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Gesellschaft

Neues von rechts: Höcke, Info-DIREKT & Junges Europa

Stefan Juritz

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am

John Hoewer spricht bei der "Junges Europa"-Konferenz. Bild: Faceook / Marburger Burschenschaft Germania [Bild zugeschnitten]

Björn Höcke und die AfD konnten bei der Landtagswahl einen klaren Wahlerfolg einfahren. Facebook sperrte die Seite des Magazins Info-DIREKT. Und am Samstag fand am Haus der Marburger Burschenschaft Germania die Konferenz „Junges Europa” statt.

Bei der gestrigen Landtagswahl in Thüringen konnte die AfD mit insgesamt 23,7 Prozent der Stimmen die Anzahl ihrer Mandate verdoppeln (Die Tagesstimme berichtete). Außerdem gelang es der AfD rund um Spitzenkandidat Björn Höcke, die CDU zu überholen und damit den zweiten Platz hinter der Linkspartei zu belegen.

Der Verleger Götz Kubitschek veröffentlichte am Tag nach der Wahl „Drei kurze Anmerkungen zu Höckes Erfolg”.

Höcke bedankt sich bei Wahlbeobachtern

Am Wahlabend bedankte sich Björn Höcke übrigens noch bei allen Wahlbeobachtern von Ein Prozent:

Neue Aula wieder eingestellt

Die Neue Aula, das Nachfolgeprojekt der alten Zeitschrift Die Aula aus Österreich, wird nach nur einer Ausgabe wieder eingestellt. In einer kurzen Stellungnahme auf der Homepage des Magazins heißt es: „Die ‚Neue AULA’ erschien im Oktober 2019 dank intensiver Arbeit und einiger Spenden. Aufgrund zu weniger Abos wurde die Publikation nach einer Ausgabe eingestellt.” Wie etwa das Magazin Info-DIREKT in seinem Telegram-Kanal mutmaßte, dürften aber auch Meinungsverschiedenheiten und der mediale Druck auf den neuen Eigentümer verantwortlich für die Einstellung der Zeitschrift sein.

Facebook sperrte Info-DIREKT

Zu Beginn der vergangenen Woche sperrte Facebook die Seite des patriotische Magazins Info-DIREKT, weil man angeblich die „Gemeinschaftsstandards zu gefährlichen Personen oder Organisationen” verletzen würde (Die Tagesstimme berichtete). Dabei ging es vor allem um Artikel über die Identitären, die noch vor der Sperre der Seite nach der Reihe von Facebook gelöscht worden waren. Die Tagesstimme bat daraufhin Info-DIREKT-Geschäftsführer Michael Scharfmüller zum Interview, um mehr über die Sperre und die Zukunft des Magazins zu erfahren: „Scharfmüller: ‚Müssen der Zensur immer einen Schritt voraus sein!’ ”

Auch die oberösterreichische Zeitung Wochenblick interviewte Scharfmüller zur Sperre. Das Video kann man hier ansehen: „Nach Zensur: Wochenblick im exklusiven Gespräch mit ‚Info-DIREKT’ ”

Frankfurter Buchmesse

Bei der Frankfurter Buchmesse wurden mehrere rechte Verlage in einer Art „Quarantäne-Ecke” gestellt, um den Besucherandrang so gering wie möglich zu halten. Mit dabei war auch Götz Kubitschek (Verlag Antaios). In einem neuen Video zieht er ein Fazit:

Ebenfalls vor Ort war Philip Stein mit seinem Jungeuropa-Verlag. Im Interview mit der Tagesstimme erzählte Philip Stein vor wenigen Tagen von seinen Eindrücken auf der Frankfurter Buchmesse und welche Neuigkeiten es sonst noch aus dem Verlag gibt. Interview hier lesen: „Philip Stein: ‚Ghettoisierte’ Zustände lassen weitere Teilnahme offen”

Jungeuropa-Podcast mit Thor von Waldstein

Am Jungeuropa-Podcast wurde am Wochenende auch eine Folge veröffentlicht. „Auf der Frankfurter Buchmesse 2019 haben wir mit dem Juristen und Publizisten Dr. Dr. Thor v. Waldstein über den geistigen Zustand der zeitgenössischen Linken und Rechten, die Begriffe »Sozialismus« und »Nation« sowie die politische Zukunft der Deutschen gesprochen.”

Podcast hier anhören: „Von rechts gelesen – Sendung 10 – Sozialismus, Nation, Volksabschaffer – Interview mit Dr. Dr. Thor v. Waldstein – Frankfurter Buchmesse 2019”

Buchempfehlung: „Tausend Zeilen Lügen”

Im Zuge der Frankfurter Buchmesse besprach Ellen Kositza, Literaturredakteurin der Zeitschrift Sezession, Juan Morenos Bestseller „Tausend Zeilen Lüge” über das „System Relotius”:

„Marsch der Patrioten” in Wien

Beim „Marsch der Patrioten” am 26. Oktober in Wien kamen bis zu 120 Teilnehmer. Veranstaltet wurde die Demonstration vom Verein Okzident. Als Redner traten Georg Immanuel Nagel, Inge Rauscher, Georg Zakrajsek und Christian Zeitz auf (Die Tagesstimme berichtete).

„Junges Europa”-Konferenz in Marburg

Ebenfalls am 26. Oktober fand in Marburg am Haus der Burschenschaft Germania die zweite internationale „Junges Europa”-Konferenz statt. Wie die Germania auf ihrer Facebook-Seite bekannt gab, traten die beiden Burschenschafter John Hoewer („Die italienische Rechte – Zwischen Regierungsbank und Revolution”) und Andreas Karten („Zur Konstruktion kollektiver Identität”) sowie der Jurist Thor von Waldstein („Thesen zum Volk”) und der Philosoph Diego Fusaro („Der Populist Antonio Gramsci und die Revolution gegen das Kapital”) auf.

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Gesellschaft

Wegen Coronavirus: Islamrat fordert Geld für Moscheegemeinden

Joshua Hahn

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Aufgrund der anhaltenden Krise hat der Islamrat in Deutschland die finanziellen Folgen für seine Gemeinden bemängelt und Hilfe von der Regierung gefordert.

Berlin. – Wie die „Junge Freiheit“ berichtet, erklärte der Vorsitzende des Islamrats, Burhan Kesici, gegenüber der „Islamischen Zeitung“, dass die gegenwärtig geltenden Einschränkungen des Alltagslebens die Moscheegemeinden hart treffen würden: „Sie brauchen jetzt finanzielle Unterstützung, um die nächsten Wochen und Monate zu überstehen“. Trotzdem unterstütze man die Ausgangsbeschränkungen „uneingeschränkt“. Man habe bereits vor der offiziellen Einführung eigene Maßnahmen zur Bekämpfung des Virus getroffen, denn „der Schutz des Lebens und die Gesundheit sind uns von Allah anvertraut und genießen höchste Priorität“.

Kein Geld mehr wegen ausbleibenden Gebeten

Seitdem die Gemeinden geschlossen sein müssen und somit auch die Freitagsgebete entfallen, sei ein „beträchtlicher Teil der Spenden“ weggefallen. Folglich sorge man sich um die künftige Finanzierung der Imame und die Bezahlung von Mietkosten. Um größeres Übel abzuwenden, solle nun die Bundesregierung handeln: „Viele Moscheegemeinden leisten einen unschätzbar wichtigen Beitrag für die Gemeinschaft, tragen zum Zusammenhalt bei und engagieren sich in Städten und Kommunen“. Die muslimische Gemeinde nun finanziell alleine zu lassen, wäre „fatal“.

Kesici ist seit 2015 Vorsitzender des Islamrates für Deutschland. Außerdem ist er tätig im Beirat für islamischen Religionsunterricht in Nordrhein-Westfalen.

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Gesellschaft

Österreich: Ab Mittwoch gilt Maskenpflicht in Supermärkten

Stefan Juritz

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 „Es ist die Ruhe vor dem Sturm”, fasst Bundeskanzler Kurz die Situation zusammen.

Wien. –  Die österreichische Bundesregierung weitet ihre Maßnahmen gegen die Verbreitung des Coronavirus weiter aus. So will die Regierung gefährdete Personen besser schützen, indem sie beruflich freigestellt oder verpflichtend ins Homeoffice müssen. Die bisherigen Maßnahmen werden außerdem rigoroser kontrolliert und zusätzlich setzt man auf das Tragen von Masken in der Öffentlichkeit, wie Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) bekannt gab.

Masken in Supermärkten

Bei Einkäufen in Supermärkten wird künftig jeder Kunde eine Schutzmaske (Mund-Nasen-Schutz) tragen müssen. Verteilt werden sollen die Masken an den Supermarkt-Eingängen voraussichtlich ab Mittwoch. Dies hängt noch davon ab, ob bis dahin genügend Masken in Österreich vorhanden sind.

Kurz betonte außerdem, dass das Tragen der Masken kein Ersatz für Abstand zwischen den Menschen ist, sondern lediglich die Übertragung des Virus durch die Luft eindämmen soll. Außerdem sollen die Masken in Zukunft überall getragen werden, wo man an Menschen vorbeigeht.

Weiters werden in Österreich touristische Übernachtungen untersagt. Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) gab bekannt, dass alle Hotels schließen müssen.

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Gesellschaft

Neues von rechts: Ernst Jünger, Anbruch & Podcast

Stefan Juritz

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Ernst Jünger wäre heute 125 Jahre alt geworden. Die erste Ausgabe des Anbruch-Magazins ist erschienen. Und es gibt nun einen rechten Podcast zur Corona-Krise.

Heute vor genau 125 Jahren wurde der deutsche Schriftsteller, Insektenkundler und Kriegsveteran Ernst Jünger in Heidelberg geboren. Am Online-Blog der konservativen Jungen Freiheit schreibt deshalb Ingo Langner über Ernst Jünger und  „Das Rätsel der Konversion”. Am Blog Sezession veröffentlichte Chefredakteur Götz Kubitschek einen „ungeschliffen[n] Text über eine Lesung in Sarajewo zum Tod Ernst Jüngers”: „Der Herr im Eigenen – Jünger zum 125. Geburtstag”

Wer gerne E‑Books liest, sollte jetzt übrigens auf Amazon zugreifen. Dort gibt es aktuell sämtliche Werke in 22 Bänden für 29,99 Euro.

Erste Ausgabe des Anbruch-Magazins erschienen

Passend zum 125. Jubiläum hat auch das Anbruch-Magazin in seiner ersten Ausgabe Ernst Jünger zum Paten des Heftes auserkoren. „Wir widmen ihm nicht nur einen ausführlichen Beitrag, der ihn als prototypischen Abenteuer beleuchtet, sondern zeigen auch seine anderen, weniger bekannten Seiten: Der Eros, die Kunst, der Waldgang und auch der Tod rücken in unserer Blickfeld.”

Die erste Ausgabe des Magazin kann hier bestellt werden: MAGAZIN #01 – Abenteuer

Thor Kunkel: „Wörterbuch der Lügenpresse”

Mittlerweile ist auch das neue Buch von Thor Kunkel erschienen. Es ist beim Kopp Verlag erschienen und trägt den Namen „Wörterbuch der Lügenpresse” und erklärt, „warum eine ideologisch manipulierte Sprache unser Denken blockiert – und was wir dagegen tun können”.

In der Verlagsbeschreibung heißt es: „Dieses Buch ist auch eine Einladung an alle, sich aktiv der Infantilisierung ihrer Sprache – und ihres Denkens – zu widersetzen und selbst zu Aktivisten zu werden. Es ist auch ein »Trainingslagerbuch« mit vielen Tipps aus der Praxis. Holen wir uns unsere Sprache zurück!”

Das Buch kann beispielsweise hier bestellt werden: „Thor Kunkel: Das Wörterbuch der Lügenpresse”

Podcast zur Corona-Krise

Das patriotische Bürgernetzwerk Ein Prozent, die Zeitschrift Sezession, der Verlag Antaios und das Magazin Freilich haben gemeinsam ein neues Podcast-Projekt namens „Lagebesprechung” ins Leben gerufen und informieren ab sofort über die Corona-Krise. „Dabei wollen wir breit aufgestellt sein: Wirtschaft, Gesundheit, Bürger- und Verbraucherrechte – wir informieren sachgerecht und mit verschiedenen, kompetenten Gästen”, heißt es am Freilich-Blog dazu. Die ersten beiden Folgen „Das Ende der Globalisierung?” und „Ausgangssperren – sinnvoll oder gefährlich?” sind bereits online. Man kann sie auf den Blogs von Ein Prozent und Freilich, aber auch auf Spotify, iTunes und anderen Portalen anhören.

Ebenfalls auf Podcasts setzt jetzt übrigens der oberösterreichische Wochenblick. Da aufgrund der aktuellen Corona-Krise das TV-Programm nicht mehr umgesetzt werden kann, gibt es nun von den Redakteuren kurze Podcasts als Ersatz. Hier: https://www.wochenblick.tv/kanal/podcast/

 „Jutta Ditfurth im Corona-Fieber”

Ebenfalls ganz im Zeichen der Corona-Krise steht die neue Folge Laut Gedacht:

Die AfD und ihr „Flügel”

Die parteiinterne Strömung in der AfD, „Der Flügel”, wird bis spätestens Ende April alle eigenen Aktivitäten einstellen. Das hatte zuvor der AfD-Bundesvorstand gefordert und wird nun offenbar auch umgesetzt. Die „Flügel”-Mitinitiatoren Björn Höcke und Andreas Kalbitz veröffentlichten am Dienstag eine gemeinsame Erklärung dazu. Die Tagesstimme veröffentlichte den Text ungekürzt: „AfD-‚Flügel’ gibt Ende der Aktivitäten bekannt”

Darin heißt es etwa deutlich: „Grundsätzlich kann nicht aufgelöst werden, was formal nicht existiert. Um die Einheit der Partei zu wahren und das Projekt einer politischen Alternative für Deutschland nicht zu gefährden, haben Björn Höcke und Andreas Kalbitz jedoch entschieden, diesem Wunsch nachzukommen. Wir fordern alle, die sich der Interessensgemeinschaft angehörig fühlen, auf, bis zum 30. April ihre Aktivitäten im Rahmen des Flügels einzustellen.”

Pro & Contra „Der Flügel”

Die Diskussion um den „Flügel” wurde auch auf der Tagesstimme geführt. Dazu ließ die Redaktion zwei Autoren mit zwei völlig unterschiedlichen Positionen zu Wort kommen.

Patrick Pana, stellvertretender Vorsitzender der Jungen Alternative Hessen, stellt sich demonstrativ hinter den „Flügel” und fordert einen solidarischen Umgang: „Es ist dem Flügel zu verdanken, dass die AfD noch eine Alternative ist”

Georg Pazderski, Berliner AfD-Fraktionschef, lässt hingegen kein gutes Haar am „Flügel”. Er kritisiert Rhetorik und Grenzüberschreitungen: „Ohne den Flügel wird die AfD erfolgreicher sein”

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