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Gesellschaft

Abgeschobener Miri-Clan-Chef wieder in Deutschland

Joshua Hahn

Veröffentlicht

am

Symbolbild: Wo st 01 via Wikimedia Commons [CC BY-SA 3.0 DE] (Bild zugeschnitten)

Die Abschiebung des Chefs des Miri-Clans in den Libanon erfolgte erst vor vier Monaten – nun ist er wieder da und beantragte Asyl in Deutschland.

Bremen. –  Der unlängst abgeschobene Chef des Miri-Clans befindet sich wieder in Bremen und hat offenbar einen Asylantrag gestellt. Ein Haftrichter soll bereits eine Abschiebehaft angeordnet haben.

Miri stellte Asylantrag

Ibrahim Miri stellte offenbar bei den Bremer Behörden einen Asylantrag, weil er im Libanon von schiitischen Gruppierungen Morddrohungen erhalte. Nachdem der Verbrecher das Amt verließ, wurde er laut der „Jungen Freiheit“ bereits von Polizeibeamten erwartet. 

Zuerst berichtete das „Radio Bremen”, welchem gegenüber der Anwalt Miris erklärte: „Es gibt einen Haftbefehl, den gibt es schon seit seiner Abschiebung, der prophylaktisch erlassen worden ist, und deswegen wurde jetzt erstmal der Haftbefehl vollzogen.“ Die Sprecherin Karen Stroink des Bremer Innenressorts bestätigte, dass die Einreise auf illegalem Wege erfolgte, und deswegen strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet worden seien.

Haftstrafe von bis zu drei Jahren

Das Innenressort teilte laut der „Welt“ außerdem mit, dass eine illegale Einreise mit einer Haftstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden könne. Die Bremer FDP zeigte sich verärgert über die Wiedereinreise des Clan-Verbrechers: „Offenbar scheint an den EU-Außengrenzen keine ausreichende Kontrolle stattzufinden.“

Gegenüber der „Bild“ äußerte sich auch der CDU-Generalsekretär Ziemiak. Er sei wütend, dass der Intensivtäter „versucht, unseren Rechtsstaat lächerlich zu machen“. Miri wurde 2014 zu einer mehrjährigen Haftstrafe wegen bandenmäßigen Drogenhandels verurteilt. Gegen die Abschiebung will er juristisch vorgehen.

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6 Kommentare

6 Comments

  1. Avatar

    Peter Hofmueller

    31. Oktober 2019 at 14:28

    System” Merkel macht’s möglich.….

  2. Avatar

    Heimatvertriebener

    31. Oktober 2019 at 14:56

    Zu Hause” im Kreis der Familie ist es halt doch immer noch am schönsten. Wer könnte das nicht bestätigen?

    Die Bremer FDP zeigte sich verärgert über die Wiedereinreise des Clan-Verbrechers: „Offenbar scheint an den EU-Außengrenzen keine ausreichende Kontrolle stattzufinden.“
    Echt jetzt? Wäre ja kaum zu glauben.

  3. Avatar

    Michael Buchholz

    31. Oktober 2019 at 15:04

    Zitat:
    * dass der Intensivtäter „versucht, unseren Rechtsstaat lächerlich zu machen *

    Häää? Dazu bedarf es doch keinen Schwachmaten Namens „Miri”, um unseren Rechtsstaat lächerlich zu machen. Das machen doch die Altparteien in Zusammenarbeit mit Staatsanwalten, Richtern, NGO’s und „Sonderfachkräften” doch schon seit Jahren?!!

  4. Avatar

    Klasube

    31. Oktober 2019 at 15:07

    Die Bremer FDP zeigte sich verärgert über die Wiedereinreise des Clan-Verbrechers: „Offenbar scheint an den EU-Außengrenzen keine ausreichende Kontrolle stattzufinden.“
    Na sowas aber auch! Das ist ja unerhört! Keine Kontrollen an den EU-Außengrenzen? (LOL)
    Was glaubt ihr Bremer-Stadtmusikanten eigentlich, worüber sich die ganze „rechte Szene”, die „Rassisten und Nazis”, aufregen?
    Ziemiak: Er sei wütend, dass der Intensivtäter „versucht, unseren Rechtsstaat lächerlich zu machen“. Was heißt da „versucht” und was heißt da „Rechtsstaat”? Über Europa lacht die Sonne und über Deutschland die ganze Welt…!
    Kämpft weiter gegen Rechts, gegen die „Feinde der Demokratie” und vergesst nicht, was Mutti Merkel gesagt hat: „Wir schaffen das!”

  5. Avatar

    josef eisele

    1. November 2019 at 16:33

    hoffentlich wird es jeden tag ein bisschen mehr…

    das ist das ergebnis von unsern politikversagern,

    gutmenschen und anderen vollkaspern..

    hoffentlich bricht der staat bald zusammen, dann- aber erst dann kommt wieder normalität auf.

    dateien speichern und ausser haus aufbewahren.

    soll keiner sagen ich bin nicht verantwortlich dafür, dateien werden alle noch gebraucht …

    nur der ordnung halber…

  6. Avatar

    Manuel

    1. November 2019 at 16:51

    Das der Miri Clan Chef nach 15 Jahren Kriminalität überhaupt abgeschoben wurde (Einsatz- und Flugkosten von 55.000 Euro ) , dafür hat die AFD erst Druck machen müssen …

    http://www.facebook.com/wollihood/photos/die-abschiebung-des-miri-clan-chefs-feiern-unsere-medien-also-riesenerfolg-doch-/2402795449968550

    Archiv

    http://www.archive.is/28mkH

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Gesellschaft

Animal Crossing”: Für PETA ist das Nintendo-Spiel nicht vegan genug

Stefan Juritz

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am

Die Tierrechtsorganisation stört es, dass man in dem Nintendo-Spiel unter anderem Fische angelt und Insekten fängt. 

Das neue Nintendo-Videospiel „Animal Crossing: New Horizons” ist aktuell sehr beliebt und gilt eigentlich als äußerst kinderfreundlich. In der Inselaufbau-Simulation leben Menschen und Tiere eigentlich friedlich zusammen. Doch für die Tierschutzorganisation PETA ist das Spiel nicht vegan genug, weil man dort zum Beispiel Fische angeln und Insekten fangen kann. Aus diesem Grund hat PETA eine Anleitung veröffentlicht, wie man „Animal Crossing” richtig vegan spielt und keinen Tieren schadet.

Vegan leben auch im Videospiel

In dem veröffentlichten „PETA’s Vegan Guide to ‘Animal Crossing: New Horizons’” schreibt die Tierschutzorganisation etwa: „Fischen ist nicht vegan! Du solltest im wirklichen Leben nicht fischen, also solltest du das auch nicht im Spiel tun.” PETA kritisiert, das Spiel fördere missbräuchliches Verhalten gegenüber Fischen und Insekten, anstatt sie als „lebende, atmende und fühlende Individuen” zu betrachten. „Deine Insel sollte ein sicherer Ort für alle Tiere sein, egal ob groß oder klein”, heißt es in der Anleitung. Außerdem finden sich in dem „Guide” weitere Tipps, wie man sich als Veganer im Spiel gegenüber Tieren richtig verhält, was man essen und wie man sich kleiden sollte.

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Deutschland

Berlin: Auto von AfD-Politiker Frank-Christian Hansel angezündet

Joshua Hahn

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Die Polizei schließt eine Brandstiftung mit politischem Motiv nicht aus, der Staatsschutz ermittelt.

Berlin. – Wie die Polizei bestätigt, brannte in der Nacht zum Montag das Auto des Parlamentarischen Geschäftsführers der Abgeordnetenhaus-Fraktion der AfD Berlin, Frank-Christian Hansel, aus. Der AfD-Politiker sprach auf Twitter von einer „linken Gewaltorgie“ und kritisierte die restlichen Parteien für die fehlende Verurteilung solcher Taten: „Es ist die bürgerliche Mitte, die hier angegriffen wird.”

Serie von Brandanschlägen

Der Fall gliedert sich in eine Reihe von linksextremen Brandanschlägen gegen den politischen Gegner ein. So wurde erst am 10. März das Auto des Berliner Landesvorsitzenden Nicolaus Fest angezündet. Kurz zuvor wurde der Wagen des Vorsitzenden Chrupalla in Sachsen zerstört. Der innenpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Gottfried Curio, wurde ebenfalls Opfer einer Straftat: Mutmaßliche Linksextremisten schlugen zwei Fenster seiner Wohnung ein und beschmierten die Fassade unter anderem mit dem Spruch „Curio hat mitgeschossen“. Offenbar sollte damit ein Bezug zum Amoklauf von Hanau hergestellt werden. Nach der Tat wurde ein Bekennerschreiben auf einer linksextremen Plattform veröffentlicht. Der Fraktionsvorsitzende Georg Pazderski verurteilte die Straftaten scharf und erklärte: „Trotz Hetze und Gewalt lässt sich die AfD nicht einschüchtern“.

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Gesellschaft

Bürger protestieren gegen ORF-Berichterstattung über Ungarn

Julian Schernthaner

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Die Berichterstattung des öffentlich-rechtlichen ORF über die Corona-Maßnahmen in unserem Nachbarland Ungarn sorgt für Unmut bei so manchem Bürger.

Wien. – Die Darstellung in etablierten Medien, wonach Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán quasi das Parlament ausgeschalten habe, stößt offenbar nicht auf ungeteilte Zustimmung. Bereits in der Vorwoche wandte sich Andor Nagy, der ungarische Botschafter in Wien, mit einem offenen Brief an ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz – Die Tagesstimme berichtete.

Kreativer Protest vor Ungarn-Botschaft und ORF

Paul W., ein Bürger aus dem Bundesland Salzburg, tat es ihm nun gleich und brachte seine eigenen Protest mit  Bildern zum Ausdruck. Der einstige Manager eines mittelständischen Unternehmens positionierte sich mit einem Schild vor der ungarischen Botschaft in der Wiener Bankgasse. Etwas später wiederholte er seinen Protest auch noch vor dem ORF-Zentrum am Küniglberg. Auf den Bildern steht in deutscher und ungarischer Sprache eine Solidaritätsbekundung mit dem Nachbarland.

Als Österreicher bitte ich Ministerpräsident Viktor Orbán um Verzeihung für die hetzende Berichterstattung des ORF gegen Ungarn und seine Regierung.”

Bei der Botschaft, so der Salzburger, habe man sich mit positivem Amusement über die Aktion gefreut. Die Nachfrage der Tagesstimme, ob er fürchte, aufgrund der strengen Corona-Maßnahmen ins Visier der Behörden zu geraten, verneinte W. Seine Lebensgefährtin sei ungarische Staatsbürgerin, er habe in ihrer Vertretung ohnehin einen unaufschiebbaren Behördengang zu erledigen gehabt. Da habe er einfach das Praktische und das Nützliche miteinander verbunden, erklärte er.

Konservativer Arzt hinterfragt Anti-Ungarn-Sentiment

Aber auch Personen mit einem etwas größeren öffentlichen Bekanntheitsgrad äußerten sich in sozialen Medien ähnlich deutlich. Marcus Franz, bekannter Wiener Arzt, konservativer Kommentator und einstiger Nationalratsabgeordneter, hinterfragte die Motive der Debatte. Der Beitrag polarisierte und rief dutzende Antworten hervor. Beinahe tausend Leute gefiel der Beitrag, über 100 Nutzer retweeteten ihn.

Justizministerin begeisterte im ZIB-Interview

In der patriotischen Publizistik hatte die Debatte auch abseits des Botschafter-Briefs in der Vorwoche hohe Wellen geschlagen. Dabei sorgte insbesondere der Auftritt der ungarischen Justizministerin Judit Varga für Furore. Diese bot ZiB2-Anchor Armin Wolf unaufgeregt die Stirn. Als dieser fragte, weshalb Kritiker Ungarn einen diktatorischen Stil vorwärfen, konterte sie: Es handle sich dabei um den liberalen Mainstream, der schnell diejenigen marginalisiere, welche sich ihm nicht anschlössen.

Ungarn bringt Corona-Aktionsplan auf den Weg

Ungarn stellte unterdessen am Montag seinen Corona-Aktionsplan vor. Im Mittelpunkt stehen Maßnahmen zur Unterstützung der Wirtschaft, 2.000 Mrd. Forint (ca 6 Mrd. Euro) stehen für die Unterstützung von Unternehmen bereit, weitere 450 Mrd. Forint sollen in Investitionen für neue Arbeitsplätze fließen. Bei Kurzarbeitern will der Staat einen Teil der Löhne übernehmen. Auch Familien und Pensionisten sollen profitieren, letztere bekommen ab 2021 vier Jahre lang eine dreizehnte Pensionauszahlung.


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Ungarns Botschafter kritisiert ORF-Berichterstattung über Orbán-Dekret (31.3.2020)

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