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Technik

Verdacht auf Kartellbildung: Facebook drohen weitere Untersuchungen

Joshua Hahn

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am

Offenbar will das US-amerikanische Justizministerium Ermittlungen einleiten.

Menlo Park. – Laut der Nachrichtenagentur Reuters sollen dem Konzernweitere Kartelluntersuchungen drohen. Sollte dies tatsächlich der Fall sein, wäre es bereits die vierte laufende Untersuchung gegen das soziale Netzwerk.

Informationen von Insider

Reuters bekam die Informationen über die angeblich bevorstehende Untersuchung von einer mit der Sache „vertrauten Person“. Facebook rückte in der Vergangenheit bereits mehrmals in den Fokus von Ermittlungen. Immer wieder wird dem Unternehmen eine zu große Marktmacht unterstellt.

Auch ein mangelnder Datenschutz ist oft Thema, zuletzt äußerte sich dieser beim Cambridge Analytica-Skandal während der Präsidentschaftswahl in den USA. Derzeit laufen drei Untersuchungen gegen den Milliardenkonzern. Laut „n‑tv“ äußerte sich Facebook selbst nicht zu den Vorwürfen des Insiders. 

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    Peter Hofmueller

    26. September 2019 at 13:07

    Zucker” lässt wieder einmal „grüßen”.…

  2. Avatar

    Andreas Seidel

    26. September 2019 at 13:38

    Höchste Zeit diese linken Globalisten an die Kette zu legen. Ich hoffe, dass Trump noch eine zweite Amtszeit bekommt, damit er seinen Ankündigungen noch Taten folgen lassen kann.

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Technik

Rassismus-Debatte: Dating-App für Homosexuelle löscht Filter „Ethnie”

Monika Šimić

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In Zukunft wird es den Nutzern dieser App nicht mehr möglich sein, nach der Ethnie zu filtern. Das gefällt nicht allen.

Die Dating-App „Grindr”, die von homo- und bisexuellen Männern sowie Transsexuellen genutzt wird, hat als Reaktion auf die aktuelle Debatte über Rassismus und Polizeigewalt in den USA angekündigt, die Filter-Einstellung „Ethnie” in der neuesten App-Version zu löschen. Damit wolle man als Unternehmen ein Zeichen setzen und die „Black-Lives-Matter”-Bewegung unterstützen. „Grindr” stand wegen des Filter-Merkmals schon häufiger in der Kritik.

„Grindr” will Rassismus bekämpfen

Die Filter-Einstellung, die nur Premium-Nutzer vorbehalten ist, ermöglicht es, die Suchergebnisse nach ethnischer Zugehörigkeit, Größe, Gewicht und anderen Merkmalen zu sortieren. Das Unternehmen hat den Filter lange Zeit verteidigt und gesagt, dass man Angehörige von bestimmten Minderheiten damit bei ihrer Suche nach anderen Personen eben jener Minderheit unterstützen würde. Auch bei anderen Dating-Apps stehen Nutzern ähnliche Filter-Einstellungen zur Verfügung.

In einer gestern auf Instagram veröffentlichten Stellungnahme schreibt das Unternehmen: „Wir zeigen uns solidarisch mit der #BlackLivesMatter-Bewegung und den Hunderttausenden von queeren farbigen Menschen, die unsere App täglich nutzen.” Man werde Rassismus auf „Grindr” weiterhin bekämpfen, sowohl durch den Dialog mit der Community als auch durch eine Null-Toleranz-Politik gegen Rassismus und Hassrede, heißt es in der Stellungnahme weiter.

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We will not be silent. Black lives matter. ⁣ ⁣ We were planning to announce our #PridePerseveres initiative today, but in light of the ongoing violence and injustices against our POC family, that no longer feels appropriate. How can we launch a month of celebration when so many of us are hurting? How can we celebrate Pride without acknowledging that we wouldn’t even HAVE a Pride month if it weren’t for the brave black, brown, trans, and queer folks whose uprising against the police at Stonewall gave birth to the modern LGBTQ+ rights movement? It is our responsibility to speak out against the hate and violence that such a vital part of our community continue to face.⁣ ⁣ We stand in solidarity with the #BlackLivesMatter movement and the hundreds of thousands of queer people of color who log in to our app every day. We will not be silent, and we will not be inactive. Today we are making donations to the Marsha P. Johnson Institute @mpjinstitute and Black Lives Matter @blklivesmatter, and urge you to do the same if you can (links in bio). We will continue to fight racism on Grindr, both through dialogue with our community and a zero-tolerance policy for racism and hate speech on our platform. As part of this commitment, and based on your feedback, we have decided to remove the ethnicity filter from our next release.⁣ ⁣ Tomorrow, we will announce our #PridePerseveres calendar, but in a different light. Yes, we can still come together in the spirit of Pride, but Pride this year has an added responsibility, a shifted tone, and a new priority that will be reflected in our programming—support and solidarity for queer people of color and the #BlackLivesMatter movement.

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Erst am vergangenen Wochenende hatte es für das Unternehmen massive Kritik gehagelt. Grund dafür war ein mittlerweile gelöschter Tweet des Unternehmens. Darin war der Aufruf „Fordere Gerechtigkeit” in Kombination mit dem Hashtag „Black Lives Matter” enthalten. Viele sahen diesen Tweet aufgrund der besagten Filter-Einstellung als hohle Solidaritätsbekundung.

Nutzer sind gespaltener Meinung

In den Sozialen Medien ist man bezüglich der Entfernung des Filters allerding gespaltener Meinung. Viele Nutzer zeigten sich wegen der kommenden Änderung erfreut, andere wiederum befürchten, dass Schwarze nun erst recht isoliert würden.

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Technik

StopCovid”: Französisches Parlament stimmt für Tracing-App

Christin Schneider

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am

Der Einsatz der umstrittenen Tracing-App StopCovid soll für alle Bürger freiwillig sein.

Paris. – Am gestrigen Abend stimmte das französische Parlament über die Einführung einer „Corona-Tracing-App“ ab. In der Nationalversammlung stimmten 338 Abgeordnete dafür, 215 dagegen, 21 enthielten sich. Auch der Senat sprach sich für die die Anwendung aus. Somit wird StopCovid in den nächsten Tagen allen Franzosen zur Verfügung stehen.

Die Französische Regierung erhofft sich von StopCovid ein weiteres Mittel zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Der französische Staatssekretär für Digitales, Cédric O, äußerte hierzu, dass die App eine weitere Schutzmaßnahme gegen das Corona-Virus darstelle, genauso wie das Tragen einer Maske und das Abstandhalten im öffentlichen Raum

Nutzung freiwillig

StopCovid soll mit Hilfe von Bluetooth-Signalen erfassen, welche Smartphones einander nahekommen. Nutzer sollen so gewarnt werden können, falls sie sich neben einer mit Corona infizierten Person aufgehalten haben. Der Gebrauch der App soll freiwillig sein, es würde keinerlei Sanktionen gegenüber Personen geben, die sich gegen eine Nutzung der Anwendung entscheiden, berichtete die französische Tageszeitung Le Figaro. Die gesammelten Daten der App sollen innerhalb von 15 Tagen gelöscht werden, was der Inkubationszeit von Corona entspräche. Die Nutzer würden durch die Verwendung von Pseudonymen anonymisiert werden, heißt es im Bericht weiter.

Datenschutzrechtliche Bedenken

Gegner von StopCovid äußern trotzdem datenschutzrechtliche Bedenken. Denn auch wenn die Nutzer der App anonymisiert werden und die Daten nach zwei Woche wieder gelöst, könne es eine totale Sicherheit der privaten Daten in der digitalen Welt nicht geben. Ebenso wird die Gefahr gesehen, die Tracing-App könne auch für andere Zwecke missbraucht werden und der Bürger sich einen Schritt weiter zum „Gläsernen Mensch“ hinbewegen.

Corona-Tracing-Apps bereits in vielen Ländern im Einsatz

Viele andere Länder setzen dessen ungeachtet bereits eine ähnliche App ein, darunter Österreich mit „Stopp Corona“ vom Roten Kreuz und dem Unternehmen Accenture. In Deutschland lässt eine vergleichbare App noch auf sich warten, hier ist eine „Corona-Warn-App“ für Mitte Juni geplant.

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Österreich

Nach Datenleck: ORF-Journalist empört mit Telefonbuch-Vergleich

Julian Schernthaner

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Für Wirbel in der österreichischen Innenpolitik und Medienlandschaft sorgt derzeit die öffentliche Zugänglichkeit von etwa einer Million sensibler Privatadressen. 

Wien. – Am Donnerstag stellte sich heraus, dass das „Ergänzungsregister” des Wirtschafts- und des Finanzministeriums die privaten Anschriften von mindestens einer Million Österreicher abrufbar machte. Darunter befanden sich etwa solche des Präsidenten, von Abgeordneten des Nationalrats, von Journalisten – aber auch die Daten von zahlreichen kleinen Selbständigen.  NEOS und der Verein Epicenter-Works als Aufdecker sprechen vom „größten Datenskandal der Republik”, erst vergangene Nacht wurde der Zugang gekappt.

ÖVP spielt Causa herunter: „Künstliche Aufregung”

Für weitaus weniger Aufregung sorgt die Neuigkeit aber bei anderen Akteuren der Öffentlichkeit. So sieht ÖVP-Klubobmann August Wöginger einen „peinlichen Irrtum der NEOS”, es handle sich lediglich um „künstliche Aufregung” und einen Versuch, ein bereits vor über zehn Jahren unter SPÖ-Kanzler Werner Faymann eingerichtetes Register zu skandalisieren. Die NEOS legten „Wissenslücken, Unwissenheit und Ahnungslosigkeit” an den Tag, so Wöginger in einer Aussendung.

ORF-Journalist zieht pikanten Telefonbuch-Vergleich

Locker nimmt das auch ein Journalist des öffentlich-rechtlichen ORF. Hannes Auer, der als Moderator für Burgenland heute fungiert,  schrieb auf Twitter: „Das Entsetzen um den ‚größten Datenskandal der Republik’ belegt vor allem eine Änderung der Kultur. Früher hätte das niemanden aufgeregt – man nannte es ‚Telefonbuch’.” Zahlreiche Nutzer reagierten mit wütenden Kommentaren auf das Gleichnis, warfen Auer eine Verharmlosung der Tatsachen vor.

Veröffentlichung könnte verfassungswidrig sein

Diesen Vergleich wollten auch NEOS als treibende politische Kraft hinter den Enthüllungen nicht gelten lassen. Zum einen sei es möglich, etwa mit einer Software den gesamten Datensatz einfach abzuziehen. Weiters gäbe es keine Schutzmöglichkeit, die Entfernung aus dem Register wäre nicht einmal möglich, wenn eine Person gestalkt würde oder aus beruflichen Gründen ein besonderes Schutzbedürfnis habe. Zuletzt, so die liberale Partei, stünden sogar in Fällen, wo es eine Firmenadresse gebe, die Privatadresse dort.

Epicenter.Works, eine Einrichtung, die sich vordergründig dem Datenschutz widmet, moniert zudem: „Es fehlen die technischen und organisatorischen Maßnahmen, um die Rechte der Betroffenen nach DSGVO [Datenschutz-Grundverordnung, Anm. d. Red] zu schützen.” Dass nicht nur Daten aus dem Firmenregister öffentlich gewesen seien, widerspreche geltenden Gesetzen, die teilweise sogar im Verfassungsrang stünden. Betroffen sei jeder, der einmal selbständige Einkünfte bezog, betont die Plattform.

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