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Gesellschaft

Nach Treffen mit AfD-Meuthen: Filmförderung trennt sich von Mendig

Monika Šimić

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am

Dieses Bild sorgt derzeit für Aufregung in der deutschen Filmbranche: Ein privates Treffen von AfD-Chef Jörg Meuthen (li.), HessenFilm-Leiter Hans Joachim Mendig (mi.) und PR-Berater Moritz Hunzinger. Bild: Screenshot Instagram-Seite Jörg Meuthen.

Weil er sich privat mit AfD-Chef Jörg Meuthen getroffen hatte, wurde Hans Joachim Mendig nun als Geschäftsführer der HessenFilm abberufen.

Frankfurt. Vor einigen Tagen forderte eine Vielzahl an Künstlern den Geschäftsführer der HessenFilm, Hans Joachim Mendig, auf, von seiner Position zurückzutreten. Der Grund: Er traf sich mit einem der beiden Bundessprecher der Alternative für Deutschland (AfD), Jörg Meuthen (Die Tagesstimme berichtete).

Mendig als Geschäftsführer abberufen

Weil Mendig der Rücktrittsforderung nicht nachgekommen war, hat nun der Aufsichtsrat der Filmförderung entschieden und beschloss, die Zusammenarbeit mit Mendig zu beenden. Das wurde am Dienstag vom Gremium in einer zweieinhalbstündigen außerordentlichen Sitzung im Ministerium für Kunst und Wissenschaft in Wiesbaden beschlossen. Der Beschluss sei einstimmig gefasst worden, wie es in einer knappen Pressemitteilung hieß. Die Erklärung ließ jedoch offen, auf welchem Weg die Zusammenarbeit beendet wird. Wie die hessenschau berichtete, sagte die Vorsitzende der Filmförderung, Angela Dorn (Grüne), dass Mendig nun als Geschäftsführer abberufen sei. Er stehe demnach zwar noch auf der Gehaltsliste, ist aber nicht mehr in Verantwortung.

Treffen war Privatangelegenheit

Das Treffen von Mendig und Meuthen erwähnte sie allerdings nicht direkt, sondern nur die Folgen. Themen der Aufsichtsrats-Sondersitzung seien gewesen „die Ankündigung vieler Filmschaffender, nicht mehr mit der HessenFilm zusammenarbeiten zu wollen, die Rücktritte von Jury-Mitgliedern und ein möglicher Imageschaden für das Land und die HessenFilm”. Mendig selbst hatte zuvor schon betont, dass es sich beim Treffen mit dem AfD-Chef Meuthen um eine Privatangelegenheit gehandelt habe.

Rückendeckung von AfD

Während Künstler, Dozenten der Hessichen Film- und Medienakademie und auch Mitarbeiter der hessischen Filmförderung auf Distanz zu Mendig gegangen waren, bekam der nunmehr ehemalige Geschäftsführer Rückendeckung von der AfD-Landtagsfraktion. Deren Vorsitzender Robert Lambrou kritisierte am Dienstag die Entscheidung des Aufsichtsrats und damit den Umgang mit Mendig als „undemokratisch”. Die Gründe für die Abberufung seien vorgeschoben und in Wahrheit politisch. Mendig habe sich schließlich nichts zu Schulden kommen lassen. AfD-Fraktionsgeschäftsführer Frank Grobe kündigte indes an, die Entscheidung im Landtagsausschuss für Kunst und Wissenschaft zum Thema zu machen. In einer demokratischen Gesellschaft müsse es möglich sein, „Privatgespräche zu führen, ohne damit seinen Arbeitsplatz zu gefährden”.

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5 Kommentare

5 Comments

  1. Avatar

    Frankenforter

    25. September 2019 at 12:18

    Kulturmarxisten bei der Arbeit! #Schande

  2. Avatar

    zickenschulze

    25. September 2019 at 13:39

    Die Sippenhaft ist in Deutschland wieder salonfähig.
    Und dies ganz offiziell.

  3. Avatar

    Heimatvertriebener

    25. September 2019 at 15:54

    Die Bundesrepublik Deutschland auf dem Weg zur „Voksdemokratie”? Man möchte dringend raten; Wehret den Anfängen. Aber ein solches an dunkelste deutsche Zeiten erinnerndes schamloses Verhalten geht leider schon weit über die Anfänge antidemokratischen Handelns hinaus.

    Hätte der Mann sich mit Egon Krenz oder einem anderen für die Toten an Mauer und Stacheldraht Mitverantwortlichem getroffen, wäre ihm das garantiert nicht passiert. Hier wird der Rest unserer Demokratie umgewandelt in eine Meinungsdiktatur.

    Man konnte in diesem Staat als Ex Mitglied der NSDAP Bundespräsident werden, Bundeskanzler, Außenminister und als Mitautor und Kommentator der widerlichen und mörderischen Nürnberger Rassegesetze, Staatssekretär unter Konrad Adenauer.

    Ich hoffe, Herr Mendig wehrt sich gerichtlich gegen den Rausschmiss, und dann auf ein Urteil welches den Antidemokraten die Grenzen ihres schändlichen und extrem undemokratischen Handelns aufzeigt.

    Ein von Herzen kommendes pfui Teufel all denen, die an solch dreckger Handlungsweise in irgend einer Form beteiligt sind. Ihr habt es mehr als verdient.

  4. Avatar

    M.Radke

    26. September 2019 at 12:00

    Dieser Rausschmiss von Herrn Mendig ist eine Beleidigung unserer Demokratie.Sind wir schon wieder so weit das ein falsches Wort,ein nicht richtiges Kreuz zur Bestrafung eines Menschen führt.Hier ist eine Ideologie im Gange die an die Judenverfolgung,an Stalin und die roten Kmer erinnert.Buerger wehrt euch !

  5. Avatar

    Zickenschulze

    27. September 2019 at 0:26

    ist eine Beleidigung unserer Demokratie.”

    Die vorliegende Demokratie ist so butterweich, dass sie sich nicht mal eignet den H. damit zu putzen. Zudem ist sie nicht unser.

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Gesellschaft

Innsbruck: Nächster Angriff auf FPÖ-Bürgerbüro

Julian Schernthaner

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am

ASDF Ein Ausschnitt der Schmieraktion gegen das FPÖ-Bürgerbüro: FPÖ Tirol / Markus Abwerzger / Screenshot Twitter.

Bereits ein halbes Dutzend Mal wurden Einrichtungen der Freiheitlichen in der Tiroler Landeshauptstadt zum Ziel von Vandalenakten – das vierte Mal innerhalb der letzten vier Monate.

Innsbruck. – Für die FPÖ galt Innsbruck über lange Jahre hinweg zwar immer als schweres, aber dennoch faires Pflaster. In den letzten Monaten kommt es allerdings zu einer beispiellosen Häufung von mutmaßlich linksextremer Gewalt auf die Büros der Partei. Wie bereits im November betraf der Angriff ein Bürgerbüro in der zentralen Anichstraße.

Ähnlichkeiten zu Anschlag vor drei Monaten

Dem von den Freiheitlichen zum Vorfall in sozialen Medien geteilten Bildmaterial nach zu urteilen, kam es dabei neuerlich zu großflächigen Beschmierungen im Eingangsbereich. Bislang unbekannte Personen strichen das Schild der Partei mit pinker Sprühfarbe durch und machten sich neuerlich auch am Gehsteig vor dem Haus zu schaffen, dort prangen die Worte „Fuck FPÖ”.

Der Anschlag ähnelt somit in seinem Aufbau genau jenem vor knapp drei Monaten: Exakt dieselben Flächen wurden in Mitleidenschaft gezogen. Die Immobilie in der Innenstadt ist den Kritikern der patriotischen Partei bereits seit deren Bezug ein Dorn im Auge. Im Vorfeld wollten einige unter ihnen dafür überhaupt die historische Bedeutung des Gebäudes gegen die Partei instrumentalisieren.

Häufung linksextremer Anschläge in Innsbruck

Die Spur der Vandalen zieht sich in Innsbruck bereits seit längerer Zeit hin. Gleich zweimal – im November 2018 sowie im Oktober des Vorjahres – kam es sogar zu besonders ekelhaften Aktionen. In beiden Fällen beschmierten jeweils drei Vermummte die FPÖ-Landeszentrale in der Leopoldstraße im Stadtteil Wilten mit Fäkalien. Kurz nach dem zweiten Vorfall fanden sich mit Sprühfarbe einschlägige Abzeichen der linksextremen Szene auf der dortigen Fassade.

Dass auch das Haus in der Innenstadt bereits wiederholt zur Zielscheibe wurde, ist für den Tiroler FPÖ-Chef Markus Abwerzger kein Zufall. Unter Anspielung auf grüne Regierungsbeteiligungen in Stadt, Land und Bund befand er: „Der Linksextremismus scheint sich beim derzeitigen politischen Klima […] sehr wohl zu fühlen”. Er kritisierte auch fehlende Maßnahmen gegen den Linksextremismus im türkis-grünen Regierungsprogramm.

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Gesellschaft

Neues von rechts: Chris Ares, Weidel & Pegida

Stefan Juritz

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am

ASDF Der patriotische Rapper Chris Ares. Bild: Screenshot YouTube / Chris Ares Single "Ares"

Der rechte Rapper Chris Ares hat eine neue Single veröffentlicht. Alice Weidel ist neue AfD-Landesvorsitzende in Baden-Württemberg. Und am Montag findet die insgesamt 200. Pegida-Kundgebung in Dresden statt.

Alice Weidel ist am Wochenende zur neuen AfD-Landesvorsitzenden in Baden-Württemberg gewählt worden. AfD-Fraktionsvorsitzende im Bundestag konnte sich mit 54 Prozent der Stimmen gegen Dirk Spaniel durchsetzen (Die Tagesstimme berichtete). Weiters gehören dem neuen Vorstand an: Peter Gremmimger, Rebecca Weißbrodt, Rainer Balzer, Stephan Köthe, Martin Hess, Alice Weidel, Marc Jongen, Markus Frohnmaier, Rosa Maria Reiter, Anne Charlotte Samland, Marc Bernhard, Volker Kek.

Höcke im Exklusiv-Interview

Im Exklusiv-Interview mit dem Deutschland-Kurier sprach AfD-Landeschef Björn Höcke über die vergangene Ministerpräsidenten-Wahl in Thüringen, die zum Teil absurden Entwicklungen seitdem und die Frage nach Neuwahlen:

„Das Ende der CDU”

Am Donnerstag erschien wie gewohnt eine neue Folge des Satire-Projekts Laut Gedacht:

„China hat Corona, die CDU hat Merkel. Seit etwa 20 Jahren hält eine ehemalige FDJ-Funktionärin eine früher mal konservative Partei in Quarantäne und frisst sich durch deren lebenswichtige Organe. Die CDU ist dadurch eine Art politischer Zombie geworden, nur die leere Hülle ist noch vorhanden. Solange damit Wahlerfolge eingefahren wurden, war das auch alles kein Problem. Doch nun droht das Ende der CDU.”

Neue Single von Chris Ares

Neues gibt es auch aus dem Musik-Bereich. Der patriotische Rapper Chris Ares hat seine neue Single „Ares” auf YouTube veröffentlicht:

Der junge Publizist und YouTuber Roman Möseneder hat mit Chris Ares über patriotischen Rap, rechten Lebensstil und die patriotische Jugend gesprochen. Die gesamte Sendung kann man sich hier ansehen:

„Abendländisches Denken”

Auf YouTube ist am kanal schnellroda der nächste Vortrag von der vergangenen Winterakademie des Instituts für Staatspolitik erschienen. Prof. Dr. Felix Dirsch referierte über das abendländische, katholische Denken und gab einen Überblick über Schlüsselautoren.

Jörg Rüdiger Mayer bei Talk im Hangar‑7

In der letzten Folge Talk im Hangar‑7 auf Servus TV war Jörg Rüdiger Mayer, Chefredakteur des freiheitlichen Attersee Reports, eingeladen, um mit Armin Thurnherr, Irmgard Griss und Claus Strunz über die türkis-grüne Regierung zu diskutieren.

Die gesamte Folge kann man hier ansehen: https://www.servustv.com/videos/aa-221haabks1w12/

Veranstaltungen:

200. Pegida-Kundgebung

Am Montag, den 17. Februar findet um 18:30 Uhr die 200. Pegida-Kundgebung in Dresden statt. Als Redner angekündigt ist unter anderem Thüringens AfD-Landesvorsitzender Björn Höcke:

Wochenblick.TV: Der schwere Neustart der FPÖ

Am Dienstag, den 18. Februar, findet die nächste Live-Talk-Runde von Wochenblick.TV statt. Ab 18:30 Uhr diskutiert Wochenblick.TV-Chefredakteur Christian Seibert mit FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz, „Zur Zeit”-Herausgeber Andreas Mölzer und dem Politikberater Robert Willacker zum Thema „Der schwere Neustart der FPÖ”:

TUMULT-Forum mit Egon Flaig

Nur zwei Tage später stellt der Althistoriker Egon Flaig beim TUMULT-Forum in Dresden sein neues Buch „Was nottut. Plädoyer für einen aufgeklärten Konservatismus” vor.

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Gesellschaft

Niedersachsen zahlt Polizeischutz von eingeflogenem Mafia-Mitglied

Joshua Hahn

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ASDF Bild (Medizinische Hochschule Hannover): Mahoney1 [CC0] (Bild zugeschnitten)

Die Person steht unter Polizeischutz – die Kosten dafür trägt der Steuerzahler.

Hannover. –  Bereits letzte Woche wurde ein offenbar hochrangiges Mafia-Mitglied aus Montenegro eingeflogen, um sich aufgrund diverser Schussverletzungen in der Klinik der medizinischen Hochschule Hannover behandeln zu lassen. 

27 Einschüsse und Polizeischutz

Wie die „Bild“ berichtet, wurde der Mann letzte Woche eingeflogen, nachdem er vorerst in Montenegro behandelt wurde. Bei den Verletzungen des Mafia-Mitglieds soll es sich um insgesamt 27 Einschüsse in verschiedene Extremitäten handeln. 

Während der Patient die Behandlungskosten selber trägt, wird der 15 Beamte umfassende Polizeischutz vom Land Niedersachsen bezahlt. Auf den Bildern mehrerer Medien sind Polizisten zu sehen, welche schwer bewaffnet durch die Station patrouillieren. Ein internationaler Haftbefehl liegt gegen die Person laut Angaben des Bundeskriminalamtes jedoch nicht vor.

Pistorius (SPD): „Es ist, wie es ist“

Der Innenminister Niedersachsens, Boris Pistorius, sagte zur Situation, dass ihm diese zwar prinzipiell missfalle, „aber es ist, wie es ist“. Hier greife der Rechtsstaat, da kein Haftbefehl vorliege und der Patient ohne Visum bis zu 180 Tage in Deutschland bleiben dürfe. Der Polizeischutz selbst diene zusätzlich dem „Schutz unbeteiligter Dritter“.

Bereits seit Jahren liefern sich zwei verfeindete Clans in Montenegro blutige Auseinandersetzungen. Laut Bericht der „Welt“ liegt der Grund hierfür im Diebstahl mehrerer hundert Kilogramm Kokain. 

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