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Abgeschobener Miri-Clan-Chef wieder in Deutschland

Die Abschiebung des Chefs des Miri-Clans in den Libanon erfolgte erst vor vier Monaten – nun ist er wieder da und beantragte Asyl in Deutschland.

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<p>Symbolbild: Wo st 01 via <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:2012-03-15_B737_LH_D-ABXN_EDDH.jpg">Wikimedia Commons</a> [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.de">CC BY-SA 3.0 DE</a>] (Bild zugeschnitten)</p>

Symbolbild: Wo st 01 via Wikimedia Commons [CC BY-SA 3.0 DE] (Bild zugeschnitten)

Bremen. –  Der unlängst abgeschobene Chef des Miri-Clans befindet sich wieder in Bremen und hat offenbar einen Asylantrag gestellt. Ein Haftrichter soll bereits eine Abschiebehaft angeordnet haben.

Miri stellte Asylantrag

Ibrahim Miri stellte offenbar bei den Bremer Behörden einen Asylantrag, weil er im Libanon von schiitischen Gruppierungen Morddrohungen erhalte. Nachdem der Verbrecher das Amt verließ, wurde er laut der „Jungen Freiheit“ bereits von Polizeibeamten erwartet. 

Zuerst berichtete das „Radio Bremen„, welchem gegenüber der Anwalt Miris erklärte: „Es gibt einen Haftbefehl, den gibt es schon seit seiner Abschiebung, der prophylaktisch erlassen worden ist, und deswegen wurde jetzt erstmal der Haftbefehl vollzogen.“ Die Sprecherin Karen Stroink des Bremer Innenressorts bestätigte, dass die Einreise auf illegalem Wege erfolgte, und deswegen strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet worden seien.

Haftstrafe von bis zu drei Jahren

Das Innenressort teilte laut der „Welt“ außerdem mit, dass eine illegale Einreise mit einer Haftstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden könne. Die Bremer FDP zeigte sich verärgert über die Wiedereinreise des Clan-Verbrechers: „Offenbar scheint an den EU-Außengrenzen keine ausreichende Kontrolle stattzufinden.“

Gegenüber der „Bild“ äußerte sich auch der CDU-Generalsekretär Ziemiak. Er sei wütend, dass der Intensivtäter „versucht, unseren Rechtsstaat lächerlich zu machen“. Miri wurde 2014 zu einer mehrjährigen Haftstrafe wegen bandenmäßigen Drogenhandels verurteilt. Gegen die Abschiebung will er juristisch vorgehen.

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