Verbinde Dich mit uns

Gesellschaft

Oberösterreich: Bluttat in Asylwerberunterkunft

Monika Šimić

Veröffentlicht

am

Bild: Bus der österreichischen Polizei / Bild: Plani [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten)

Ein 33-jähriger Afghane soll am Montagnachmittag in einer Asylwerberunterkunft in Wullowitz einen Betreuer mit einem Messer lebensgefährlich verletzt und auf der Flucht einen Landwirt erstochen haben.

Linz. Der Verdächtige befindet sich bereits in Polizeigewahrsam und soll laut Polizeisprecher David Furtner voraussichtlich am Dienstag einvernommen werden. Gegenüber dem ORF Oberösterreich sagte Landespolizeidirektor Andreas Pilsl: „Wir haben den mutmaßlichen Täter schon eine Weile verfolgt. In der Nähe des Linzer Bulgariplatzes konnte der Mann letztendlich in einer konzertieren Aktion dingfest gemacht werden.”

Landwirt bei Messerattacke gestorben

Furtner konnte noch nichts über das Motiv der Attacke in der Asylunterkunft in Wullowitz sagen. Wie der ORF Oberösterreich berichtet, dürfte der Mann, der ursprünglich aus Afghanistan stammt, nicht in der Unterkunft, sondern in einer privaten Wohnung mit seiner Lebensgefährtin und den zwei gemeinsamen Kindern gelebt haben. Voerst ist also auch noch unklar, warum sich der Mann am Montag in der Unterkunft aufhielt und den 32-jährigen Betreuer mit einem Messer lebensgefährlich verletzte. Der Betreuer wurde nach Linz ins Spital geflogen, so die Polizei.

Nur rund 300 Meter Luftlinie vom ersten Tatort entfernt soll der Verdächtige, der mit dem Fahrrad geflohen war, dann in der Garage eines Bauernhofs einen 63-jährigen Landwirt in der Nähe von dessen Auto erstochen haben und dann mit dem Fahrzeug davongefahren sein. Für den Landwirt kam jede Hilfe zu spät, er ist bei der Messerattacke gestorben.

FPÖ-Haimbuchner fordert Einberufung des Sicherheitsrates

Über die Tatwaffe war nur bekannt, dass sie nicht ident mit jener war, die im Asylheim vrewendet wurde. Beide wurden bisher noch nicht sichergestellt. Der verdächtige Afghane sei nach ersten Informationen aber zuvor schon einmal negativ aufgefallen. Der Bürgermeister von Leopoldschlag Hubert Koller (ÖVP) berichtete, dass der Afghane heuer im Juli im Zuge einer Führerscheinprüfung offenbar überreagierte. Dabei legte er auf dem Übungsplatz eine wilde Rennfahrt hin, offenbar um sein Können zu beweisen.

Nach dem Vorfall am Montagnachmittag forderte FPÖ-Landesparteiobmann LH-Stv. Manfred Haimbuchner „die umgehende Einberufung des Landessicherheitsarates”. Ein Gremium solle darüber beraten, „wie wir die Sicherheit gewährleisten und derartige Übergriffe mit Messergewalt verhindern können”, schrieb er in einer Aussendung.

Ihnen gefällt dieser Artikel? Nur mit Ihrer Unterstützung können wir weitermachen und die Menschen in unserem Land aufklären!

Oder klassisch per Überweisung:
Verein für unabhängige Medien‐ und Informationsarbeit
IBAN: AT066000080310238922
BIC: BAWAATWW

4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    Widerstand.

    15. Oktober 2019 at 8:33

    84 Prozent werden trotzdem wieder die Systemparteien Österreichische Volksverräterpartei (ÖVP), Sozialistenpartei (SPÖ), GrünInnen (denen ist nicht mehr zu helfen) und Neue Eliten und Oligarchen Systempartei (NEOS) wählen.
    DIESEM VOLK IST NICHT ZU HELFEN.

  2. Avatar

    Widerstand.

    15. Oktober 2019 at 9:04

    Die neue österreichische Bundeshymne:

    Land der Syrer, Land der Tschechen,
    meine Heimat ist zum Brechen,
    Land der Polen, Pakistani,
    Steuer zahlen tu i alani,
    Beruf der Schlepper, zukunftsreich,
    viel geprüftes Österreich.

    Land der Zelte voller Betten,
    so a Land, des kannst nit retten,
    Land der großen Politstrategen,
    die die eigenen Leute legen,
    nur an Fremden sind wir reich,
    mein verkauftes Österreich.

    Land, wo nur das Fremde zählt,
    wo man steuerlich die Eigenen quält,
    Land, wo man fordert Toleranz,
    nur für uns gilt das nicht ganz,
    wo der Eigenen nicht mehr gleich,
    oh, du armes Österreich.

    Heimat warst du großer Söhne,
    auch bekannt für vieles Schöne,
    Heimat, besinne dich auf deine Werte,
    geh den Weg nicht ins Verkehrte,
    mach uns Bürger wieder gleich,
    zukunftsreiches Österreich.

    • Avatar

      Ralf

      15. Oktober 2019 at 17:55

      Danke dafür! 🙂
      Ich höre es in meinen Träumen Gabalier schon auf dem nächsten Konzert singen!

  3. Avatar

    Klasube

    15. Oktober 2019 at 12:14

    Ein schrecklicher Vorfall (oder muss man sagen „Einzelfall”?).
    Mein Mitgefühl den Opfern und ihren Angehörigen.
    Aber: was muss noch alles passieren, bis auch der letzte Gutmensch einsieht, dass bei unseren Gästen die Uhren anders ticken? Wieviele Gastgeber müssen noch verletzt oder gar umgebracht werden, bis auch der letzte Gutmensch sagt „es reicht”?
    Gestern bei „Hart aber Fair” ging es auch und vorwiegend um Antisemitismus und den daraus resultierend notwendigen Kampf gegen Rechts.
    Und wir importieren diese Anti-Semiten, gewaltbereiten, mit der niedrigsten Hemmschwelle versehenen, menschenverachtenden Leute gleich zu Hundertttausenden!
    Es reicht! Grenzen zu und ein peinlich genaues und sorgfältiges Screening in einem Erstaufnahmelager für alle! Und erst wer das besteht, darf auf befristete Zeit herein. Wer in dieser Zeit negativ auffällt, geht wieder zurück in das (Erstaufnahme-)Lager und von dort zurück in die Heimat. So einfach ist das…!

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Gesellschaft

Staatsanwaltschaft will Höckes Pegida-Rede prüfen

Joshua Hahn

Veröffentlicht

am

ASDF Björn Höcke. Bild: Metropolico

Offenbar liegt nun eine Anzeige gegen Björn Höcke (AfD) vor – Der Vorwurf lautet auf Volksverhetzung und soll sich auf dessen Rede am Montag beziehen.

Dresden. –  Anlässlich des Jubiläums der patriotischen Bürgerbewegung Pegida hielt der Thüringer AfD-Politiker Björn Höcke eine Rede bei ihrer 200. Kundgebung. Die Staatsanwaltschaft Dresden will den Vorwurf nun prüfen. Nicht zuletzt nach seinem Coup bei der Ministerpräsidentenwahl in Thüringen war der Andrang zur Demo groß – Die Tagesstimme berichtete.

Gesamte Rede soll geprüft werden

Übereinstimmenden Medienberichten zufolge wurde gegen Höcke Anzeige wegen Volksverhetzung gestellt. Am vergangenen Montagabend sprach er als Redner bei der 200. Kundgebung der patriotischen Bewegung Pegida. Wer die Anzeige stellte, ist unklar.

Der Oberstaatsanwalt Dresdens, Jürgen Schmidt, erklärte, man werde die gesamte Rede des AfD-Politikers prüfen. Wie unter anderem der Spiegel berichtet, betonte Schmidt jedoch gleichzeitig, dass die juristischen Hürden für den Vorwurf der Volksverhetzung sehr hoch seien. 

Bislang kein offizielles Ermittlungsverfahren möglich

Wie die Junge Freiheit berichtete, wurden nach der Rede beispielsweise von der „Berliner Zeitung“ Meldungen verbreitet welche Höckes Auftritt skandalisierten, indem mehrere Aussagen klar aus ihrem jeweiligen Kontext gerissen wurden. Einige Zitate waren dabei falsch, unvollständige oder an den falschen Ort verschoben worden.

Bislang lassen sich von der Staatsanwaltschaft lediglich Vorermittlungen durchführen. Für allumfassende Ermittlungen müsste zuerst die Immunität Höckes durch den Thüringer Landtag aufgehoben werden.

Ihnen gefällt dieser Artikel? Nur mit Ihrer Unterstützung können wir weitermachen und die Menschen in unserem Land aufklären!

Oder klassisch per Überweisung:
Verein für unabhängige Medien‐ und Informationsarbeit
IBAN: AT066000080310238922
BIC: BAWAATWW

Weiterlesen

Gesellschaft

Staatsschutz ermittelt wegen Bedrohung von WerteUnion-Chef Mitsch

Joshua Hahn

Veröffentlicht

am

ASDF Symbolbild (CC0)

Wie die WerteUnion mitteilt, wurde dem Chef Alexander Mitsch von mutmaßlichen Linksextremisten Gewalt angedroht – der Staatsschutz ermittelt. 

Berlin. – Erst vor einigen Tagen zog sich mit Ralf Höcker der Sprecher der innerparteilichen CDU-Strömung aufgrund von Drohungen aus dem politischen Umfeld zurück. Nun findet sich auch der Leiter des konservativen Parteiflügels im Visier mutmaßlicher Linksextremisten.

Andeutung von Waffengewalt“

Die WerteUnion teilte am Mittwoch in einer Pressemitteilung mit, dass man in Mitschs privatem Briefkasten ein „Hass-Schreiben mit Andeutung von Waffengewalt“ gefunden habe. Die Drohungen seien laut der WerteUnion „der vorläufige Höhepunkt einer in der Geschichte der Bundesrepublik bislang einzigartigen Hetzkampagne gegen einfache, rein ehrenamtlich tätige Mitglieder von CDU und CSU”. 

Auch von einer weiteren Gewaltandrohung ist die Rede. Laut dem Schreiben gehen die Polizei sowie der Staatsschutz davon aus, dass die Verfasser der Texte aus dem linksextremen Spektrum stammen.

WerteUnion fordert Solidarität von Parteikollegen

Als Antwort auf die zunehmenden Drohungen fordern die Abgeordneten nun Solidarität von der Mutterpartei – „trotz innerparteilicher Meinungsverschiedenheiten“. Gemeinsam müsse man die „Spirale aus Hass und Gewalt“ stoppen, indem man ein Verbot der linksextremen Antifa einführt.

Erst vergangene Woche zog sich der Sprecher der christdemokratischen WerteUnion, Ralf Höcker, von seinem politischen Amt zurück, nachdem dieser eine Drohung von Unbekannten auf „erdenkbar krasse Weise“ erhalten habe. Auf Facebook schrieb Höcker, ihm sei glaubhaft vermittelt worden, dass ihn „Konsequenzen“ erwarten, sollte er weiterhin politisch aktiv sein. Er gab an, dem Druck daher nachzugeben – Die Tagesstimme berichtete. 

Ihnen gefällt dieser Artikel? Nur mit Ihrer Unterstützung können wir weitermachen und die Menschen in unserem Land aufklären!

Oder klassisch per Überweisung:
Verein für unabhängige Medien‐ und Informationsarbeit
IBAN: AT066000080310238922
BIC: BAWAATWW

Weiterlesen

Gesellschaft

Hanau: Elf Tote nach Schüssen – Ermittlungen wegen Terrorverdachts

Stefan Juritz

Veröffentlicht

am

ASDF Symbolbild: Christoph Scholz / www.elbpresse.de via Wikimedia Commons [CC BY-SA 4.0] (Bild zugeschnitten)

Insgesamt starben elf Menschen, weitere sind teilweise schwer verletzt. Ein Bekennerschreiben ist mittlerweile aufgetaucht.

Hanau. – Am Mittwochabend tötete ein Mann im hessischen Hanau an mehreren Tatorten zehn andere Menschen durch Schüsse. Der mutmaßliche Täter, laut deutschen Medienberichten ein 43-jähriger Deutscher, sei am Donnerstag schließlich tot in seiner Wohnung aufgefunden worden. Neben ihm sei auch die Leiche seiner Mutter gelegen. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Mann nach der schrecklichen Bluttat in der Stadt zuerst seine Mutter und dann sich selbst erschoss.

Bekennerschreiben und Video mit Verschwörungstheorien

Die Bundesstaatsanwaltschaft ermittelt nun wegen Terrorverdachts. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge wurden ein 24-seitiges Bekennerschreiben gefunden, das auf ein fremdenfeindliches Motiv hinweise. Dies bestätigten auch die Behören, die nach aktuellem Erkenntnisstand von einer fremdenfeindlichen Tat ausgehen.

Nur wenige Tage zuvor hatte der Mann im Internet ein Video mit Verschwörungstheorien veröffentlicht. In dieser „persönlichen Botschaft an alle Amerikaner“ spricht der 43-Jährige von unterirdischen Militäreinrichtungen in den USA, in denen Kinder missbraucht und ermordet würden. Außerdem würde man dort dem Teufel huldigen. Amerikanische Staatsbürger sollten aufwachen und gegen diese Zustände kämpfen, fordert der Mann.

Schüsse in zwei Shisha-Bars

Wie die Polizei mitteilte, hatte der mutmaßliche Täter am Mittwochabend in zwei Shisha-Bars das Feuer eröffnet. Dabei wurden neun Menschen getötet, die meisten Opfer sollen kurdischer Herkunft sein. Zu Hause dürfte er dann seine Mutter und sich selbst gerichtet haben. Trotz der Spekulationen um eine fremdenfeindliche Tat ist ein abschließendes Motiv vorerst unklar. Für allfällige weitere Täter gibt es laut den Behörden keinerlei Indizien.

Ihnen gefällt dieser Artikel? Nur mit Ihrer Unterstützung können wir weitermachen und die Menschen in unserem Land aufklären!

Oder klassisch per Überweisung:
Verein für unabhängige Medien‐ und Informationsarbeit
IBAN: AT066000080310238922
BIC: BAWAATWW

Weiterlesen

Journalismus für Patrioten

Die Tagesstimme ist Journalismus für Patrioten! Wir sind unabhängig und ausschließlich unseren Lesern verpflichtet. Um die Menschen im Land aufzuklären, brauchen wir allerdings Ihre Hilfe.

Verein für unabhängige Medien- und Informationsarbeit
IBAN: AT06 6000 0803 1023 8922
BIC: BAWAATWW

Paypal: [email protected]

Oder » hier Förderer werden! «

Werbung

Schwerpunkt

Beliebt