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„Spiegel“-Korrespondent will AfD-Wählern „das Leben schwermachen“

Der Autor und „Spiegel“-Korrespondent Hasnain Kazim hat beim Kurznachrichtendienst Twitter heftig gegen AfD-Wähler ausgeteilt und gefordert, „sie auszugrenzen“, „zu ächten“ und „ihnen das Leben schwer zu machen“.

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<p>Symboldbild: Twitter / Bild: pxhere (CC0)</p>

Symboldbild: Twitter / Bild: pxhere (CC0)

Wien. – Auf Twitter schrieb Kazim: „Es geht ncht (sic) darum, AfD-Wählerinnen und AfD-Wähler zu ‚erreichen‘. Es geht darum, sie auszugrenzen, zu ächten, sie klein zu halten, ihnen das Leben schwer zu machen, sie dafür, dass sie Neonazis und Rassisten den Weg zur Macht ebnen wollen, zur Verantwortung zu ziehen.“

Shitstorm nach Tweet

Der „Spiegel“ selbst äußerte sich bislang nicht zu den Aussagen seines Korrespondenten. Neben Zustimmung von AfD-Gegnern reagierten andere Twitter-Nutzer jedoch empört über die Äußerungen Kazims. Eine Person „bedankte“ sich beispielsweise für den „Beispieltweet für eine totalitäre Gesinnung“. 

Auch andere Nutzer zeigten sich verärgert über Kazims Aussagen. Der ehemalige AfD-Politiker André Poggenburg twitterte zum Beispiel, das Verhalten des „Spiegel“-Korrespondenten sei an „Peinlichkeit und demokratischem Defizit kaum zu überbieten“.

Kazim erhielt für seine Tätigkeit als Journalist bereits diverse Auszeichnungen, so unter anderem die des „Politikjournalisten des Jahres“.

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