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Gesellschaft

Komiker Nuhr erntet Kritik von Twitter-Nutzern wegen Thunberg-Witzen

Joshua Hahn

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Wegen seiner Witze über Greta Thunberg steht der deutsche Komiker Dieter Nuhr derzeit in der Kritik. Auf Twitter wurde ihm beispielsweise Stimmungsmache gegen „Fridays for Future“ vorgeworfen.

Berlin. – Im Rahmen seiner Sendung „Nuhr im Ersten“ witzelte Nuhr über die 16-jährige Klimaaktivistin. Auf dem Kurznachrichtendienst Twitter brach daraufhin ein regelrechter Shitstorm aus.

Satirische Kritik an „Fridays for Future“

Der Komiker machte sich in seinem Programm unter anderem über Thunberg sowie ihre Bewegung lustig. Beispielsweise sagte er in der Show: „Ich bin gespannt, was Greta macht, wenn es kalt wird. Heizen kann es ja wohl nicht sein.“ Auch wolle er im Kinderzimmer nicht mehr heizen, da seine Tochter zu den freitäglichen Demonstrationen gehen würde. 

Trotz der an sich recht harmlosen Witze, welche auch das Saalpublikum großteils begisterten, folgte auf die Sendung prompt ein virtueller Shitstorm. Viele Twitter-Nutzer zeigten sich empört über die Äußerungen des Komikers und fordern eine Entschuldigung. Auch der ARD-Sender „Das Erste“ geriet für die bloße Ausstrahlung des Satire-Programms in die Kritik.

„Stimmung gegen Fridays for Future”

Ein linker Aktivist warf Dieter Nuhr vor, gegen die Bewegung Stimmung zu machen. Es täte ihm fast „körperlich weh“, die Sendung durch den Rundfunkbeitrag mitfinanzieren zu müssen. Die Witze würden nicht mehr als solche zählen, sie seien „reine Meinung“.

Eine andere Nutzerin fragte: „Macht Aussterben mehr Spaß, wenn man über die lacht, die für´s Überleben kämpfen?“

Auch Verteidigung für Nuhr-Aussagen

Auf Twitter kann man jedoch auch viele Beiträge von Personen lesen, welche die Aufregung für Übertrieben halten. So schrieb eine Person zum Beispiel: „Dieter Nuhr hat eine eigene Meinung. Würde einigen Menschen auch gut tun.“

2 Comments

2 Comments

  1. Avatar

    Heimatvertriebener

    2. Oktober 2019 at 16:08

    Die noch immer nicht gemerkt haben, wer und was sich hinter diesem bedauernswertem Schulmädchen versteckt, denen ist auch nicht mehr zu helfen.Das Ablesen ihrer sorgsamst einstudierten Hasstiraden gegen die Mitglieder der UN Vollversammlung war schon ein starkes Stück.
    Die Macher, die ihr das eingebläut haben, müssten sich hinterher eigentlich krumm und schief gelacht haben, wie sehr es ihnen gelingt, Millionen Menschen zu verarschen.

    Dass indoktrinierte Schüler drauf reinfallen, und dann in die Foren mitunter auch fanatische Durchhalteparolen gegen den baldigen Klimatod einstellen, verstehe ich ja noch einigermaßen. Die wissen es halt nicht besser und glauben noch an Märchen.
    Für derartige Beeinflussungen gab es in den letzten hundert Jahren schon mehrere schlimme Beispiele in Deutschland und Österreich. Wer weiß, was in dieser Richtung noch passiert.

    Aber bei diesen Demos sehe ich auch immer etliche „alte weiße Männer“ deren Erscheinungsbild sich vielfach sehr ähnelt. Man kann ihnen ihre obergrüne Meinung direkt ansehen. Möglichst noch mit dem handy Menschen mit noch normalen Ansichten filmend. Manche haben dann auch das große Glück, einen Jeep oder SUV samt Fahrer im Bild festzuhalten.

    Wohin wird die Diktatur der Straße uns noch bringen? Hoffentlich wird nun demnächst nicht auch das Leugnen des menschengemachten Klimawandels unter Strafe gestellt.

  2. Avatar

    Robin Huq

    14. Oktober 2019 at 3:15

    Keine Ahnung was alte verbitterte Männer an einem 16jährigen Mädchen bedauernswert finden müssen. Warum fühlt man sich überhaupt von einer jungen Kilma-Aktivistin angegriffen?! Man interessiert sich doch sonst nicht für solche Menschen. Greta Thunberg bekommt viel Aufmerksamkeit in den Medien, und sie sagt das die Politik auf die Wissenschaft hören soll und das umsetzen soll was man in Paris unterzeichnet hat. Warum haben „erwachsene“ Menschen es nötig Witze und Pöbeleien über einen Teenager zu machen. Die „böse“ Greta will alles verbieten und allen Leuten die Arbeit wegnehmen. Ich verstehe echt nicht was im Kopf von Dieter Nuhr und ähnlichen „anständigen“ Leuten vorgeht. Wenn man gegen Klima-Aktivisten ist, dann ignoriert man sie doch einfach, wenn man will das ihnen keine Beachtung geschenkt werden soll. Je mehr man sich über sie aufregt desto mehr Zuspruch bekommt sie. Naja… sollen sie mal machen, die „guten“ besorgten und rechtschaffenen Bürger.

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