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Throm (CDU) fordert gemeinnützige Dienstpflichten für Asylbewerber

Der CDU-Politiker Throm fordert die Einführung einer Dienstpflicht für Asylbewerber – auch als Signal an die Mehrheitsbevölkerung.

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<p>Bild (Alexander Throm 2011): Felix König [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by/3.0">CC BY 3.0</a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Alexander_Throm_2011.JPG">via Wikimedia Commons</a> (Bild zugeschnitten)</p>

Bild (Alexander Throm 2011): Felix König [CC BY 3.0], via Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten)

Berlin. – Im Gespräch über arbeitslose Migranten schaltete sich nun der christdemokratische Innenpolitiker Alexander Throm ein. Über gemeinnützige Dienstpflichten will der Politiker Migranten an den Arbeitsmarkt „heranführen“.

Throm glaubt an Motivation für Asylbewerber

Im Interview mit der „Welt“ erklärte Throm, die Maßnahme solle Asylbewerbern zur Motivation verhelfen. Sie könnten durch die Dienstpflicht außerdem an den Arbeitsmarkt „herangeführt“ werden. Wörtlich erklärte er: „Wir könnten viel mehr Schutzberechtigte in Ausbildung und Beruf bringen, wenn man sie über integrative, gemeinnützige Dienstpflichten an den Arbeitsmarkt heranführen würde“.

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Der CDU-Politiker betonte, dass der „Übergang in ein besser bezahltes Arbeits- oder Ausbildungsverhältnis“ anschließend „jederzeit“ möglich sei. Im Rahmen der Integrationskurse sollen die Migranten auf gemeinnützige Arbeiten vorbereitet werden, zu welchen sie nach Abschluss der Ausbildung verpflichtet sein sollen.

Arbeit bei Wohlfahrtsverbänden

Denkbar wäre laut Throm beispielsweise die Arbeit in Wohlfahrtsverbänden oder in anderen gemeinnützigen kommunalen Einrichtungen. Dies berichtet „Unternehmen-Heute“. Außerdem könnten die Asylbewerber im Bereich des Natur- und Umweltschutz eingesetzt werden: „Aber auch bei Naturschutzmaßnahmen und der anstehenden Aufforstung des Waldes werden viele Helfer benötigt.“

Laut der „Jungen Freiheit“ beziehen derzeit rund 600.000 Asylbewerber in Deutschland Arbeitslosengeld. Throm betonte, dass vermutlich viele der Migranten mit Schutzstatus die Möglichkeit in Anspruch nehmen werden, nach einigen Jahren, nicht wie eigentlich vorgesehen, in ihre Heimat zurückzukehren, sondern in Deutschland zu bleiben.

Die gemeinnützigen Dienste der Asylbewerber könnten seiner Ansicht nach folglich ein „positives Signal nach innen, an unsere Bevölkerung“, senden.

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