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Gesellschaft

Oberösterreich: Bluttat in Asylwerberunterkunft

Monika Šimić

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Ein 33-jähriger Afghane soll am Montagnachmittag in einer Asylwerberunterkunft in Wullowitz einen Betreuer mit einem Messer lebensgefährlich verletzt und auf der Flucht einen Landwirt erstochen haben.

Linz. Der Verdächtige befindet sich bereits in Polizeigewahrsam und soll laut Polizeisprecher David Furtner voraussichtlich am Dienstag einvernommen werden. Gegenüber dem ORF Oberösterreich sagte Landespolizeidirektor Andreas Pilsl: „Wir haben den mutmaßlichen Täter schon eine Weile verfolgt. In der Nähe des Linzer Bulgariplatzes konnte der Mann letztendlich in einer konzertieren Aktion dingfest gemacht werden.“

Landwirt bei Messerattacke gestorben

Furtner konnte noch nichts über das Motiv der Attacke in der Asylunterkunft in Wullowitz sagen. Wie der ORF Oberösterreich berichtet, dürfte der Mann, der ursprünglich aus Afghanistan stammt, nicht in der Unterkunft, sondern in einer privaten Wohnung mit seiner Lebensgefährtin und den zwei gemeinsamen Kindern gelebt haben. Voerst ist also auch noch unklar, warum sich der Mann am Montag in der Unterkunft aufhielt und den 32-jährigen Betreuer mit einem Messer lebensgefährlich verletzte. Der Betreuer wurde nach Linz ins Spital geflogen, so die Polizei.

Nur rund 300 Meter Luftlinie vom ersten Tatort entfernt soll der Verdächtige, der mit dem Fahrrad geflohen war, dann in der Garage eines Bauernhofs einen 63-jährigen Landwirt in der Nähe von dessen Auto erstochen haben und dann mit dem Fahrzeug davongefahren sein. Für den Landwirt kam jede Hilfe zu spät, er ist bei der Messerattacke gestorben.

FPÖ-Haimbuchner fordert Einberufung des Sicherheitsrates

Über die Tatwaffe war nur bekannt, dass sie nicht ident mit jener war, die im Asylheim vrewendet wurde. Beide wurden bisher noch nicht sichergestellt. Der verdächtige Afghane sei nach ersten Informationen aber zuvor schon einmal negativ aufgefallen. Der Bürgermeister von Leopoldschlag Hubert Koller (ÖVP) berichtete, dass der Afghane heuer im Juli im Zuge einer Führerscheinprüfung offenbar überreagierte. Dabei legte er auf dem Übungsplatz eine wilde Rennfahrt hin, offenbar um sein Können zu beweisen.

Nach dem Vorfall am Montagnachmittag forderte FPÖ-Landesparteiobmann LH-Stv. Manfred Haimbuchner „die umgehende Einberufung des Landessicherheitsarates“. Ein Gremium solle darüber beraten, „wie wir die Sicherheit gewährleisten und derartige Übergriffe mit Messergewalt verhindern können“, schrieb er in einer Aussendung.

4 Comments

4 Comments

  1. Avatar

    Widerstand.

    15. Oktober 2019 at 8:33

    84 Prozent werden trotzdem wieder die Systemparteien Österreichische Volksverräterpartei (ÖVP), Sozialistenpartei (SPÖ), GrünInnen (denen ist nicht mehr zu helfen) und Neue Eliten und Oligarchen Systempartei (NEOS) wählen.
    DIESEM VOLK IST NICHT ZU HELFEN.

  2. Avatar

    Widerstand.

    15. Oktober 2019 at 9:04

    Die neue österreichische Bundeshymne:

    Land der Syrer, Land der Tschechen,
    meine Heimat ist zum Brechen,
    Land der Polen, Pakistani,
    Steuer zahlen tu i alani,
    Beruf der Schlepper, zukunftsreich,
    viel geprüftes Österreich.

    Land der Zelte voller Betten,
    so a Land, des kannst nit retten,
    Land der großen Politstrategen,
    die die eigenen Leute legen,
    nur an Fremden sind wir reich,
    mein verkauftes Österreich.

    Land, wo nur das Fremde zählt,
    wo man steuerlich die Eigenen quält,
    Land, wo man fordert Toleranz,
    nur für uns gilt das nicht ganz,
    wo der Eigenen nicht mehr gleich,
    oh, du armes Österreich.

    Heimat warst du großer Söhne,
    auch bekannt für vieles Schöne,
    Heimat, besinne dich auf deine Werte,
    geh den Weg nicht ins Verkehrte,
    mach uns Bürger wieder gleich,
    zukunftsreiches Österreich.

    • Avatar

      Ralf

      15. Oktober 2019 at 17:55

      Danke dafür! 🙂
      Ich höre es in meinen Träumen Gabalier schon auf dem nächsten Konzert singen!

  3. Avatar

    Klasube

    15. Oktober 2019 at 12:14

    Ein schrecklicher Vorfall (oder muss man sagen „Einzelfall“?).
    Mein Mitgefühl den Opfern und ihren Angehörigen.
    Aber: was muss noch alles passieren, bis auch der letzte Gutmensch einsieht, dass bei unseren Gästen die Uhren anders ticken? Wieviele Gastgeber müssen noch verletzt oder gar umgebracht werden, bis auch der letzte Gutmensch sagt „es reicht“?
    Gestern bei „Hart aber Fair“ ging es auch und vorwiegend um Antisemitismus und den daraus resultierend notwendigen Kampf gegen Rechts.
    Und wir importieren diese Anti-Semiten, gewaltbereiten, mit der niedrigsten Hemmschwelle versehenen, menschenverachtenden Leute gleich zu Hundertttausenden!
    Es reicht! Grenzen zu und ein peinlich genaues und sorgfältiges Screening in einem Erstaufnahmelager für alle! Und erst wer das besteht, darf auf befristete Zeit herein. Wer in dieser Zeit negativ auffällt, geht wieder zurück in das (Erstaufnahme-)Lager und von dort zurück in die Heimat. So einfach ist das…!

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