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Gesellschaft

Nach Messermord: Gedenkveranstaltung für Franz G. in Leopoldschlag

Julian Schernthaner

Veröffentlicht

am

Symbolbild: Pixabay [CC0]

Am Donnerstagabend soll am Marktplatz in Leopoldschlag ein Gedenken für das Opfer der brutalen Tat im Weiler Wullowitz nahe der tschechischen Grenze stattfinden.

Leopoldschlag. – Es war eine Tat, welche die Menschen auch Tage danach noch schockiert: Ein bereits mehrfach auffälliger afghanischer Asylwerber wird beschuldigt, am Montag zuerst in einer Asylunterkunft auf seinen Betreuer eingestochen und anschließend auf der Flucht den Landwirt Franz G. (63) getötet zu haben, um mit dessen Auto zu entkommen – Die Tagesstimme berichtete.

Gruppe plant „stilles Zeichen der Anteilnahme”

Eine Facebook-Gruppe mit dem Namen „Wir alle sind Franz G.” ruft nun zu einem Gedenken im Zentrum der Marktgemeinde im nördlichen Mühlviertel nahe der tschechischen Grenze auf. Am Donnerstag, den 17. Oktober, trifft man sich dafür um 20 Uhr am Marktplatz in Leopoldschlag.

In der Beschreibung ihrer Veranstaltung schreiben die Organisatoren des Gedenkens, dass mit dem Altbauern ein „völlig unschuldiger Mensch” sein Leben lassen musste. Man wolle deshalb „seine Erinnerung am Leben halten” und mit einem „stillen Zeichen der Anteilnahme verhindern, dass sein tragischer Tod vergessen wird”.

Kritik auch an „verfehlter Asylpolitik”

Dabei spart man auch nicht mit Kritik an den politischen Rahmenbedingungen. Denn: „Getroffen hat es Franz G. – es hätte aber jeder von uns sein können”. Immer wieder würden Menschen in Österreich „zum Opfer von aggressiven Einwanderern”, welche „nur aufgrund einer verfehlten Asylpolitik überhaupt (noch) im Lande sind”.

Dort würden diese dann „in einer Mischung aus Perspektivenlosigkeit und mit unseren Werten unvereinbaren Konfliktlösungsmethoden straffällig”. Man möchte deshalb nicht nur Franz G., sondern auch „allen anderen Opfern importierter Gewalt [die] letzte Ehre erweisen”. Dazu lade man „alle Menschen, welche diese Tat ebenso entsetzt, ein, sich anzuschließen.


Weiterlesen:

Messerattacke in Asylunterkunft: Streit wegen Arbeit als Auslöser (16.10.2019)

Oberösterreich: Bluttat in Asylwerberunterkunft (15.10.2019)

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4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    Heimatvertriebener

    16. Oktober 2019 at 17:03

    Wo bleiben nun die Lichterketten und Mahnwachen der vermeintlichen Gutmenschen, Sondersendungen und Quasselrunden?

    Was bleibt ist die Trauer der Betroffenen und ein absichtlich ausgelöschtes Leben.

    • Avatar

      Zickenschulze

      17. Oktober 2019 at 2:52

      Nun kommt die Doppelmoral zum Tragen.
      Wir befinden uns in einem Vasallentum schlechthin.

  2. Avatar

    Peter Hofmueller

    17. Oktober 2019 at 10:22

    Ich würde gerne meine Solidarität bei dieser Gedenkveranstaltung mit meiner Anwesenheit bekunden,bin aber ohne Fahrmöglichkeit!
    Trauer & Entsetzen begleiten mich! „Trost” den Angehörigen ?

  3. Avatar

    Klasube

    17. Oktober 2019 at 16:56

    Man möchte deshalb nicht nur Franz G., sondern auch „allen anderen Opfern importierter Gewalt [die] letzte Ehre erweisen”.”
    Oh je, Oh je – ob das mal gut geht? Das ruft doch sicher gleich die linksgrünen Gutmenschen auf den Plan, die erst einmal unterstreichen werden, dass dies nur ein Einzelfall war und nicht stigmatisiert werden darf. Und es gibt schließlich Kulturkreise, in denen das Halsaufschlitzen oder auch Köpfen bis heute durchaus gebräuchlich ist. Das müßte man wissen und berücksichtgen.
    Mein Mitgefühl gilt den Angehörigen…!

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Gesellschaft

Während AfD-Parteitag: Volkswagen-Schriftzug an Halle wird abgedeckt

Joshua Hahn

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am

ASDF Bild (Volkswagen-Halle Braunschweig): Quersus [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten)

Vom 30. November bis zum ersten Dezember hält die Alternative für Deutschland ihren Bundesparteitag in Braunschweig ab. Angemietet wurde die Volkswagen-Halle.

Braunschweig. Der Automobilhersteller erklärte nun, seinen Namen auf der Halle abdecken zu lassen. Volkswagen wolle die Anmietung der Halle durch die Partei nicht dulden und wies den Betreiber daher zu diesem ungewöhnlichen Schritt an. 

Name wird „neutralisiert“

Der Sprecher des Veranstaltungsortes gab laut der „Welt“ an, den Schriftzug „Volkswagen-Halle Braunschweig“ daher auf dem Gebäude für die gesamte Dauer des Parteitages „neutralisieren“ zu wollen – auf Wunsch des Sponsors.

In einem Statement gab das Gremium des Unternehmens die Positionen der AfD an, welche Volkwsagen als „völkisch-nationalistisch” wahrnehme. Diese vermeintliche Ausrichtung stelle sich „eindeutig gegen Werte unseres Konzerns wie Respekt, Vielfalt, Toleranz und partnerschaftliches Miteinander.“

Kritik am Verhalten des Konzerns kam unter anderem vom Parteichef Jörg Meuthen selber.

Meuthen: „Peinliche Aktion“

Dieser zeigte sich verärgert über Volkswagen. Dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ gegenüber sagte er: „Ich glaube nicht, dass das Unternehmen Volkswagen sich mit dieser peinlichen und der demokratischen Wettbewerbskultur hohnsprechenden Aktionen einen Gefallen tut.“

So gebe es „etliche Tausend AfD-Wähler“, welche das Verhalten des Konzerns wahrnehmen würden. Dies würde vermutlich auch deren Kaufentscheidung in Sachen Automobilkauf beeinflussen – so beispielsweise auch das des Parteichefs selbst. Für den Parteitag der Alternative für Deutschland kündigten bereits jetzt etliche Organisationen Proteste und Demonstrationen an, die Polizei ist in Alarmbereitschaft.

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Deutschland

Bamf-Studie: Migranten sind mit Rückkehr in ihre Heimat zufrieden

Joshua Hahn

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am

ASDF Symbolbild Migration: By DFID - UK Department for International Development (Working with UNHCR to help refugees in South Sudan) [CC BY-SA 2.0 ], via Wikimedia Commons [Bild zugeschnitten]

Laut einer Studie des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge ist ein Großteil der Migranten, welcher in seine Heimat zurückkehrte, zufrieden. 

Berlin. – Laut der Studie spielte die finanzielle Förderung einer Ausreise nicht die größte Rolle.

Elf Prozent nicht mit der gestellten Wohnung zufrieden

Die Gründe für die freiwillige Rückkehr in ihre Heimat sind mannigfaltig. So gaben bei der Befragung laut der „Welt“ circa elf Prozent an, dass sie sich in der gestellten Wohnung nicht wohlgefühlt hätten. Acht Prozent bemängelten, dass sie sich in der Bundesrepublik kaum verständigen konnten. Der zweitgrößte Grund (28 Prozent) ist das fehlende Heimatgefühl. Auf dem ersten Platz der Gründe für eine Rückreise in die Heimat ist jedoch eine drohende Abschiebung. Dies gaben 46 Prozent der befragten Asylbewerber an. 

Die finanzielle Förderung durch die Bundesregierung im Fall einer freiwilligen Ausreise ist bei den meisten Migranten zwar nicht ausschlaggebend (4 Prozent), aber bestärkte sie in ihrer Entscheidung. Bereits abgelehnte Asylbewerber erhalten vom Staat derzeit unter bestimmten Umständen mehrere hundert Euro, um unter anderem die Heimreise zu finanzieren.

Großteil mit der Rückkehr zufrieden

Ein Großteil der Asylanten ist auch retrospektiv betrachtet zufrieden mit der Entscheidung. Laut der „Jungen Freiheit“ gaben 40 Prozent der Studienteilnehmer an, mit ihrer Rückkehr glücklich zu sein. Lediglich 30 Prozent erklärten, den Umzug als neutral zu bewerten. 

Im Jahr 2017 wurde ein neues Reintegrationsprogramm mit dem Namen StarthilfePlus etabliert. Das Programm sieht vor, Asylbewerber finanziell zu unterstützen, sollten diese freiwillig eine Rückkehr antreten. Laut dem „Focus” kehrten die 1.339 Studienteilnehmer im Zeitraum vom Februar 2017 bis zum April 2018 in ihre Heimatländer zurück.

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Gesellschaft

Halle: Mutmaßlich linksextremer Angriff auf patriotischen Filmemacher

Julian Schernthaner

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ASDF Bild: EinProzent e.V.

Am Mittwochabend griffen Vermummte das Privatauto des patriotischen Dokumentarfilmers Simon Kaupert an und sorgten dabei für vierstelligen Sachschaden.

Halle/Saale. – Wie die Bürgerplattform EinProzent, für welchen der patriotische Filmemacher aus Sachsen-Anhalt immer wieder filmische Exklusivrecherchen produziert, berichtet, ereignete sich der Angriff nur wenige Stunden nachdem Kaupert in einer Kurzdoku zu Wort kam. Diese thematisierte mutmaßliche Seilschaften zwischen linker Zivilgesellschaft und linksextremen Antifa-Gruppen im Umfeld des Miteinander e.V. Den Sachschaden beziffert der zweifache Familienvater auf etwa 3.000 Euro.

Kaupert: Verein fördert „Gesellschaftsverrohung”

Wie die Junge Freiheit berichtet, macht Kaupert den Miteinander e.V. für den Angriff mitverantwortlich. Zwar hätte der mit öffentlichen Geldern geförderte Verein nicht direkt zugeschlagen. Die Unterhaltung von „Meldeportalen gegen Andersdenkende” und „Denunziation kritischer Mitbürger” fördere eine „Gesellschaftsverrohung”, durch welche „derartige Angriffe zum Alltag in der bunten Republik gehören” würden.

In der am Mittwochnachmittag veröffentlichten Recherche berichtete Kaupert über brisante Zusammenhänge, insbesondere was die Arbeitsweise der Gruppierung betrifft, sowie deren Finanzierung durch Mittel des Bundesfamilienministeriums, des Arbeits- und Sozialministeriums in Sachsen-Anhalt sowie der dortigen Landeszentrale für politische Bildung.

EinProzent-Kritik an Förderpraxis

Nach Ansicht von EinProzent ist diese Förderpraxis ein „unerträglicher Skandal”. Nach Ansicht der Bürgerinitiative fungiert der Miteinander e.V. nämlich als „Schnittstelle zwischen linksextremen Schnüfflern und vermeintlich seriöser ‚Zivilgesellschaft’ ”. Dabei würden dessen Mitarbeiter angeblich auch auf ein „weitreichendes Netzwerk von linken Parteien bis hin zu Antifa-Aktivisten im Rücken” zurückgreifen können.

Kritik übte die Bürgerplattform auch am Umstand, dass etablierte Medien schwiegen, wenn „kritische Journalisten bedroht und angegriffen” würden. Man wolle sich von derartigen Angriffen aber nicht aufhalten lassen: „Wir werden immer tiefer bohren und mit seriösem Journalismus und kritischer Berichterstattung den roten Sumpf austrocknen.”


Mehr zum Thema Linksextremismus finden Sie hier.

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