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Linkspolitikerin fordert Vorgehen gegen „deutsche Familienclans“

Bei einer gemeinsamen Veranstaltung mit dem Verein „Muslime aller Herkünfte deutscher Identität“ im Stadtteil Neukölln warf Jelpke (Die Linke) der Polizei „Rassismus“ vor.

2 Minuten Lesezeit
<p>Symbolbild Polizeieinsatz: flickr; SEK-Einsatz-Spezialeinsatzkräfte-Siegen (12) &#8211; <a href="https://www.flickr.com/photos/andreastrojak/20529550269">Andreas Trojak</a> <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">[CC BY 2.0]</a> [Bild zugeschnitten]</p>

Symbolbild Polizeieinsatz: flickr; SEK-Einsatz-Spezialeinsatzkräfte-Siegen (12) – Andreas Trojak [CC BY 2.0] [Bild zugeschnitten]

Berlin. – Die Clankriminalität in Deutschland und insbesondere in Berlin sorgt weiterhin für Schlagzeilen und stellt die Behörden vor große Probleme. Doch die Bundestagsabgeordnete Ulla Jelpke (Die Linke) wirft der Berliner Polizei vor, beim Umgang mit kriminellen arabischen Großfamilien „rassistisch“ zu handeln.

„Show und Schikane“

Bei der genannten Veranstaltung bezeichnete die linke Politikerin den Begriff „Clankriminalität“ als „irreführend und diskriminierend“. Die Veranstaltung trug den Namen „Stigma, Show und Schikane – Debatte über sogenannte Clankriminalität“. Laut Bericht der „Welt“ sagte Jelpke, die Debatte sei rassistisch motiviert , da bereits der Begriff suggeriere, dass „die Ursache von Kriminalität auf eine Zugehörigkeit zu einer Familie zurückzuführen ist“.

Die von den Clans begangenen Verbrechen seien zu einem großen Teil Lappalien. Razzien in Shishabars sollten den Bürgern beispielsweise lediglich einen „Tatendrang“ der Polizei vermitteln. Vergehen gegen das Tabaksteuergesetz und Kohlenmonoxid-Richtlinien seien zwar gesundheitsgefährdend, von organisierter Kriminalität hingegen könne man jedoch nicht sprechen. 

Vorgehen gegen „deutsche Clans“

Wie der „Focus“ berichtet, äußerte sich auch Mehdi Chahrour vom Verein „Muslime aller Herkünfte deutscher Identität“. Er bemängelte beispielsweise, dass Familienmitglieder krimineller arabischer Clans dazu gezwungen seien, ihren Namen zu ändern – da sie ansonsten auf dem Arbeitsmarkt „keine Chance“ mehr hätten. 

Jelpke schlug bei der Veranstaltung abschließend vor, sich lieber auf „deutsche Familienclans“ zu fokussieren. Sie fragte ins Publikum: „Warum wird organisierte Kriminalität von den Reichen und Kapitalisten nicht angeklagt?“ Das aktuelle Vorgehen gegen Muslime sei eine „Dreckskampagne“, kritisierte die Bundestagsabgeordnete.

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