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Deutschland

Berlin: Polizeiführung soll geschlechtsneutrale Bezeichnung bekommen

Julian Schernthaner

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Die Polizei in der deutschen Bundeshauptstadt samt deren Führungsperson wird künftig geschlechtsneutral bezeichnet – als Zeichen der Modernisierung.

Berlin. – Wie die Junge Freiheit am Montag berichtet, hat der Berliner Senat entschieden, dass der bisherige Name „der Polizeipräsident in Berlin“ durch die Bezeichnung „Polizei Berlin“ ersetzt wird. Dies gab Innensenator Andreas Geisel (SPD) demnach im Innenausschuss bekannt.

Polizei Berlin hat mittlerweile Chefin

Der Vorstoß, die seit 1809 bestehende altehrwürdige Bezeichnung abzuändern sei auch deshalb zeitgemäß, weil mit Barbara Slowik mittlerweile eine Frau das Amt bekleide. Der vorherige Name passe daher nicht mehr in die heutige Zeit. Damit der Vorschlag wirksam wird, müsse allerdings erst ein Gesetz angepasst werden.

Kritik von Gewerkschaft nach Änderung

Keine Freude mit der Ankündigung hat die Gewerkschaft der Polizei in Berlin. Deren Pressesprecher Benjamin Jendro ließ auf Twitter seinem Unmut freien Lauf. Zwar sei die Namensänderung „sicher überfällig“. Gleichzeitig sage es „leider viel über [die] Stadt und die politisch Vertretenden aus“, wenn dies die größte Meldung aus dem Innenausschuss darstelle.

Jendro wies außerdem darauf hin, dass Polizeichefin Slowik in der Vergangenheit „nach eigenen Angaben kein Problem“ in der bisherigen Bezeichnung ihres Amtes erkannt hätte.

Berlin: Genderdebatte bei Behörden mit Tradition

Freilich: Die Debatte stellte sich RBB24 zufolge bereits bei deren Amtseintritt ein. Damals twitterte das offizielle Nutzerkonto der Behörde ein Bild mit modifizierter Bezeichnung (Polizeipräsident*in Berlin). Bereits seit mehreren Jahren gibt es in der rot-rot-grüne regierten Hauptstadt einen Leitfaden, welcher unterstellt, dass ein „traditionelles Mitgemeintsein“ zu „handfeste Nenachteiligungen“ von Frauen führe.

Auch auf anderen Ebenen sorgen gesellschaftspolitische Ankündigungen rund um die Behörde immer wieder für Aufsehen. Erst im Juli kündigte Slowik an, stärker gegen „rechte Meinungen“ in eigenen Reihen vorgehen zu wollen. Dabei sollen etwa Fortbildungen die „interkulturelle Kompetenz und Stressbewältigung“ fördern – Die Tagesstimme berichtete.

1 Comment

1 Comment

  1. Avatar

    Zickenschulze

    29. Oktober 2019 at 9:37

    Mit anderen Worten: diese Polizei hat nichts mehr zu sagen.
    Wie oberaffengeil die Linken vorgehen.
    Nur Banausen lassen sich das bieten.

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