Connect with us

Deutschland

Throm (CDU) fordert gemeinnützige Dienstpflichten für Asylbewerber

Joshua Hahn

Published

on

Der CDU-Politiker Throm fordert die Einführung einer Dienstpflicht für Asylbewerber – auch als Signal an die Mehrheitsbevölkerung.

Berlin. – Im Gespräch über arbeitslose Migranten schaltete sich nun der christdemokratische Innenpolitiker Alexander Throm ein. Über gemeinnützige Dienstpflichten will der Politiker Migranten an den Arbeitsmarkt „heranführen“.

Throm glaubt an Motivation für Asylbewerber

Im Interview mit der „Welt“ erklärte Throm, die Maßnahme solle Asylbewerbern zur Motivation verhelfen. Sie könnten durch die Dienstpflicht außerdem an den Arbeitsmarkt „herangeführt“ werden. Wörtlich erklärte er: „Wir könnten viel mehr Schutzberechtigte in Ausbildung und Beruf bringen, wenn man sie über integrative, gemeinnützige Dienstpflichten an den Arbeitsmarkt heranführen würde“.

Der CDU-Politiker betonte, dass der „Übergang in ein besser bezahltes Arbeits- oder Ausbildungsverhältnis“ anschließend „jederzeit“ möglich sei. Im Rahmen der Integrationskurse sollen die Migranten auf gemeinnützige Arbeiten vorbereitet werden, zu welchen sie nach Abschluss der Ausbildung verpflichtet sein sollen.

Arbeit bei Wohlfahrtsverbänden

Denkbar wäre laut Throm beispielsweise die Arbeit in Wohlfahrtsverbänden oder in anderen gemeinnützigen kommunalen Einrichtungen. Dies berichtet „Unternehmen-Heute“. Außerdem könnten die Asylbewerber im Bereich des Natur- und Umweltschutz eingesetzt werden: „Aber auch bei Naturschutzmaßnahmen und der anstehenden Aufforstung des Waldes werden viele Helfer benötigt.“

Laut der „Jungen Freiheit“ beziehen derzeit rund 600.000 Asylbewerber in Deutschland Arbeitslosengeld. Throm betonte, dass vermutlich viele der Migranten mit Schutzstatus die Möglichkeit in Anspruch nehmen werden, nach einigen Jahren, nicht wie eigentlich vorgesehen, in ihre Heimat zurückzukehren, sondern in Deutschland zu bleiben.

Die gemeinnützigen Dienste der Asylbewerber könnten seiner Ansicht nach folglich ein „positives Signal nach innen, an unsere Bevölkerung“, senden.

6 Comments

6 Comments

  1. Avatar

    SauseWind

    12. September 2019 at 14:12

    Asyl ist immer nur Schutz auf Zeit. Haben sich die Fluchtursachen im Heimatland gelegt, muss der Asylant das Gastland verlassen. Eine Integration würde deshalb nur falsche Hoffnungen wecken. Der CDU Politiker verwischt hier wie üblich Asyl mit Migration und verstößt dabei gegen das Grundgesetz.
    Inwiefern hilft es den 5 Millionen Deutschen wieder in Lohn und Brot zu kommen und ein würdevolles, selbstbestimmtes Leben zu führen, wenn Fremde bevorzugt werden?

    • Avatar

      Klasube

      12. September 2019 at 15:40

      Ich gebe Ihnen recht – dazu müßte aber erst einmal der politische Wille da sein, nämlich abschieben (oder eben auch internieren) wer kein Bleiberecht hat. Aber wer ein Bleiberecht hat, sollte doch auch etwas für sein Gastland tun, oder? Ist das jetzt wieder fremdenfeindlich und rassistisch? Ich muss auch etwas für meinen Lebensunterhalt tun…!

  2. Avatar

    Heimatvertriebener

    12. September 2019 at 14:31

    Für mich ist die Forderung ein Windei, mit dem nur dem Volk suggeriert werden soll, wie gut zu integrieren diese Menschen sind. Natürlich klappt das bei einem gewissen Teil, aber niemals bei der großen Mehrheit.

    Dann sollte der gute Mann auch bitte mal erklären, woher für die immer noch viel zu große Zahl an Neuankömmlingen die Wohnungen kommen sollen und – da es weit überwiegend Männer sind – Frauen. Ach klar, Familiennachzug.

    Große Städte wie Berlin quellen jetzt schon lange über und auf dem Land gibts oft nicht viel Arbeit. Umnsonst hat nicht ein Politike für Berlin einen Zuzugsstopp für Asylanten gefordert, was natürlich von allen anderen empört zurückgewiesen wurde.

  3. Avatar

    Klasube

    12. September 2019 at 15:06

    Die gemeinnützigen Dienste der Asylbewerber könnten seiner Ansicht nach folglich ein „positives Signal nach innen, an unsere Bevölkerung“, senden.
    Auf ein solches Signal wartet unsere Bevölkerung schon seit Jahren! Das wäre für alle eine „Win-Win“-Situation und die Gründe liegen auf der Hand. Außerdem könnte diese Maßnahme das Argument entkräften: …die kriegen alles in den Hals gestopft und brauchen nicht mal was dafür zu tun“. Stimmt ja auch, oder?
    In meiner unmittelbaren Umgebung schließ drei Restaurants, weil sie keine „Fachkräfte“ für die Küche und den Service bekommen. Auf der anderen Seite holen wir Hunderttausende ins Land mit der Argumentation „Deutschland braucht Fachkräfte“.
    So ein Unfug – da stimmt doch was nicht…!

    • Avatar

      Heimatvertriebener

      12. September 2019 at 17:46

      Solange wie den Herrschaften in ihren Unterkünften auch noch deutsche und andere bezahlte Putzfrauen ihren Dreck wegräumen werden sie sich überwiegend als Merkels Gäste mit Sonderstatus fühlen.

      Eine erste Änderung könnte gleich mal hier erfolgen. Aber wahrscheinlich wird das Ergebnis dann nicht unbedingt mitteleuropäischen Anforderungen entsprechen.

      • Avatar

        Klasube

        16. September 2019 at 11:15

        Asylanten-Wohnheim vor meiner Nase in ca. 100 m Entfernung.
        Während die Bewohner herumstehen und schwätzen oder mit den Kindern spielen, macht das Stadtgartenamt den Rasen und den Spielplatz in der Einrichtung.
        Aber wenigstens haben wir Anwohner seitdem den Glasfaseranschluß, um den wir jahrelang gebeten haben…!

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Beliebt