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Zentralrat der Juden

AfD-Wahl befördert „Untergrabung der Demokratie“

Nach diversen Unmutsäußerungen von den verschiedensten Seiten äußerten sich nun auch der Zentralrat der Juden sowie Thüringens Bischöfe über den Wahlerfolg der AfD um Björn Höcke.

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<p>Bild (Josef Schuster, mittig): Freud [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0">CC BY-SA 3.0</a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:2015.05.17._Dr._Josef_Schuster_u._a..jpg">via Wikimedia Commons</a> (Bild zugeschnitten)</p>

Bild (Josef Schuster, mittig): Freud [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten)

Erfurt. – Unter anderem war die Sprache von einer „Untergrabung der Demokratie“ durch die Alternative für Deutschland (AfD). Josef Schuster, Vorsitzender des Zentralrates der Juden, erklärte, dass die Partei in Thüringen nämlich seiner Meinung nach besonders „rechtsnational“ ausgerichtet sei.

„Mitverantwortung für Untergrabung des Fundaments“

Damit meinte er aber nicht alleine die Partei. Auch den Wählern attestierte er laut dem „Mitteldeutschen Rundfunk“ kurzerhand die Mitschuld an einer vermeintlichen „Untergrabung“ der Demokratie: „Jeder, der am Sonntag die AfD gewählt hat, trägt eine Mitverantwortung dafür, dass das Fundament unserer Demokratie sukzessive untergraben wird.“

Es sei keine Ausrede mehr, die Partei aus Protest gewählt zu haben, da sich der Wähler angeblich mit „billiger rassistischer Stimmungsmache“ habe „einfangen“ lassen. Die patriotische AfD verdoppelte sich am Wahlsonntag und verwies sogar eine schwer dezimierte CDU auf den dritten Platz – Die Tagesstimme berichtete.

Bischof fordert „Widerstand gegen Populisten“

Auch die Kirchen in Thüringen äußerten sich zur Landtagswahl. Wie unter anderem die „Junge Freiheit“ berichtet, sagte beispielsweise der Erfurter Bischof Ulrich Neymeyr, dass es nun verstärkt Widerstand gegen Populisten geben müsse. Diese würden „komplizierte Verhältnisse in der Demokratie“ ausnutzen, und so letztendlich „gegen das System polemisieren“.

Jetzt seien die „aufrechten Demokratinnen und Demokraten“ gefragt. Sie müssten „Werte verteidigen“ – und zwar „am Stammtisch, im Freundeskreis, am Arbeitsplatz und wo auch immer populistische Phrasen gedrechselt werden.“ Neben der AfD als zweitstärkster Kraft gilt auch die Partei von Wahlsieger Bodo Ramelow (Die Linke) als populistische Partei, nur eben auf der linken Seite.

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