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H&M-Kampagne

Erlös könnte an Amadeu-Antonio-Stiftung gehen

Im Rahmen einer neuen Kampagne zum Mauerfall will das schwedische Modehaus H&M den gesamten Gewinn spenden – unter den Empfängervorschlägen findet sich auch die umstrittene Amadeu-Antonio-Stiftung.

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<p>Symbolbild (H&#038;M-Filiale in der Kaufingerstraße in München): Usien via <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:H_und_M_in_der_Kaufingerstrasse_Muenchen.JPG">Wikimedia Commons</a> [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en">CC BY-SA 3.0</a>} (Bild zugeschnitten)</p>

Symbolbild (H&M-Filiale in der Kaufingerstraße in München): Usien via Wikimedia Commons [CC BY-SA 3.0} (Bild zugeschnitten)

Berlin. –   An welche Institution der Erlös gespendet wird, kann auf einer extra eingerichteten Internetseite mitbestimmt werden. Einer der beiden Vorschläge ist die linke Amadeu-Antonio-Stiftung um die ehemalige Stasi-Mitarbeiterin Anetta Kahane. Laut H&M stehe diese nämlich für die „Stärkung einer demokratischen Zivilgesellschaft, die sich konsequent gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus“ wende.

„Toleranz und Demokratie stärken“

Die Kampagne findet im Rahmen des Mauerfalls statt. Sie solle „Mauern einreißen“ sowie „Toleranz und Demokratie“ stärken, heißt es auf der eigens für diesen Zweck erstellten Internetseite. Das Unternehmen wolle den Anlass dazu nutzen, um „Toleranz und Freiheit zu feiern“. Der gesamte Erlös der Modelinie solle an eine Organisation gespendet werden.

Welche das ist, kann online mitentschieden werden. Neben einem dritten frei wählbaren Verein kann man zwischen zwei feststehenden Optionen entscheiden – unter ihnen die Amadeu-Antonio-Stiftung. Auf Twitter bestätigte das ursprünglich aus Schweden stammende Modeunternehmen, dass es sich um eine bewusste Entscheidung handle.

Modeunternehmen spricht von „sorgfältiger Prüfung“

Auf Twitter fragte ein Nutzer, ob es stimme, dass das Unternehmen eine „Spendenaktion für die antidemokratische, linksradikale und von einer ehemaligen Stasimitarbeiterin geleitete „Amadeo (sic) Antonio Stiftung‘“ mache. 

Der Kundenservice des Bekleidungsgeschäfts antwortete prompt und erklärte, dass sich das Unternehmen seiner „Verantwortung bewusst“ sei. Jeder potenzielle Spendenempfänger werde im Vorfeld „sorgfältig“ geprüft. Das Unternehmen unterstütze die Stiftung, das sie einen „wichtigen Beitrag für eine starke Zivilgesellschaft“ leiste.   

Regelmäßige Attacken auf patriotisches Lager

In der Vergangenheit fiel die Stiftung immer wieder durch ihr Vorgehen gegen die patriotische Zivilgesellschaft auf. So gab sie beispielsweise im November 2018 eine „Handreichung zum Umgang mit Rechtspopulisten und Menschenfeindlichkeit in Kitas“ heraus. Die Darstellung, wonach Zöpfe bei Mädchen bereits ein Alarmsignal für ein völkisches Elternhaus sein könnten, sorgte wochenlang für Diskussionen.

Im August legte die Einrichtung mit einer Anti-AfD-Broschüre nach. Bei der Vorstellung plädierte sie für einen „gesamtgesellschaftlichen Konsens zur Ächtung“ der größten deutschen Oppositionspartei. Daraufhin forderte der AfD-Bundestagsagebordnete Frank Pasemann die Streichung aller Bundesmittel für die Stiftung. Diese erhält unter anderem aus dem Familienministerium seit Jahren teils üppige Förderungen. – Die Tagesstimme berichtete.


Weiterlesen:

Amadeu-Antonio-Stiftung: Pasemann fordert Streichung aller Fördermittel (16.8.2019)

Amadeu-Antonio-Stiftung verlangt gesellschaftliche Ächtung der AfD (13.8.2019)

Umstrittene Broschüre sorgt für Aufregung (1.12.2018)

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