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Gesellschaft

Mit Sprengstoff: Nächster Anschlag auf ein AfD-Büro

Stefan Juritz

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Der Staatsschutz ermittelt nach dem mutmaßlich linksextremen Anschlag auf ein AfD-Bürgerbüro in Mecklenburg-Vorpommern.

Neustrelitz. – In der Nacht auf Freitag haben in Neustrelitz (Mecklenburg-Vorpommern) unbekannte Täter einen Sprengsatz im Eingangsbereich eines Gebäudes gezündet, in dem sich auch das Bürgerbüro zweier AfD-Abgeordneten befindet. Nach Angaben der Polizei sei der vermutlich selbst hergestellte Sprengsatz durch ein Gittertor in den Vorraum des Gebäudes geworfen worden. Durch die Explosion seien Tür und die Decke beschädigt worden – geschätzter Schaden: 2.000 Euro. Einer Aussendung der Polizei zufolge hat der Staatsschutz die Ermittlungen übernommen, „da eine politisch motivierte Tat nicht ausgeschlossen werden kann“.

Politische Gewalt gegen AfD

Die AfD Mecklenburg-Vorpommern kommentierte auf ihrer Facebook-Seite einen Bericht zum mutmaßlichen Sprengstoffanschlag mit den Worten: „Der Terror gegen unsere Bürgerpartei geht weiter. Wir lassen uns davon natürlich nicht einschüchtern!“

Immer wieder werden Einrichtungen und Mitglieder der AfD zum Ziel linksextremer Täter. Ein ähnlicher Sprengstoffanschlag auf ein AfD-Büro hatte sich bereits Anfang des Jahres im sächsischen Döbeln ereignet (Die Tagesstimme berichtete).

Weiterlesen:

„Magdeburg: Mutmaßliche Linksextremisten greifen AfD-Büro an“ (15.11.2018)

„Wochenende der Gewalt: Mehrere Angriffe auf AfD-Politiker“ (10.09.2018)

„Farbanschlag und durchgestochene Reifen: Wieder Angriff auf AfD-Politiker“ (06.08.2018)

„Einschusslöcher: Mutmaßlicher Anschlag auf AfD-Wahlkreisbüro in Magdeburg“ (18.06.2018)

1 Comment

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  1. Avatar

    Heimatvertriebener

    2. Oktober 2019 at 16:21

    Komisch, von solchen Anschlägen hört man bei ARD und ZDF höchst selten. Ist dieser Anschlag nicht gleichschwer, wie der mit einer angeblichen „Rohrbombe“ auf den Eingang eines Hauses, das als Moschee fungierte? Der Täter ehielt dafür 10 Jahre Knast. Wenn das ein Mordanschlag war, dann sind Brandanschläge auf AfD Büros nichts anderes.

    Unsere Qualitätssender beglücken uns ja gerade wieder einmal ganz besonders mit der Aufklärung über Nazis. Der Mord an Herrn Lübcke war, genau wie jeder andere Mord, eine durch nichts zu erklärende, verabscheuungswürdige Gewalttat. Aber wird hier nicht von Leuten verallgemeinert und polemisiert, die bei jedem genauso schrecklichen Übergriff ihrer „Schutzsuchenden“ genau davor warnen?

    Auf die in anderen Fällen, wie dem Bahnsteigmord an dem kleinen Jungen, dann erfolgten saublöden Vergleichszahlen mit Verkehrstoten sollte generell versichtet werden. Bei den abscheulichen Morden des NSU hat man doc hauch nicht solchen Irrsinn verbreitet. Also, geht doch, ihr Linksaußen.

    Klar, der eine ist ein rechtsextremer Gewalttäter, die anderen sind linke Aktivisten. Ja dann.

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