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Gesellschaft

Hamburg: Studentenausschuss macht gegen Lucke als Professor mobil

Joshua Hahn

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am

Der Mitgründer der Alternative für Deutschland, Bernd Lucke, wird wieder als Professor an der Hamburger Universität lehren – sehr zum Missfallen des dortigen Studentenausschusses AStA.

Hamburg. – Der Ausschuss kündigte den Protest auf seiner Facebookseite an. Unter dem Motto „Lucke lahmlegen“ plant der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) eine Protestaktion gegen die Bestellung des Ex-AfD-Politikers zur Lehrtätigkeit. Der AStA ist in den meisten deutshen Bundesländern das geschäftsführende und mit der Außenvertretung betraute Organ der verfassten Studierendenschaft.

Ideologiegelenkte Wissenschaft“

Im Schreiben heißt es: „Die Persona Lucke lehnen wir ab, mit dem Verweis, dass er und die AfD ein Extrembeispiel der ideologiegelenkten Wissenschaft darstellen“. Diese werde „fälschlicherweise unter dem Begriff der Werteneutralität propagiert“. Man wolle „keine Lehre am rechten Rand”.

Doppelt kurios an dieser Einordnung: Lucke gehörte seinerzeit dem liberalen Parteiflügel an, verließ die AfD nach einem Richtungsstreit im Jahr 2015. Seit 1998 ist er Professor für Volkswirtschaftslehre in der Hansestadt. Seit 2014 war er allerdings offiziell beurlaubt, zum Wintersemester 2019/20 nimmt er seine Tätigkeit wieder auf.

Lucke lahmlegen“

Die Nachricht sorgte für Aufsehen unter den Studenten, einige wollen nun gegen den ehemaligen AfD-Politiker protestieren. Für den 16. Oktober ist von der AStA der Uni Hamburg eine Kundgebung geplant, welche der Welt zufolge unter dem Motto „Lucke lahmlegen“ stattfinden soll. Der Vorsitzende des Ausschusses, Karim Kuropka, erklärte, Lucke habe „mit der Gründung der AfD eine Partei geschaffen, mit der heute eine Vielzahl emanzipatorischer Institutionen aus Kunst und Kultur, aber auch aus den Bildungsbereichen zu kämpfen“ hätten. 

Betroffener zeigt sich gesprächsbereit

Lucke selbst sagte gegenüber der Welt, er sei zu einem Gespräch mit der AStA bereit. Er habe ihr bereits eine Dokumentation zukommen lassen, in welcher er „chronologisch“ belege, dass er beim Verdacht auf „rechtsradikales Gedankengut“ in der Partei stets „unverzüglich und entschieden“ gehandelt habe.

4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    Klasube

    10. Oktober 2019 at 12:09

    Die linke Gesinnungspolizei schlägt wieder zu und unterstellt anderen, unter was sie selbst am meisten leidet: das operieren am Rande des Spektrums und Intoleranz!
    Die Herrschaften „Studierenden” sollten froh darüber sein, jemanden wie Herrn Prof. Lucke als Dozenten zu haben – von dem könnten sie eine ganze Menge lernen…!

    • Avatar

      ruegnueg

      26. Dezember 2019 at 1:20

      Wenn ich schon Studierenden Ausschuss lese, das heißt Studentenausschuss.

      Bei dem Kram spiele ich nicht mit.
      Man kann froh sein, wenn man in der heutigen Zeit nicht mehr zur Schule oder an die Uni muss. Furchtbar.

  2. Avatar

    Alma Mater

    10. Oktober 2019 at 13:05

    Kann man die Damen und Herren Studenten nicht stattdessen exmatrikulieren?

  3. Avatar

    Zickenschulze

    10. Oktober 2019 at 16:05

    Dieser Studentenausschuss statuiert ein Exempel von Spalter der Gesellschaft schlechthin.

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Gesellschaft

Urteil gegen „Liebig34”: Linksradikale müssen besetztes Haus räumen

Joshua Hahn

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am

Der Rechtsstreit dauert bereits seit dem Vorjahr an und wurde von Ausschreitungen der Antifa überschattet.

Berlin. – Die anliegende Rigaer Straße ist bekannt für  die von Linksradikalen und Linksextremisten besetzten Häuser. Zum erweiterten Umfeld dieser Häuser zählt auch das „Projekt Liebig 34“, welches sich mit Adresse in der Liebigstraße in einem Eckhaus zur berüchtigten „Rigaer” befindet. Dieses muss nun geräumt werden.

Mietvertrag lief aus – Besetzer blieben einfach

Ursprünglich hatten die Initiatoren der „anarcha-queer-feministischen“ Wohngemeinschaft einen Mietvertrag mit dem Eigentümer des Hauses. Dieser lief im Jahr 2018 aus. Da sich jedoch sämtliche Bewohner weigerten, auszuziehen, zog der Vermieter vor Gericht – mit Erfolg. Wie unter anderem die Welt berichtet, gab das Landesgericht jetzt der Räumungsklage statt.

Zudem müssen die rund 20.000 Euro Mietschulden abbezahlt werden. Wie bereits beim Prozessauftakt gab es auch im Vorfeld der Verhandlung Übergriffe aus dem gewaltbereiten Antifa-Milieu.

Auto von Anwalt mit Säure übergossen

Mutmaßliche Linksextremisten verübten unlängst einen Anschlag auf das Auto des Anwalts vom Kläger, indem sie dieses mit Buttersäure übergossen. In einem mutmaßlichen Bekennerschreiben auf einer einschlägigen linksextremen Plattform wurde vom Anwalt als dem Vertreter „eines der größten Immoarschlöcher der Stadt“ gesprochen.

Bereits beim Prozessauftakt kam es zu Ausschreitungen im Landgericht. Die Verhandlung wurde anschließend ins Kriminalgericht verlegt, um Sicherheit gewährleisten zu können.

Das Viertel um die Rigaer Straße ist bekannt für linksautonome Umtriebe. In der jüngeren Vergangenheit wurden dort mehrfach Polizisten attackiert und teils gezielt verletzt. – Die Tagesstimme berichtete regelmäßig über diese Übergriffe.

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Gesellschaft

Prozess gegen afghanischen Messerstecher von Wullowitz beginnt in Linz

Julian Schernthaner

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Am heutigen Mittwoch beginnt am Landesgericht Linz der mit Spannung erwartete Prozess gegen jenen Afghanen, der vergangenen Herbst im nördlichen Mühlviertel zuerst seinen Asylbetreuer und dann einen Landwirt erstochen haben soll. 

Linz. – Es war ein Fall, der ganz Österreich fassungslos hinterließ. Nach einem Streit wohl über Dienstzeiten bei der gemeinnützigen Tätigkeit, die ihm der Rotkreuz-Mitarbeiter vermittelt hatte, stach der Afghane zu. Anschließlich flüchtete er und attackierte den Bauern Franz G., um dessen Auto als Fluchtfahrzeug zu missbrauchen. Die filmreife Flucht endete schließlich in Linz, nun wird ihm ein Doppelmord vorgeworfen.

Tatverdächtiger gab kürzlich Opfern die Schuld

Erst nach einigen Tagen war Gewissheit: Auch das zweite Opfer überlebte die Horror-Tat nicht. Erst vor zwei Wochen stellte sich dann heraus: Der mutmaßliche Täter Jamal A. (33) zeigt keinerlei Reue. Wie die Heute kürzlich berichtete, finde er es zwar nicht gut, dass zwei Menschen durch ihn sterben mussten.

Gleichzeitig, so seine Ansicht, trügen beide Opfer „selbst Schuld an ihrem Tod”. Weiters, so die Ansicht des strenggläubigen Muslims: „Nur Allah kann über mich richten”. Der Tatverdächtige kam im Jahr 2015 offenbar mit Unterstützung von Schleppern nach Österreich.

Laut Gutachten war Afghane zurechnungsfähig

Der ORF wiederum zitiert den geständigen Mann am heutigen Mittwoch mit der Darstellung, dass Jamal A. die beiden Opfer gar nicht töten, sondern nur erschrecken hätte wollen. So oder so: Obwohl der Mann eine Wahnerkrankung besitzt, stuft ihn ein Gutachten als zum Tatzeitpunkt zurechnungsfähig ein. Egal, ob das Urteil letztendlich auf zweifachen Mord oder auf ein anderes Tötungsdelikt lautet, steht dem Afghanen demnach wohl eine lange Freiheitsstrafe ins Haus.

Für den Mann gilt selbstverständlich bis zu einem rechtskräftigen Urteil die Unschuldsvermutung. Für Stirnrunzeln sorgte in diesem Zusammenhang die Ankündigung der einschlägig bekannten Anwältin Astrid W., Identitären-Leiter Martin Sellner verklagen zu wollen. Dieser hatte wenige Tage nach der bestialischen Tat den mutmaßlichen Täter in einer Gedenkrede als „Mörder” bezeichnet – Die Tagesstimme berichtete.


Weiterlesen:

Wegen Gedenkrede: Anwältin verklagt Identitären-Leiter Sellner (21.10.2019)

Messerattacken in Wullowitz: Nun auch zweites Opfer verstorben (18.10.2019)

Messerattacke in Asylunterkunft: Streit wegen Arbeit als Auslöser (16.10.2019)


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Gesellschaft

Erfurt: Mutmaßlich linksextremer Farbanschlag auf AfD-Wahlkreisbüro

Julian Schernthaner

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Am Wochenende machten sich mutmaßliche Linksextremisten an einem AfD-Büro in der thüringischen Landeshauptstadt Erfurt zu schaffen. 

Erfurt. – Am Sonntag schmierten unbekannte Täter einschlägige Symbole und politische Parolen auf die Hausfassade und Fensterscheiben. Obwohl es sich dabei um das Wahlkreisbüro des Bundestagsabgeordneten Stephan Brandner handelt, dürften die Schmierfinken zumindest mit einem Teil der Aufschriften auf AfD-Thüringen-Chef Björn Höcke abzielen.

Nicht einziger Angriff auf AfD-Büro am Wochenende

In roter Sprühfarbe stehen die Parolen „FCK NZS”, „Fickt AfD”, „Volksverdummung Olé” und „Deshalb AfD, Björn, wir haben dir ein Denkmal gebaut”. Damit nehmen die unbekannten Täter wohl auch Bezug auf die Aktion des linksradikalen Zentrum für politische Schönheit, das einst das Berliner Holocaust-Mahnmal in Höckes Nachbargarten nachbauten und dafür auch strafrechtliche Ermittlungen gegen sich hervorrief.

Der Sachschaden wird laut Nordbayerischem Kurier auf etwa 3.000 Euro geschätzt. Im rot-rot-grün regierten Thüringen sind diverse gewaltbereite, linksextreme Gruppen aktiv, immer wieder kommt es zu Angriffen auf Parteibüros der AfD. Deren Einrichtungen sind bundesweit häufig Ziel politischer Gewalt, erst einen Tag zuvor beschmierten mutmaßliche Linksextremisten in Stralsund die Front eines AfD-Büros mit dem Zahlencode 161 („Anti-Faschistische Aktion”).

AfD-Brandner: „Wir weichen nicht!”

Brandner, dessen Wahlkreisbüro wiederholt zum Ziel solcher Attacken wird, gab sich in sozialen Medien trotz des ungustiösen Angriffs kämpferisch. Er macht dabei auch das Vorfeld des politischen Mitbewerbers verantwortlich. Allerdings hätte derartige Anschläge keinerlei Wirkung. Denn: „Das macht mich und uns von der AfD nur noch stärker! Wir weichen nicht und arbeiten weiter für ein besseres Deutschland,” so der Bundestagsmandatar auf Twitter.


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