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Gesellschaft

120 Teilnehmer beim „Marsch der Patrioten“ in Wien

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Marsch der Patrioten | 26. Okt. 2019 | © Alfred Nechvatal

Am 26. Oktober, dem österreichischen Nationalfeiertag, fand in Wien zum zweiten Mal der „Marsch der Patrioten“ statt.

Wien. – Veranstalter der Demonstration war der Verein Okzident. Wie schon im Vorjahr begann die Kundgebung am Michaelerplatz im 1. Bezirk um 14 Uhr, wo mehrere Reden gehalten wurden. Es folgte der Marsch durch die Wiener Innenstadt bis zum Hohen Markt. Die Teilnehmerzahl lag bei etwa 120 und damit deutlich höher als im Vorjahr.

Georg Nagel: Heer soll nicht herumstehen, sondern die Grenze schützen

Georg Immanuel Nagel vom Verein Okzident sprach die einleitenden Worte und betonte dabei, dass der „Marsch der Patrioten” die einzige patriotische Veranstaltung an diesem Nationalfeiertag sei. Wer wolle schon die Reden eines grünen Bundespräsidenten sowie der Kanzlerin Bierlein und ihres linken Kabinetts hören, so Nagel. Angesichts der großen Staatsmänner, die Österreich hervorgebracht habe, sei es traurig zu sehen, von welchen „Langweilern und Volksverrätern” Österreich heute regiert werde.

Auch am Bundesheer übte Nagel scharfe Kritik: Dieses stehe nur herum, seine Panzer würden immer nur vorgezeigt, aber niemals irgendwohin fahren. Das Heer solle an die Grenze verlegt werden, um einen „Einmarsch” aufzuhalten, meinte der Redner. Österreich gebe es nun schon seit über tausend Jahren, doch es sei fraglich, ob das Land in 50 Jahren noch bestehe. Nagel mahnte weiter, die Österreicher müssten „Nein zu Multikulti und Islamisierung” sagen und sich für die Bewahrung des Eigenen einsetzen, damit Österreich noch weitere tausend Jahre bestehen könne.

Inge Rauscher: EU-Mitgliedschaft verstößt gegen Neutralität

Nach Georg Nagel sprach Inge Rauscher, die Obfrau der unabhängigen „Initiative Heimat & Umwelt“ und Sprecherin der „ÖXIT-Plattform“. Mit ihrer Initiative setzt sie sich bereits seit 30 Jahren für ein „selbstbestimmtes Österreich” ein. Dieses sei aktuell schwer gefährdet durch eine „schleichende innere Aushöhlung der Substanz des Staates” und seiner Werte. Dafür sei vor allem die EU verantwortlich. Rauscher rief in Erinnerung, dass Österreich am Nationalfeiertag den Beschluss der immerwährenden Neutralität feiere.

Der EU-Beitritt sei aufgrund der „gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik“ eine fortdauernde grobe Verletzung der Neutralität. Ein großes Problem der EU sei auch die enge Verzahnung die NATO. Alle großen EU-Mitgliedsstaaten seien auch bei der NATO, die EU werde daher auch als politischer Arm der NATO bezeichnet. Die NATO sei aufgrund ihrer Erweiterungsbestrebungen Richtung Russland höchst friedensgefährdend. Rauschers Initiative ruft auch weiterhin zum EU-Austritt Österreichs auf.

Auch Inge Rauscher forderte ein einsatzfähiges Bundesheers, damit dieses seinem verfassungsmäßigen Auftrag der umfassenden Landesverteidigung gerecht werden könne. Es solle die Grenze vor der Zuwanderung aus anderen Kontinenten schützen. Die sogenannten „Flüchtlinge” seien laut Rauscher in den seltensten Fällen individuell Verfolgte. In der so genannten „Flüchtlingskrise“ sieht Rauscher eine „internationale Agenda mit der EU an vorderster Front“. Dies gehe aus unzähligen Pakten und Deklarationen hervor. Rauscher empfahl zu dieser Thematik das Buch „Bevölkerungsaustausch in Europa“ von Hermann Mitterer.

Georg Zakrajsek: „Freiheit ist auch Freiheit, sich zu bewaffnen!“

Georg Zakrajsek vom Blog „querschuesse.at“ kam nach Inge Rauscher zu Wort. Er berichtete, ein Polizist habe ihn auf dem Weg zur Kundgebung für seine Blogbeiträge gelobt, insbesondere seine Kommentare zu den Grünen. Er hatte auf seinem Blog nämlich das Wahlrecht mit 16 Jahren kritisiert: In diesem Alter wähle man oft „einen Blödsinn“, zum Beispiel die Grünen.

Zakrajsek ist Zeitzeuge des 2. Weltkriegs sowie der Besatzungszeit. Er stand selbst bei der Verkündung des Staatsvertrages am 15. Mai 1955 vor dem Belvedere. Damals habe er gedacht, Österreich sei frei. Zur Freiheit gehöre für ihn auch, sich bewaffnen zu dürfen. Dies sei in der letzten Zeit jedoch stark in Vergessenheit geraten, da sich die Ansicht breit gemacht habe, es werde „schon nichts passieren”.

Dem sei jedoch nicht so, wie die Poller zur Terrorabwehr zeigen würden. Zakrajsek bezeichnete diese polemisch als „Moslem-Poller“, die nichts nützen würden.

„Islamophobie“ und „Populismus“: Kampfbegriffe gegen unliebsame Meinungen

Christian Zeitz, Leiter des Instituts für angewandte politische Ökonomie, kritisierte wiederum die Aushöhlung der Meinungsfreiheit durch Kampfbegriffe wie „Islamophobie“. Dieses Wort diene dazu, legitime Islamkritiker zu psychisch Kranken oder Kriminellen zu erklären. Die EU mache auch hier mit, indem sie einen sogenannten „Islamophobie-Report“ mit knapp 130.000 Euro gefördert habe. Sogar die liberale Imamin Seyran Ates wird darin als „islamophob“ diffamiert. Zeitz sprach sich ebenfalls gegen muslimische Masseneinwanderung nach Europa aus, die er als „Auswanderungsdschihad“ betrachtet.

Letzte Rednerin war Dorothea Hohner von Pegida München. Sie kritisierte vor allem den Sprachgebrauch der Linken, den sie in die Nähe des „Neusprech“ aus George Orwells Roman „1984“ rückte. Das Wort „Rassismus“ sei heute lediglich eine Keule gegen unliebsame Meinungen. Ähnlich sei es mit angeblichem „Sexismus“. Wahren Sexismus gebe es vor allem unter Einwanderern, dennoch würden meist Deutsche als „sexistisch“ bezeichnet. „Populismus“, den Linke als Vorwurf verwendeten, sei in Wahrheit ein demokratisches Phänomen, nämlich die Umsetzung dessen, was im Volk populär sei.

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3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    Dagehtslang

    27. Oktober 2019 at 13:36

    Starke Reden mit starken Standpunkten. Wieso hat man der gleichen noch nie aus den Reihen derer mit Regierungsverantwortung vernommen, auch und gerade nicht vor der Wahl?

  2. Avatar

    Widerstand.

    27. Oktober 2019 at 13:51

    BRAVO.

  3. Avatar

    Karl

    30. Oktober 2019 at 10:46

    Unwörter.
    Da in den Reden Populismus auch Thema war, hier ein Leserbrief den ich an diversen Zeitungen vor ca. 3 Jahren geschrieben habe. Er wurde im Standard leider verändert wiedergegeben, wobei er in einer Schweizer Zeitung voll und ganz erschienen ist und auf div. Webseiten noch zu finden ist.
    https://www.freiewelt.net/nachricht/populismus-rechtspopulismus-unwoerter-des-jahres-10069868/
    Thomas Eisenhut, der ihn auch erhalten hat, hat ihn anderen Worten das selbe geschrieben, siehe:
    https://www.wienerzeitung.at/meinung/gastkommentare/939703-Populismus-das-neue-Unwort.html

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Gesellschaft

Animal Crossing”: Für PETA ist das Nintendo-Spiel nicht vegan genug

Stefan Juritz

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Die Tierrechtsorganisation stört es, dass man in dem Nintendo-Spiel unter anderem Fische angelt und Insekten fängt. 

Das neue Nintendo-Videospiel „Animal Crossing: New Horizons” ist aktuell sehr beliebt und gilt eigentlich als äußerst kinderfreundlich. In der Inselaufbau-Simulation leben Menschen und Tiere eigentlich friedlich zusammen. Doch für die Tierschutzorganisation PETA ist das Spiel nicht vegan genug, weil man dort zum Beispiel Fische angeln und Insekten fangen kann. Aus diesem Grund hat PETA eine Anleitung veröffentlicht, wie man „Animal Crossing” richtig vegan spielt und keinen Tieren schadet.

Vegan leben auch im Videospiel

In dem veröffentlichten „PETA’s Vegan Guide to ‘Animal Crossing: New Horizons’” schreibt die Tierschutzorganisation etwa: „Fischen ist nicht vegan! Du solltest im wirklichen Leben nicht fischen, also solltest du das auch nicht im Spiel tun.” PETA kritisiert, das Spiel fördere missbräuchliches Verhalten gegenüber Fischen und Insekten, anstatt sie als „lebende, atmende und fühlende Individuen” zu betrachten. „Deine Insel sollte ein sicherer Ort für alle Tiere sein, egal ob groß oder klein”, heißt es in der Anleitung. Außerdem finden sich in dem „Guide” weitere Tipps, wie man sich als Veganer im Spiel gegenüber Tieren richtig verhält, was man essen und wie man sich kleiden sollte.

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Deutschland

Berlin: Auto von AfD-Politiker Frank-Christian Hansel angezündet

Joshua Hahn

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Die Polizei schließt eine Brandstiftung mit politischem Motiv nicht aus, der Staatsschutz ermittelt.

Berlin. – Wie die Polizei bestätigt, brannte in der Nacht zum Montag das Auto des Parlamentarischen Geschäftsführers der Abgeordnetenhaus-Fraktion der AfD Berlin, Frank-Christian Hansel, aus. Der AfD-Politiker sprach auf Twitter von einer „linken Gewaltorgie“ und kritisierte die restlichen Parteien für die fehlende Verurteilung solcher Taten: „Es ist die bürgerliche Mitte, die hier angegriffen wird.”

Serie von Brandanschlägen

Der Fall gliedert sich in eine Reihe von linksextremen Brandanschlägen gegen den politischen Gegner ein. So wurde erst am 10. März das Auto des Berliner Landesvorsitzenden Nicolaus Fest angezündet. Kurz zuvor wurde der Wagen des Vorsitzenden Chrupalla in Sachsen zerstört. Der innenpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Gottfried Curio, wurde ebenfalls Opfer einer Straftat: Mutmaßliche Linksextremisten schlugen zwei Fenster seiner Wohnung ein und beschmierten die Fassade unter anderem mit dem Spruch „Curio hat mitgeschossen“. Offenbar sollte damit ein Bezug zum Amoklauf von Hanau hergestellt werden. Nach der Tat wurde ein Bekennerschreiben auf einer linksextremen Plattform veröffentlicht. Der Fraktionsvorsitzende Georg Pazderski verurteilte die Straftaten scharf und erklärte: „Trotz Hetze und Gewalt lässt sich die AfD nicht einschüchtern“.

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Gesellschaft

Bürger protestieren gegen ORF-Berichterstattung über Ungarn

Julian Schernthaner

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Die Berichterstattung des öffentlich-rechtlichen ORF über die Corona-Maßnahmen in unserem Nachbarland Ungarn sorgt für Unmut bei so manchem Bürger.

Wien. – Die Darstellung in etablierten Medien, wonach Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán quasi das Parlament ausgeschalten habe, stößt offenbar nicht auf ungeteilte Zustimmung. Bereits in der Vorwoche wandte sich Andor Nagy, der ungarische Botschafter in Wien, mit einem offenen Brief an ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz – Die Tagesstimme berichtete.

Kreativer Protest vor Ungarn-Botschaft und ORF

Paul W., ein Bürger aus dem Bundesland Salzburg, tat es ihm nun gleich und brachte seine eigenen Protest mit  Bildern zum Ausdruck. Der einstige Manager eines mittelständischen Unternehmens positionierte sich mit einem Schild vor der ungarischen Botschaft in der Wiener Bankgasse. Etwas später wiederholte er seinen Protest auch noch vor dem ORF-Zentrum am Küniglberg. Auf den Bildern steht in deutscher und ungarischer Sprache eine Solidaritätsbekundung mit dem Nachbarland.

Als Österreicher bitte ich Ministerpräsident Viktor Orbán um Verzeihung für die hetzende Berichterstattung des ORF gegen Ungarn und seine Regierung.”

Bei der Botschaft, so der Salzburger, habe man sich mit positivem Amusement über die Aktion gefreut. Die Nachfrage der Tagesstimme, ob er fürchte, aufgrund der strengen Corona-Maßnahmen ins Visier der Behörden zu geraten, verneinte W. Seine Lebensgefährtin sei ungarische Staatsbürgerin, er habe in ihrer Vertretung ohnehin einen unaufschiebbaren Behördengang zu erledigen gehabt. Da habe er einfach das Praktische und das Nützliche miteinander verbunden, erklärte er.

Konservativer Arzt hinterfragt Anti-Ungarn-Sentiment

Aber auch Personen mit einem etwas größeren öffentlichen Bekanntheitsgrad äußerten sich in sozialen Medien ähnlich deutlich. Marcus Franz, bekannter Wiener Arzt, konservativer Kommentator und einstiger Nationalratsabgeordneter, hinterfragte die Motive der Debatte. Der Beitrag polarisierte und rief dutzende Antworten hervor. Beinahe tausend Leute gefiel der Beitrag, über 100 Nutzer retweeteten ihn.

Justizministerin begeisterte im ZIB-Interview

In der patriotischen Publizistik hatte die Debatte auch abseits des Botschafter-Briefs in der Vorwoche hohe Wellen geschlagen. Dabei sorgte insbesondere der Auftritt der ungarischen Justizministerin Judit Varga für Furore. Diese bot ZiB2-Anchor Armin Wolf unaufgeregt die Stirn. Als dieser fragte, weshalb Kritiker Ungarn einen diktatorischen Stil vorwärfen, konterte sie: Es handle sich dabei um den liberalen Mainstream, der schnell diejenigen marginalisiere, welche sich ihm nicht anschlössen.

Ungarn bringt Corona-Aktionsplan auf den Weg

Ungarn stellte unterdessen am Montag seinen Corona-Aktionsplan vor. Im Mittelpunkt stehen Maßnahmen zur Unterstützung der Wirtschaft, 2.000 Mrd. Forint (ca 6 Mrd. Euro) stehen für die Unterstützung von Unternehmen bereit, weitere 450 Mrd. Forint sollen in Investitionen für neue Arbeitsplätze fließen. Bei Kurzarbeitern will der Staat einen Teil der Löhne übernehmen. Auch Familien und Pensionisten sollen profitieren, letztere bekommen ab 2021 vier Jahre lang eine dreizehnte Pensionauszahlung.


Weiterlesen: 

Ungarns Botschafter kritisiert ORF-Berichterstattung über Orbán-Dekret (31.3.2020)

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