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Wegen Morddrohungen

Verstärkter Polizeischutz für Höcke (AfD)

Der Fraktionsvorsitzende der AfD in Thüringen, Björn Höcke, erhielt kurz vor der Landtagswahl mehrere Morddrohungen. Die Polizei verstärkte daraufhin die Schutzmaßnahmen für den Politiker.

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<p>Symbolbild: Björn Höcle // Foto von Olaf Kosinsky [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en">CC BY-SA 3.0 de</a>]</p>

Symbolbild: Björn Höcle // Foto von Olaf Kosinsky [CC BY-SA 3.0 de]

Erfurt. – Höcke soll unlängst in insgesamt zwei Schreiben bedroht worden sein.

Auch Familie bedroht

In einem der Briefe wurde offenbar auch die Familie des AfD-Politikers bedroht. Laut der „Thüringer Allgemeinen“ bestätigte eine Sprecherin der Landespolizeiinspektion Nordhausen, dass es „eine Erweiterung der Maßnahmen zum Schutz der Familie Höcke“ gebe.

Der AfD-Sprecher Torben Braga bestätigte die Berichte. Wie der „Mitteldeutsche Rundfunk“ berichtet, gingen die Schreiben im Büro der AfD-Fraktion in Erfurt sowie im Wahlkreisbüro Höckes in Heiligenstadt ein.

Höcke besonders gefährdet

Braga teilte mit, dass Björn Höcke bereits einige Morddrohungen erhalten habe. Der Fakt, dass auch seine Familie bedroht wird, sei jedoch neu. 

Derzeit gibt es deshalb in Höckes Wohnort ein gesteigertes Polizeiaufgebot. Erst im letzten Jahr musste der Politiker um die Privatsphäre seiner Familie und sich kämpfen, als das „Zentrum für politische Schönheit“ ein Holocaust-Mahnmal in unmittelbarer Nähe seines Hauses aufbaute. Im Fall der Morddrohungen leitete das Landeskriminalamt die Ermittlungen ein, sie dauern an.

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