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Vereinte Nationen

Thunberg und weitere Kinder legen Beschwerde gegen Deutschland ein

Am Rande des UN-Klimagipfels gab Greta Thunberg bekannt, mit 15 weiteren Kindern Beschwerde gegen Deutschland bei den Vereinten Nationen eingelegt zu haben – wegen vermeintlicher Verstöße gegen die UN-Kinderrechtskonvention.

2 Minuten Lesezeit
<p>Symbolbild: Anders Hellberg [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0">CC BY-SA 4.0</a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Greta_Thunberg_5.jpg">via Wikimedia Commons</a> [Bild zugeschnitten]</p>

Symbolbild: Anders Hellberg [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons [Bild zugeschnitten]

New York. – Nicht nur gegen Deutschland, auch gegen die Türkei, Brasilien, Frankreich sowie Argentinien wurde Beschwerde eingereicht.

Staaten unternehmen angeblich „nicht genug“ gegen Klimawandel

Grund der Beschwerde ist laut Angaben des Mädchens, dass die genannten Staaten nicht genug gegen den Klimawandel unternehmen würden. Damit würden sie folglich gegen die UN-Kinderrechtskonvention verstoßen. Zusammen mit 15 weiteren Kindern reichte Thunberg deshalb eine offizielle Beschwerde ein.

Die NGO Unicef gab an, das Anliegen der Gruppe zu unterstützen, auch wenn sie kein offizieller Partner von ihr sei. Dies berichtet der „Focus“. Auch rechtliche Unterstützung haben die Kinder, welche zwischen acht und 17 Jahre alt sind. Eine Rechtsanwaltskanzlei arbeitet mit ihnen zusammen.

Trump: „Glückliches junges Mädchen“

Im Gegensatz zu diversen anderen Staatsoberhäuptern und Medienvertretern kommentierte der US-amerikanische Präsident Donald Trump die Rede Thunbergs beim Klimagipfel sarkastisch. In einem Tweet erklärte er: „Sie scheint ein sehr glückliches junges Mädchen zu sein, das sich auf eine glänzende und wundervolle Zukunft freut. So schön zu sehen!“

Die Aktivistin fiel beim Gipfel vor allem durch ihren Gefühlsausbruch auf. Den Tränen nahe warf sie den Politikern beispielsweise vor, ihr durch fahrlässiges Handeln die „Kindheit gestohlen“ zu haben. Kanzlerin Merkel reagierte bei einem Treffen umgehend auf die Vorwürfe und erklärte laut der „Bild“: „Wir alle haben den Weckruf der Jugend vernommen.“

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