksamer ist…?

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    Willi Beckert

    12. September 2019 at 16:45

    Kommt Herr Bedford-Strohm dann auch für die Kosten der Flüchtlinge auf?? Retten und der Regierung aufs Auge drücken ist recht einfach. Wenn ich nicht schon aus dem Club ausgetreten wäre, wäre das jetzt ein Grund.

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    Hellmund

    12. September 2019 at 16:47

    Kirchen werden für 1 € verkauft, weil man sie angeblich weder sanieren, noch unterhalten kann. Der Staat muss die Zwangssteuer der Kirchen( mit Steuermitteln) kassieren und Herr Bedforth-Strohm will ein Schiff kaufen, das dann wieder andere unterhalten müssen. Wie war das doch gleich mit dem Populismus? Hilft nur eins – Kirchenaustritt! Damit auch er begreift wo es lang geht!

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    Helmut

    12. September 2019 at 18:54

    Mir reichts, ich werde morgen von der Kirche austreten! Ist zum kotzen was hier in Deutschland seit Jahren so vor sich geht. Terroristen finanziell mit Millionen unterstützen, deren „Präsident“ stets öffentlich prahlt mit diesem Geld seine Helden mit monatlich an die 3000€ zu entlohnen, welche einen Juden ermordet haben. Und sowas von einer Deutschen Regierung, die das sehr wohl auch weis. Und nun fängt die Kirche auch noch an dieser Religion zu helfen, dass sie das erreicht was sie will. Europa beherrschen! Würden die erst mal den Christen in den arabischen Ländern helfen. Aber nein, das ist zu gefährlich. Da schaut man lieber weg und lässt die verrecken. Ich bin Deutscher und gehe demnächst in Rente, dann werde ich dieses Land für immer verlassen.

  6. Avatar

    Zickenschulze

    13. September 2019 at 13:28

    „Not hat keine Nationalität“

    Dummheit auch nicht.

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