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Gesellschaft

Barilla will mit pinker Packung auf Diversität hinweisen

Monika Šimić

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Im Clip zur neuen Werbekampagne wirbt das Nudelunternehmen außerdem mit Dragqueens, Transsexuellen und schwarzen Models.

Parma. Der weltbekannte norditalienische Nudelhersteller Barilla verkauft in Italien ab jetzt „Spaghetti No. 5“ in pinker Verpackung und bringt einen Werbespot mit bekannten Dragqueens heraus. In limitierter Auflage werden die pinken Spaghettikartons in ausgewählten italienischen Shops angeboten und sollen auf die neuen Unternehmensziele zu Gleichberechtigung und Diversität hinweisen.

Dragqueens, Transsexuelle und schwarze Models am Tisch

Die Kampagne, zu der auch ein neuer Werbeclip namens „Dinner’s Ready“ gehört, entstand in Zusammenarbeit mit der italienischen Modefirma GCDS. Anders als in früheren Spots, wo eine echte italienische „Mamma“ alle am Tisch mit Essen versorgt, wirbt Barilla im neuen Werbeclip nun mit bekannten Dragqueens, Transsexuellen und schwarzen Models, die sich an der langen Tafel versammeln und Spaghetti serviert bekommen.

Barilla will Frauenanteil weiter anheben

Bereits vor mehreren Jahren hatte der Firmensprecher Luca Virginio offenere und ganzheitlichere Werbekampagnen angekündigt. Die Umsetzung konnte man spätestens 2016 sehen. Damals wurde Hannah Hart, eine lesbische US-YouTuberin, zum sogenannten „Pasta Girl“. Im Jahr 2018 folgte dann eine limitierte Auflage von Spaghetti-Packungen, auf denen eine Illustration eines lesbischen Paares zu sehen war, die sich in Anlehnung an Disneys Susi&Strolch eine Spaghettinudel mit dem Mund teilten. Auch ein Beirat, der „Diversität“ und „Gleichstellung“ in Fragen der sexuellen Orientierung, Geschlecht und Multikulturalität sicherstellen soll, wurde damals eingerichtet.

Doch Barilla hat nicht nur am Marketing gefeilt. Laut dem Nudelhersteller ist auch der Frauenanteil im Unternehmen gestiegen. Während der Frauenanteil in der Unternehmensleitung 2014 bei 28 Prozent lag, sind es 2019 schon 32. Bis 2020 sollen es laut Barilla sogar 50 Prozent sein.

Aussagen von Konzernchef Barilla sorgten für Kritik

Im Jahr 2013 hatte das Unternehmen einen Imageschaden erlitten. In einem Interview mit dem italienischen Radiosender Radio24 sagte Konzernchef Guido Barilla 2013 wörtlich: „Ich würde niemals einen Werbespot mit einer homosexuellen Familie drehen, nicht aus Mangel an Respekt, sondern weil wir ihnen nicht zustimmen“. Wenn homosexuellen Kunden das nicht gefallen sollte, sollten sie andere Nudeln kaufen, sagte Barilla. Seine Marke ziele auf die „klassische Familie“ ab. Weiter stellte er klar, dass er Adoption durch gleichgeschlechtliche Eltern ablehnt. Einen Monat später entschuldigte sich der Barilla-Chef jedoch, nachdem er sich mehrmals mit Homosexuellen-Organisationen und Aktivisten getroffen hatte.

2 Comments

2 Comments

  1. Avatar

    Joe

    6. November 2019 at 18:13

    Nun das wird mein härtester Boykott, als Barilla Liebhaber doch der Boykott steht ab jetzt für 100%.
    Diese Welt geht mir mehr und mehr denn Bach runter!

    So nach Gilette, Kellogg’s, Ikea,Starbucks…. dann auch Barilla auf die Schwarzeliste! :(..
    Diese Kulturelle Marxismus breitet sich wirklich immer weiter aus wie ein Krebsgeschwür.

  2. Avatar

    Heimatvertriebener

    11. November 2019 at 17:19

    Ich fordere: Endlich kein Nudelverkauf mehr an Heterosexuelle und alte weiße Männer.
    Sollen diese Außenseiter und Schädlinge der Gesellschaft doch sehen, wie sie satt werden.

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