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Gesellschaft

Uni Hamburg verbietet Auftritt von Christian Lindner (FDP)

Monika Šimić

Veröffentlicht

am

Bild: Christian Lindner auf dem FDP-Bundesparteitag im Jahr 2015 / Bild: Matthias Hornung [CC BY 4.0], via Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten)

Ich selbst betrachte es mit Sorge, dass auch Universitäten zunehmend nicht mehr als Ort des unvoreingenommenen Meinungsaustauschs wahrgenommen werden”, schrieb Lindner in einem Brief an die grüne Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank.

Hamburg. Die Hamburger Universität kommt nicht zur Ruhe. Nach den Ausschreitungen während einer Vorlesung des AfD-Mitbegründers Bernd Lucke, schilderte nun der FDP-Bundesvorsitzende Christian Lindner am Dienstag einen Fall, der in selbst betroffen hat. Laut eigener Aussagen wollte Lindner im November bei einer Diskussionsveranstaltung der Liberalen Hochschulgruppe teilnehmen. Das habe ihm der Präsident der Uni Hamburg, Dieter Lenzen, allerdings ohne Begründung untersagt.

Lindner über Entwicklung besorgt

An der Universität Hamburg werden nicht nur Vorlesungen gestört. Auch ich wollte dort mit Studierenden diskutieren, wie ich das schon oft gemacht habe. In Hamburg wurde das untersagt”, teilte Lindner via Facebook mit. Er wandte sich nun in einem Schreiben an die Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank (Grüne). „Untersuchungen wie die neue Shell-Jugendstudie zeigen, dass gerade viele junge Menschen der Aussage zustimmen, in Deutschland könne nicht jede Meinung offen geäußert werden. Dies sollte uns als Demokraten nachdenklich machen. Verschwörungstheorien muss frühzeitig der Boden entzogen werden”, schreibt er dort zu Beginn. Er selbst betrachte es mit Sorge, „dass auch Universitäten zunehmend nicht mehr als Ort des unvoreingenommenen Meinungsaustauschs wahrgenommen werden”.

FDP-Chef hät Auftrittsverbot für „höchst bedenklich”

Er sei überzeugt davon, dass an Universitäten der Umgang mit unterschiedlichen Meinungen und die Reflektion des eigenen Standpunkts eine zentrale Rolle spielen müsste. Von Fegebank erwarte er sich deshalb, dass sie sich „jederzeit auf die Seite der Meinungs- wie Wissenschaftsfreiheit” stellt. Dass die Universität Hamburg Debatten ihrer Studenten mit Politikern wie ihm ablehnt, halte er für „höchst bedenklich”.

Lindner warf Fegebank am Dienstag außerdem vor, sie habe sich schon im Fall Lucke nicht klar positioniert. Sie müsse jetzt einmal ihre Meinung klarstellen. „Es verdichtet sich der Eindruck, dass Frau Fegebank nur die Meinungen toleriert, die ihrer eigenen entsprechen”, sagte Lindner in Berlin. „Die Hochschule ist aber offen für den demokratischen Austausch mit Allen”.

Linksextreme verhindern de Maizières Lesung

Aktuell sorgt aber auch die verhinderte Lesung des früheren Innen- und Verteidigungsministers Thomas de Maizière (CDU) für Diskussionsstoff. Denn am Montagabend verhinderten linksextreme Aktivisten und Mitglieder der Fridays for Future-Bewegung eine Lesung de Maizières im Alten Rathaus in Göttingen (Die Tagesstimme berichtete). Kritik an der Blockade kam nicht nur von Bundestagsabgeordneten verschiedener Parteien, sondern auch von Wirtschaftsminister Peter Altmaier, der die Blockade als „unerhörte Missachtung von Recht und Person” bezeichnete.

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3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    Klasube

    23. Oktober 2019 at 11:25

    Lindner über Entwicklung besorgt
    „An der Universität Hamburg werden nicht nur Vorlesungen gestört. Auch ich wollte dort mit Studierenden diskutieren, wie ich das schon oft gemacht habe. In Hamburg wurde das untersagt”, teilte Lindner via Facebook mit.
    Nicht nur Herr Lindner ist besorgt – die Mehrheit aller Deutschen hat heute das Gefühl, nicht mehr alles sagen zu dürfen, was man möchte. Das ist statistisch belegt.
    Ironisch ist: ausgerechnet an eine Grüne (Fegebank) wendet er sich mit seiner Besorgnis – ich bin sicher, dort findet er 100%ige Zustimmung und sie nimmt sich seiner Probleme umgehend an…!
    Interessant ist auch: „Denn am Montagabend verhinderten linksextreme Aktivisten und Mitglieder der Fridays for Future-Bewegung…” Sollte das etwa heissen, dass die Linksextremen bei der FFF mitmischen? Müßte sich die FFF-Spitze mit ihren hehren Zielen nicht sofort von denen distanzieren? Oder gilt das nur für AfD-Politiker, wenn es um den rechten Flügel geht?
    Ich habe so viele Fragen und bin so verwirrt… 🙂

  2. Avatar

    Zickenschulze

    23. Oktober 2019 at 14:40

    Lindner über Entwicklung besorgt”

    Guten Morgen an seinesgleichen.
    Seit Ende sechziger Jahre sind Universitäten die Brutstätten und Dreckschleudern linksintellektuellen Wahnsinns.

  3. Avatar

    Stöberer

    25. Oktober 2019 at 11:07

    Update:
    „Die #FDP hat im #Bundestag in einer #AktuellenStunde eine Aussprache zur #Meinungsfreiheit in D beantragt. @EskenSaskia @spdbt teilt in Richtung @c_lindner aus: Er habe @janboehm|mermann bei Twitter geblockt. „Gewähren Sie meinem Genossen Jan Böhmermann Meinungsfreiheit.”

    Quelle: https://twitter.com/phoenix_de/status/1187015835661033473

    Schon seltsam, Linke dürfen Lindner in der Uni sein Recht auf Meinungsfreiheit verwehren, aber Lindner darf den „Genossen Böhmermann”, der kürzlich in die SPD eingetreten ist, nicht blockieren. *Clownwelt*

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Gesellschaft

Neues von rechts: Ein Prozent, Mauerfall & „wir selbst”

Stefan Juritz

Veröffentlicht

am

ASDF Symbolbild. Hintergrund (CC0) / Ausgabe "wir selbst" (wir selbst) / Collage (Die Tagesstimme)

Das patriotische Bürgernetzwerk Ein Prozent führt aktuell einen äußerst wichtigen Prozess gegen Facebook. Der Mauerfall jährte sich vor einer Woche zum 30. Mal. Und pünktlich dazu meldete sich die nationalrevolutionäre Zeitschrift wir selbst zurück.

Ein Prozent klagt Facebook

Erst vor wenigen Wochen hat Facebook die Seite des patriotischen Bürgernetzwerkes Ein Prozent gelöscht. Dagegen setzt sich Ein Prozent nun juristisch zur Wehr. Am Montag fand bereits der erste Verhandlungstag dieses äußerst bedeutenden Gerichtsprozesses statt. Wie der zuständige Richter am Landgericht Görlitz betonte, sei das Thema dieser Auseinandersetzung „so noch nicht an Gerichten Thema gewesen”. Beim Prozess gehe es nämlich nicht bloß um die Löschung eines Beitrags, sondern um den vollständigen Ausschluss eines Vereins aus dem Netzwerk, das über eine Monopolstellung verfügt – Die Tagesstimme berichtete.

Hier kann man Ein Prozent im Rechtsstreit gegen den Konzernriesen finanziell unterstützen.

Zeitschrift ‚wir selbst’ ist zurück

Pünktlich zum 30. Jahrestag des Mauerfalls meldete sich die 2002 eingestellte nationalrevolutionäre Zeitschrift wir selbst zurück. Auf einem Internetblog tritt man die Nachfolge zumindest online wieder an, ob in Zukunft auch wieder Druckausgaben erscheinen werden, ist derzeit unbekannt.

Die Zeitschrift war Ende der 1970er-Jahre u.a. von Siegfried Bublies gegründet worden. Inhaltlich war man stark an den nationalrevolutionären Ideen von Henning Eichberg geprägt. Wir selbst war ethnopluralistisch, antikapitalistisch, antiamerikanisch, stark ökologisch und regionalistisch ausgerichtet.

Im Selbstverständnis der Zeitschrift heißt es:

„Wir verstehen unsere Zeitschrift als nonkonforme Denkwerkstatt, in der Autoren, Mitarbeiter und Förderer aus der demokratischen Rechten wie demokratischen Linken miteinander uneinig oder einig sein können. Wir wünschen uns Debatten, Diskussionen und auch harte intellektuelle Auseinandersetzungen um die wesentlichen Fragen unseres Volkes und unserer Nation.“

Anbruch-Podcast: Joker, Eckhart & Hölderlin

Vor einigen Tagen erschien die neue Folge des Anbruch-Kulturpodcasts „Wer redet ist nicht tot”. Diesmal geht es unter anderem um große Duos der Weltgeschichte, Urlaub in Mazedonien, Charisma, Askese, den neuen Joker-Film, Hölderlin und Eckhart.

Laut Gedacht: Clans in Berlin

Am Donnerstag kam wie jede Woche eine neue Folge Laut Gedacht online: „Spielotheken, Wettbüros, Friseurläden und Shisha Bars sind typische Etablissement Berliner Clans. Geschäfte dieser Art stehen bei der Polizei schon lange im Fokus. Entsprechende Razzien gehören mittlerweile zur Wochenroutine in Neukölln. Doch dagegen formiert sich Widerstand.”

„Staat und Volk im Lauf der Zeit”

Bei der vergangenen Verbandstagung der Deutschen Burschenschaft in Colmar referierte der Publizist und AfD-Berater Dimitrios Kisoudis zum Thema „Staat und Volk im Lauf der Zeit”. Nun ist der Vortrag auf YouTube veröffentlicht worden. In der Videobeschreibung heißt es:

„Die Nation ist das politisch formierte Volk, in ihr kommen Volk und Staat zur Deckung. Doch die Migration stellt die Nation in Frage. Die Homogenität des Staatsvolks geht verloren, der Tribalismus kehrt zurück, der Staat entfremdet sich den Bürgern. Wie kann das Volk auf diese Wende zwischen zwei Epochen reagieren, wie ein Staat noch funktionieren? Kisoudis beleuchtet die Situation aus historisch-anthropologischer Perspektive und zieht politische Folgerungen.”

30 Jahre Mauerfall – Aus dem Land der Wunder

Anlässlich des 30. Jahrestages des Mauerfalls veranstaltete die Berliner Bibliothek des Konservatismus am 6. November eine Lesung mit Michael Klonovsky: „Der Journalist, Autor und Politikberater zeigte in einigen Passagen auf, wie es noch heute um die Mentalitätsunterschiede zwischen Ost und West steht. Dabei verschonte sein Spott weder die bleierne Endzeit der DDR, noch das selbstgefällige, von der Wiedervereinigung nicht wirklich überzeugte bundesrepublikanische Juste Milieu.”

Ausblick:

Neue Tumult-Ausgabe

Am 6. Dezember erscheint die neue Ausgabe der Vierteljahresschrift Tumult:

„Was ist konservativ?”

Am kommenden Freitag, den 22. November, veranstaltet die in Gründung befindliche Oswald-Spengler-Stiftung einen Diskussionsabend in Dresden. Götz Kubitschek, Maximilian Krah, Marc Jongen und Albert Glaser werden zum Thema „Was ist konservativ? Bürgerliche Positionen im Lichte unserer Zeit” diskutieren. Die Veranstaltung findet im Pianosalon Kirsten statt und beginnt um 19:30 Uhr.

„Vorlesen” im Cafe Schnellroda

Nur einen Tag später wird im Cafe Schnellroda das neue Antaios-Buch „Vorlesen” von Ellen Kositza und Caroline Sommerfeld präsentiert. In dem Buch sammelten die beiden Mütter und Autorinnen insgesamt 180 Buchempfehlungen für Kinder und Jugendliche.

Das Café hat ab 14 Uhr bis 18 Uhr geöffnet, Ellen Kositza wird gegen 15.30 Uhr ihr Buch präsentieren. Ich selbst werde zu weiteren Neuerscheinungen etwas ausführen: zu Steffen Kopetzkys Roman Propaganda, den ich als Roman der Inneren Emigration in der BRD lese (hier bestellen), und zur 92. Sezession, Thema „Das politische Minimum” (hier erhältlich)”, gab Verleger Götz Kubitschek auf Sezession im Netz bekannt.

Herbstakademie „Volk”

Am gleichen Wochenende veranstalten der Freiheitliche Akademikerverband Steiermark und das Institut für Staatspolitik ihre bereits vierte Herbstakademie in der Steiermark. Anmelden kann man sich noch unter: [email protected]

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Gesellschaft

Mutmaßliche IS-Anhängerinnen gelandet – eine Festnahme

Joshua Hahn

Veröffentlicht

am

ASDF Bild (Frankfurter Flughafen): Holger Uwe Schmitt [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten)

Eine der beiden mutmaßlichen IS-Anhängerinnen, die von der Türkei nach Deutschland abgeschoben wurden, ist in Frankfurt festgenommen worden. Kanzlerin Merkel sieht keinen Grund zur Sorge.

Frankfurt/Ankara. – Wie bereits berichtet, schob die türkische Regierung mehrere Personen nach Deutschland ab, welche Verbindungen zu islamistischen Kreisen aufweisen sollen. Sowohl die siebenköpfige Familie eines Salafisten als auch die zwei Frauen von IS-Terroristen landeten mittlerweile am Flughafen in Frankfurt.

Ausländische Terroristenkämpfer“

An Bord des türkischen Linienflugzeugs sollen unter anderem Beamte des Bundeskriminalamts gewesen sein. Eine der beiden Frauen wurde am Flughafen unverzüglich festgenommen. Gegen beide wird aktuell wegen des Verdachts der Mitgliedschaft oder Unterstützung einer terroristischen Vereinigung ermittelt.

Wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ berichtet, wurden die beiden Personen in türkischen Medien als „ausländische Terroristenkämpfer“ bezeichnet. Das Innenministerium äußerte sich dazu nicht. Laut einem Sprecher der Bundespolizei wurden beide Frauen einer Einreisekontrolle unterzogen. 

Merkel: „Keine Gefahr“

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) zeigte sich indes gelassen. Da die aus der Türkei abgeschobenen mutmaßlichen Islamisten von verschiedenen Behörden einer Kontrolle unterzogen würden, sei die Gefahr gering: „Dementsprechend wird dann natürlich sichergestellt, dass von diesen Personen keine Gefahr ausgeht.“

Laut Bericht der „Welt“ gestaltet sich die strafrechtliche Verfolgung bei Frauen von Islamisten deutlich schwieriger, da oftmals keine „formale Eingliederung“ in die Strukturen der Terroristen vorliegt. Diese muss jedoch gegeben sein, wie der Bundesgerichtshof entschied. 

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Gesellschaft

FC St. Pauli plant Frauenquote und will Satzungen gendern

Julian Schernthaner

Veröffentlicht

am

ASDF Symbolbild (Vereinslogo an der Haupttribüne des Stadions am Millerntor): Wikimedia Commons [CC0]

Der Zweitligist FC St. Pauli aus Hamburg könnte seine Satzung ‚gendergerecht’ abwandeln, weil er die derzeitige Version als nicht mehr zeitgemäß erachtet.

Hamburg. – Wie die Junge Freiheit unter Berufung auf das Hamburger Abendblatt berichtet, liegt dem Präsidium ein entsprechender Antrag vor, welcher bei der kommenden Mitgliederversammlung am 27. November zur Abstimmung kommen soll. Bislang verzichtete man „aus Gründen er einfacheren Lesbarkeit” auf geschlechtsspezifische Ausdrücke, so die derzeit noch gültige Präambel.

Frauen und Drittes Geschlecht sichtbar machen

Eine derartige Formulierung entspricht nach Ansicht der Antragsteller aber nicht mehr dem aktuellen Zeitgeist. Stattdessen soll die neue Satzung neben Frauen auch das sogenannte Dritte Geschlecht berücksichtigen. Darunter versteht man seit kurzem Menschen, welche sich weder als Mann noch als Frau einordnen und ihren Eintrag im Personenstandsregister daher in „divers” abändern ließen.

Die Annahme des Antrages gilt als sicher – sowohl Präsidium, als auch Aufsichtsrat und Ehrenrat unterstützen die Änderung. Laut Hamburger Abendblatt sieht das zugrunde liegende Schreiben die nicht-markierte Version als problematisch: „Ein ‘mitgemeint unter der männlichen Schreibweise’ führt nicht zu einem ‘mitgedacht’ bei den Lesenden. Im Gegenteil – es macht die anderen Geschlechter unsichtbar.”

Weiterer Antrag fordert Frauenquote

Es ist aber nicht der einzige Antrag, welcher einen gesellschaftspolitischen Inhalt besitzt. Ein weiteres Begehren fordert ein 50-prozentige Frauenquote in der hauptamtlichen Direktorenebene. Bereits derzeit besitzt der Kiezclub eine Vizepräsidentin sowie eine Aufsichtsratsvorsitzende.

Der Verein am Millerntor setzt seit Jahren bewusst auf politische Akzente – so forderte Geschäftsführer Andreas Rettig im vergangenen Sommer, bei der Lizenzvergabe im Profifußball als Kriterium auch Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung eines Vereins zu bewerten, um einem Wertewandel Rechnung zu tragen.

St. Pauli: Verein in linker Szene beliebt

Bereits seit den 1990er-Jahren ist der Verein für die politische Ausrichtung weiter Teile seiner Fanszene bekannt. Deren Einsatz gegen angeblichen Sexismus und Rassismus geht mitunter so weit, dass Sponsoren in der Vergangenheit auf Zuruf der Kurve seine Reklame überarbeiten mussten. Ein andermal witterten Unterstützer sogar bei der Farbgebung und Gestaltung der vereinseigenen Kleiderkollektion vermeintlichen Sexismus.

Etwaige politische Impulse führten dazu, dass der Verein vor allem linken Akteuren zu einem Kultclub aufstieg. Das Tragen von Merchandise des in braun spielenden Zweitligisten und seiner Fanszene ist in linken bis linksradikalen Gruppierungen weit über Hamburg hinaus beliebt. Die Kurve organisiert Fußballturniere für ‚antirassistische’ Fangruppierungen, setzt sich für das Bleiberecht von Asylwerbern ein und unterstützt soziale und kulturelle Projekte im Viertel.

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